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Öffentliche Gebäude

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Gemeindezentrum Neumarkt - Umgesetzt

Das ursprüngliche Gebäude wurde um ca. 1700 errichtet und wurde im Laufe der Zeit den verschiedenen Nutzungen angepasst. In den Jahren 2013- 14 wurde ein kommunales Projekt zur Nutzung f. Museum/ Kultur und Musik projektiert. Nach der Gemeindezusammenlegung per 01.01.2015 und nach der Neuausrichtung der neuen handelnden Personen wurde beschlossen im gegenständlichen Gebäude die Hoheitsverwaltung zu verlegen.

Den Nutzern steht im Erdgeschoß des Gebäudes die Hoheitsverwaltung mit Meldeamt und Bürgerservice sowie einen Mitarbeiterbereich zu Verfügung. Weiter ist ein großzügiger Trauungssaal im Erdgeschoß gestaltet worden. Ansonsten befinden sich beeindruckende und flächenmäßig großzügige historische Foyer- und Gangflächen, ein Sanitärbereich mit einer barrierefreien Toilette sowie Abstellräume, haustechnische Räume, Versorgungstechnische Bereiche und der Raumpflege zugeordneten Räumlichkeiten!

Im Obergeschoß sind die Büros für die Amtsleitung, den Bürgermeister inkl. Sekretariat und die gesamte Finanzverwaltung untergebracht. Es ist hier das Büro für öffentliche Sprechtage und div. externe Nutzer in der Nähe des zentralen Stiegenhauses mit Aufzugsanlage untergebracht. Weiter sind ein Aufenthaltsraum, diverse Nebenflächen und ein großes Archiv zur Nutzung vorhanden. Auch die Verbindung zur ersten Baustufe ist im 1 Obergeschoß errichtet. Es handelt sich dabei um einen thermisch optimierten in Glas errichteten Verbindungsgang. Hiermit kann das Bauamt sowie die Infrastrukturabteilung erschlossen werden.

Im Dachgeschoß wurde der Sitzungssaal für die Gemeinderatssitzungen und auch für Veranstaltungen errichtet. Hierzu wurde der Dachboden völlig neu ausgebaut. Hier sind wieder eine Sanitäreinheit sowie ein großzügiger Bereich f. Besprechungen und auch zur Nutzung der Mütterberatung vorhanden. Weiter gibt es mit einem geringen Niveauunterschied ein weiteres Archiv und Sessellager!

Die Bruttogeschoßfläche vom gesamten Objekt beträgt 1.933m², das Bruttovolumen 7.714m³.

Die Raumheizung und Warmwasserbereitung erfolgte im Altbestand bisher elektrisch, jetzt wird die Raumheizung und die Warmwasserbereitung über Fernwärme (erneuerbar) erfolgen.

Im Zuge der thermisch energetischen Gebäudesanierung wurden die Außenwände, wo durch die Fassadenteilung und den Auflagen d. Bundesdenkmalamtes unterliegend mit dämmenden Außenputz optimiert. Dies war jedoch nur möglich, durch das Abschlagen v. Altputzsystemen die meist mit Zement aufgebracht waren. Das hatte auch die Anforderung die ursprünglichen Niveaus auch in der lotrechten Fläche dem ursprünglichen Zustand zu entsprechen.

Alle Dächer wurden in der Form und in Bezug auf die historische Dachkonstruktion erhalten (Anspruch seitens des BDA). Es sind alle Altholzkonstruktionen mittels Unterfangung mit Stahlrahmen gesichert, ausgewechselt sofern schadhaft und mittels Aufsparrendämmung als Kaltdach ausgebaut. In der Dachfläche, quasi niveaugleiche liegenden und nicht erhabenen Verglasung mit den erforderlichen Licht- und Lüftungsparametern wurden flächendeckend und im Firstbereich eingebaut.

Alle erdberührenden Flächen wurden neu hergestellt, dazu war es erforderlich alle Wände entsprechen zu unterfangen. Dann konnte ein optimierter FB- Aufbau Neu hergestellt werden.

