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Tourismusgebäude

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Hotel Mondschein GmbH, Stuben am Arlberg

Das 1973 errichtete Hotel Mondschein wird einer thermischen Sanierung und einer Erweiterung der Brutto-Grundfläche von 3.262m² auf 3.980m² unterzogen. Das Hotel ist nur im Winter in Betrieb und hat im Bestand 65 Betten. Der Dachgeschossausbau soll zusätzlichen Platz bringen.

Im Zuge der thermischen Sanierung werden die Außenwände des Hotels mit 16cm Fassadendämmplatten aus Steinwolle versehen. Das Dach wird mit 28cm Steinwolle-Dämmplatten und die Kellerdecke mit 20cm Spannfilz gedämmt. Die vorhandenen Fenster werden durch neue Wärmeschutzfenster ersetzt. Eine Außenverschattung zur Reduzierung der solaren Gewinne, wäre aufgrund des Winterbetriebs nicht sinnvoll.

Die Wärmeversorgung wird vom bestehenden Heizölkessel auf eine Sole-Wasser-Wärmepumpe umgestellt. Die Wärmepumpe soll ausschließlich zum Heizen und zur Warmwasserbereitung eingesetzt werden. Sie wärmt das Warmwasser auf 40°C vor und der bestehende Ölkessel wird zur weiteren Temperaturerhöhung auf 60°C genutzt.

Zur Steigerung der Energieeffizienz bei der Beleuchtung wird das bestehende Beleuchtungssystem (Glühlampen und Leuchtstoffröhren) gegen ein LED-System mit Bewegungsmeldern getauscht. Durch diese Maßnahme und durch ein neues Keykarten-System in den Zimmern, welches bei Verlassen den Fernseher und das Licht ausschaltet, kann der durchschnittliche Stromverbrauch eines Zimmers um etwa 90% reduziert werden.

Ergänzend wird eine 112m2- Photovoltaikanlage mit einer Nennleistung von 16,34kWp errichtet. Diese wird mit einer Paneelheizung ausgestattet um die Module schneefrei zu halten. Der Reststrombedarf wird nach der Sanierung durch Ökostrombezug aus dem Netz gedeckt.

 

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Frühstückpension Caterina, Bad Gastein

Die Firma Thomas Grübler Mineralölvertrieb saniert in Bad Gastein die Frühstückpension Caterina. Das Gebäude wird dabei zu einem Apartmenthaus umgebaut und gleichzeitig thermisch saniert. Das Gebäude besteht aus 4 Geschoßen mit einer Bruttogeschossfläche von 765 m². Zusätzlich wird anstatt des bisherigen Erdgaskessels eine Luft-Wasser- Wärmepumpe neu eingebaut.

Zur Sicherung des energieeffizienten Wärmepumpenbetriebs wird die Wärmeabgabe im Gebäude auf Fußbodenheizung umgestellt. Im gesamten Gebäude wie auch im Außenbereich werden LED Leuchtmittel zur Beleuchtung eingesetzt. Zur Eigenstromerzeugung wird eine 35m2 große Photovoltaik-Anlage errichtet.

 

20130617105Mustersanierung

Gästehaus Maier, Mautern

Das Gästehaus ist als Nebengebäude Teil des Familiengasthofs Maier in Mautern (Steiermark). Es stammt aus dem 17. Jahrhundert (Baubewilligung 1658) und besteht aus Keller und drei oberirdischen Geschossen. Untergebracht sind darin sechs Wohneinheiten mit 12 Betten. Aufgrund des nicht mehr zeitgemäßen Komfort- und Effizienzstandards wird das Gästehaus umfassend thermisch- energetisch verbessert.

Dabei werden im Bereich der Gebäudehülle überwiegend ökologische Dämmstoffe und Materialien eingesetzt. Die Fassade wird mit 24cm Mineralschaumplatten gedämmt. An der obersten Geschoßdecke werden auf einer Stärke von 30cm Zelluloseflocken eingeblasen, die Dachschräge wird mit 30cm Holzweichfaserplatten ausgekleidet. An der Kellerdecke werden 8cm, im Perimeterbereich 20cm Polystyrol angebracht. Die Energiekennzahl (Heizwärmebedarf) wird dadurch von 173 auf 22kWh/m²a nach der Sanierung minimiert.

Im Zuge der Sanierung wird das Gebäude mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (Wärmerückgewinnungsgrad 85%) ausgestattet. Zur Verbesserung der Stromeffizienz wird die bestehende Beleuchtungsanlage optimiert.

Die Wärmeversorgung wird vom bestehenden Heizölkessel auf eine Sole-Wasser-Wärmepumpe (Wärmequelle: Tiefensonden) unterstützt durch eine thermische Solaranlage mit 22m2 Kollektorfläche umgestellt. Ergänzend wird eine 80m2- Photovoltaikanlage mit Nennleistung 12kWp errichtet.

 

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Boutique-Hotel Stadthalle, Wien

Unter dem ambitionierten Motto, das weltweit erste „Null-Energie-Bilanz“ Hotel zu sein, eröffnete das Hotel Stadthalle, nach einjähriger Bauzeit, im November 2009. Michaela Reitterer, die Eigentümerin des Hotels, sieht damit ihr Anliegen, ökologisches Bewusstsein mit ihrem Unternehmerinnentum zu verbinden, erfüllt. Als „Einstiegsdroge“ wirkte bei ihr, die bereits vor einigen Jahren errichtete Warmwasser- Solaranlage am Dach ihres Hotels. Diese führte zur Erkenntnis, dass wir „alle Energie von der Sonne bekommen“ – und diese nur nutzen müssten. Mittlerweile wurde aus dem Bestandsgebäude ein Niedrigenergiehaus, am Grundstück des zugekauften Nachbargebäudes, ein Passivhaus errichtet, Erdwärme über einen Brunnen erschlossen und eine Solarstromanlage gebaut. Nur der, noch nicht durchgestandene Kampf um die Genehmigung eines Windrads auf dem Dach, trennt Frau Reitterer noch von der vollständigen Verwirklichung ihrer Vision.

 
Mustersanierung: Projekte