Die bestehenden Kastenfenster wurden im Bereich der gegliederten und wenn historisch wertvoll saniert, die restlichen Fenster wurden als Kastenfenster neu gebaut und in Abstimmung mit dem BDA neu eingebaut. Der durchschnittliche U- Wert der neuen Elemente beträgt 0,85W/m²K.

Durch die Sanierung sinkt der mittlere U-Wert des Gebäudes von ca. 1,83 auf 0,51 W/m²K

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Marktgemeinde Kirchstetten, Amtsgebäude - Umgesetzt

Die Marktgemeinde Kirchstetten saniert das Amtsgebäude aus dem Jahr 1977. Die Gemeinde Kirchstetten ist Teil der Energieregion Elsbeere Wienerwald. Das Gebäude beherbergt die Räumlichkeiten der Gemeinde (Bürgerservice, Bürgermeisterzimmer etc.), eine Musikschule sowie einen Veranstaltungssaal. Aufgrund der geometrisch unvorteilhaften Verbauung, soll ein angrenzendes Nebengebäude mit einer Mediathek abgerissen und ins Hauptgebäude integriert werden. Durch diesen Anbau an das Amtsgebäude steigt das Bruttoraumvolumen von derzeit 4.100 m3 auf 5.692 m3 an.

Die Raumheizung und Warmwasseraufbereitung erfolgte bisher mit Heizöl. Künftig soll sowohl die Raumheizung als auch die Warmwasseraufbereitung mittels Biomasse erfolgen. Als Effizienzmaßnahme wird die Beleuchtung von Glühbirnen und T8-Leuchtstoffröhren auf LED umgestellt.

Im Zuge der thermisch-energetischen Gebäudesanierung werden die Außenwände, das Flachdach, die Geschossdecke sowie der Fußboden neu gedämmt. Die bestehenden Fenster werden durch Holz-Alu-Fenster mit Wärmeschutzglas ersetzt. Für die Beschattung werden außenliegende Raffstoren angebracht. Durch die Sanierungsmaßnahmen sinkt der mittlere U-Wert des Gebäudes von 0,88 auf 0,194 W/m2K.

 

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Marktgemeinde Absdorf, Rathaus - Umgesetzt

Die Marktgemeinde Absdorf, welche Mitglied der Klima- und Energieregion Wagram ist, führte eine umfassende Sanierung des Rathauses Absorf aus dem Jahre 1910 durch. Der Altbauteil des Rathauses Absdorf mit einer Fläche von 264 m2 wurde 1986 um einen ca. 155 m2 großen Zubau im Südwesten erweitert. Dieser Zubau wurde seither als Aufenthalts-, Lagerraum und Werkstatt für die Gemeindearbeiter (Bauhof) genutzt. Im Zuge der Sanierung wurde dieser teilweise abgebrochen, der Fußboden des Erdgeschosses auf das Niveau des Alttraktes angehoben und darüber ein zweigeschoßiger Zubau errichtet. Durch diese Maßnahme stieg die Bestandsfläche von 419 m2 auf 560 m2 und das Bruttovolumen 1.634 m3 (inklusive Zubau von 1986) auf 2.205 m3.


Im Zuge der Sanierung wurde die komplette Gebäudehülle thermisch verbessert. Der Heizwärmebedarf wurde einst durch Elektroradiatoren bereitgestellt, welche durch eine Grundwasserwärmepumpe ersetzt wurden. Die Deckung des Warmwasserbedarfs erfolgt mittels Durchlauferhitzer. Auf das Dach des Gebäudes wurde zudem eine Photovoltaik-Anlage installiert, welche etwa 60 % des elektrischen Energiebedarfs bereitstellt. Der verbleibende Strombedarf wird als Ökostrom aus dem Stromnetz bezogen.

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Marktgemeinde Thaya, Ordinationsgebäude - Umgesetzt

Die Marktgemeinde Thaya führte die Sanierung des als Bürogebäudes genutzten, ehemaligen Bahnhofsgebäudes der Gemeinde in Thaya (NÖ) aus dem Jahr 1903, welches nun als Ordinationsgebäude für den Gemeindearzt genutzt wird, durch. Das Gebäude befindet sich in der Klima- und Energiemodellregion Zukunftsraum Thayaland.

Das Gebäude aus dem Jahr 1903 ist nicht unterkellert und ruht auf einem Sockelmauerwerk aus behauenen Granitblöcken. Die Außenwände des T-förmige Grundrisses wurden aus 50 cm starken beidseits verputzten Vollziegelwänden erbaut. Für den Ordinationsbetrieb war zusätzlicher Raumbedarf gegeben. Der Ausbau von einem Bruttoraumvolumen von 488,9 m3 auf 677,31 m3 wurde so in den Bestand integriert, dass sich durch diese Erweiterungsmaßnahmen das Oberflächen-Volums-Verhältnis verbessert.

Das früher als Büro genutzte Gebäude wurde bisher mit Kohle beheizt. Die Warmwasseraufbereitung erfolgte elektrisch. Nun erfolgt sowohl die Beheizung des Gebäudes als auch die Warmwasseraufbereitung durch eine Sole-Wasser-Wärmepumpe, die darüber hinaus auch für passive Kühlung verwendet werden kann. Der Strom für die Wärmepumpe und die restlichen Stromverbraucher wird klimaneutral durch eine neue Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 11,39 kW erzeugt, welche genügend Strom zur Erreichung des Standards eines Plusenergiegebäudes liefert und Ökostrom in das Netz einspeist.

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Bürgerzentrum Böheimkirchen - Umgesetzt

Bei dem Projekt Bürgerzentrum Böheimkirchen handelt es sich um eine Sanierung und Erweiterung des bestehenden Rathauses in Böheimkirchen. Das Bestandsgebäude stammt teilweise aus dem Jahr 1750, hat eine Bruttogrundfläche von 754m² und weist eine historisch äußerst wertvolle Fassade auf. Diese blieb auch nach Sanierung erhalten.

Bei der Sanierung wurden hauptsächlich Passivhauskomponenten verbaut. Die Konditionierung des Gebäudes erfolgt nach der Sanierung zu einem großen Teil mittels Betonkernaktivierung , wobei die Wärme mit Fernwärme bereitgestellt wird. Für das Free-Cooling-System wird  Energie direkt aus den Gebäudefundamenten (Energiepfähle) entnommen. Über eine Sole/Wasser-Wärmepumpe kann zusätzlich Kälte erzeugt werden.


Im sanierten Bestandsgebäudeteil sind das Bauamt, Standesamt, die Räumlichkeiten des Bürgermeisters, Büros und notwendige Nebenräume untergebracht und ein behindertengerechter Aufzug wurde eingebaut. Im Erweiterungsteil sind Räume für die Besucher, die Gemeindearbeit und größere Menschenversammlungen angeordnet.

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Gemeindeamt, Kautzen - Umgesetzt

Das Gemeindeamt der Marktgemeinde Kautzen wird einer thermisch-energetischen Sanierung unterzogen.

Im Rahmen der Sanierung werden die Außenwände mit 20 cm EPS-F Plus (expandiertes Polystyrol, Polystyrol-Hartschaum, Styropor) und die oberste Geschossdecke mit 30 cm Dämmplatten versehen. Die Kellerdecke des Gemeindeamts wird mit 20 cm Polystyrol erweitert. Die alten Fenster werden durch neue Fenster mit 3-Scheiben-Isolierverglasung ersetzt.

Die Wärme wird nach der Sanierung weiterhin von der örtlichen Fernwärme aus Biomasse geliefert. Die Warmwasserbereitung erfolgt über Elektro-Kleinspeicher.

Zur Steigerung der Energieeffizienz bei der Beleuchtung wird das bestehende ineffiziente Beleuchtungssystem gegen T5- Leuchten mit elektronischen Vorschaltgeräten ausgetauscht. Ein Lichtlenksystem und eine Steuerung der Leuchten verbessert weiter die Effizient und es wird eine Stromeinsparung von etwa 300 kWh/a erreicht.

Zusätzlich wird eine 21 m²- Photovoltaikanlage mit einer Peak-Leistung von 3kW Strom für den Eigenbedarf produzieren. Der jährliche Netzstrombezug verringert sich durch die effizientere Beleuchtung und durch die neue Photovoltaikanlage um ca. 3,3 MWh/a.

 

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Gemeindeamt, Gampern - Umgesetzt

Das Gemeindeamt und der angebaute Sitzungssaal der Gemeinde Gampern wurden einer thermischen Sanierung unterzogen. Im Zuge der Sanierung erhielt das 1956 errichtete Gebäude ein flach-geneigtes Pultdach.

Die Außenfassade wurde mit einem Vollwärmeschutzsystem mit hinterlüfteter Plattenfassade gestaltet. Die oberste Geschossdecke erhielt 35cm ökologische Zellulosedämmung; die Kellerdecke und der Boden gegen Erdreich wurden mit 7,5 cm Mineralwolle bzw. 15cm EPS- Schüttung gedämmt. Der Tausch der Fenster auf neue Holz-Alu-Wärmeschutzfenster, sowie die Anbringung von Verbundraffstore auf der Süd- und Westseite zur Reduzierung der Kühllast wurden mit dem Bauteilpaket realisiert.

Im Zuge der Sanierung wurde in das Gebäude eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung eingebaut. Der Wärmetauscher weist einen Wärmerückgewinnungsgrad von 70% auf.

Die Wärmeversorgung erfolgt, auch jetzt nach der Sanierung, durch einen 2009 in Betrieb genommenen Pelletskessel. Dezentrale Elektrokleinspeicher erzeugen das Warmwasser.

Zur Steigerung der Energieeffizienz bei der Beleuchtung ist ein energiesparendes Beleuchtungssystem mit tageslichtabhängiger Steuerung sowie Bewegungsmeldern in den Gangbereichen installiert worden.

Zusätzlich produziert eine 35m²- Photovoltaikanlage mit einer Peak-Leistung von 5,06kW Strom für den Eigenbedarf. Es ist angedacht das Service „Essen auf Rädern“ zukünftig mit einem Elektro-Fahrzeug, welches über eine öffentliche E-Tankstelle geladen wird, durchzuführen. Der jährliche Netzstrombezug verringert sich durch den Umstieg auf energieeffiziente Beleuchtung und durch die neue Photovoltaikanlage um ca. 7MWh/a. Der Reststrombedarf wird durch einen Ökostromanbieter gedeckt.

 

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Gesundheitseinrichtung, Bad Schallerbach - Umgesetzt

Die Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau saniert das Gebäude der Gesundheitseinrichtung Bad Schallerbach (OÖ) Im Zuge dieser Sanierung wird das Gebäude umfassend thermisch saniert, modernisiert und vergrößert. Zum Beherbergungsbetrieb zählt auch ein Küchen- und Speisesaalbereich. Die Bruttogeschossfläche des Gebäudes wird von 5.967 m² auf insgesamt 8.377 m² ausgeweitet. Die im Bestand angebauten 600 Laufmeter Südbalkone stellen eine wesentliche Wärmebrücke dar. Zur Sanierung werden diese Balkone abgebrochen und durch eine vorgestellte Stahlkonstruktion thermisch entkoppelt. Zudem wird eine teilweise bewegliche, automatisch geregelte außenliegende Verschattung eingebaut. Zusätzlich zur thermischen Sanierung werden Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung eingebaut. Neu errichtet wird eine 128m2 große thermische Solaranlage, die zu 80% die Warmwasserbereitung unterstützt und zu 20% über die Absorptionskältemaschine zum Kühlen eingesetzt wird. Ebenso werden Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz der Heizungs- und Kunstlichtanlage gesetzt: Um den Strombedarf für die Beleuchtung zu verringern, werden statt der bisher eingesetzten T26 Leuchtstofflampen T16 eingesetzt, die Regelung wird tageslichtabhängig ausgeführt und zusätzlich dimmbare elektronische Vorschaltgeräte eingebaut. Durch diese Maßnahmen können die spezifische Anschlußleistung der Beleuchtung von 9 auf 6,45 W/m² reduziert und die Betriebsstunden rechnerisch um rund 40% verringert werden.

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Amtsgebäude, Karlstein an der Thaya - in Umsetzung

Die Marktgemeinde Karlstein nahm eine umfassende thermisch-energetische Sanierung an ihrem Amtsgebäude vor. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1987, ist zweigeschossig und hat zwei Stiegenhäuser. Darin befinden sich neben dem Gemeindeamt ein Uhrenmuseum, ein Wählamt, ein Sitzungssaal und eine Arztordination. Im Zuge der Sanierung wurden die vorhandenen Räumlichkeiten zu neuen Amtsräumen mit Bürgerservice für die Gemeinde umgebaut und das Museum im Obergeschoss erweitert. Im nordöstlichen Teil des bestehenden Amtsgebäudes werden die Räumlichkeiten im Erd- und Obergeschoss umgebaut. Dabei wird eine neue Volksschule eingebaut und an der Ostseite wird ein Zubau errichtet.

Im Rahmen der thermischen Sanierung wurden die Fassadenflächen, die Kellerdecke, der Fußboden und die oberste Geschossdecke gedämmt. Weiters wurde eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung eingebaut. Die Heizungsanlage wurde optimiert und auf biogene Fernwärme umgestellt. Durch die Sanierungsmaßnahmen sank der mittlere U-Wert des Gebäudes von 1,02 auf 0,22 W/m²K.

Zur optimalen Belüftung wurde eine mechanische Lüftungsanlage mit einem Wärmerückgewinnungsgrad von 80% zur Versorgung der Räumlichkeiten installiert. Um die unterschiedlichen Nutzungen der Räumlichkeiten des Gebäudes optimal zu berücksichtigen, wurde eine Zonensteuerung kombiniert mit Regelventilen für die Heizungsanlage umgesetzt, welche es ermöglicht je nach Nutzung und Anforderung die gewünschte Temperatur zu erreichen.

 

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Gemeindeamt, Ziersdorf - Umgesetzt

Das Gemeindeamt der Marktgemeinde Ziersdorf wurde im Jahr 1910 errichtet. Das Gebäude verfügt über einen Mittelturm und secessionistischer Fassade. Die vordere und hintere Fassade sowie eine steinerne Wendeltreppe im Gebäudeinneren stehen unter Denkmalschutz, was eine besondere Herausforderung im Zuge des Projektes darstellt. Die Marktgemeinde Ziersdorf ist Teil der Klima- und Energiemodellregion Schmidatal.

Die bestehenden Außenwände werden hofseitig mit 16 cm WDVS gedämmt, straßenseitig erfolgt im Bereich des Erdgeschoßes und teilweise Obergeschoßes eine Innendämmung aufgrund des Denkmalschutzes. Der hofseitige Zubau wird aufgrund seines Zustandes komplett neu errichtet. Die Dämmung der neuen Wände erfolgt mit 20cm WDVS. Die erdanliegenden Fußböden werden inkl. Bodenplatte komplett neu errichtet. Die bestehenden Decken zwischen Erdgeschoß und verbleibendem Keller werden konstruktiv erhalten und mittels neuem Fußbodenaufbau gedämmt. Das bestehende Dach wird saniert (bestehender Dachstuhl mit neuem Unterdach und neuer Deckung). Die Dämmung erfolgt durch Dämmelemente auf der bestehenden Dippelbaumdecke über dem Obergeschoß. Die Dämmung des Zubaus erfolgt mittels Flachdachkonstruktion mit Gefälledämmung.
Die Fenster werden straßenseitig unter Einhaltung des Denkmalschutzes gegen Kastenfenster mit innenliegenden Isolierglasflügel getauscht. Hofseitig werden Holz-Alu Fenster mit Isolierglas eingesetzt. Die Glasfassade des Zubaus wird mit Isolierglas errichtet. Die Verschattung erfolgt für die hofseitigen Fenster mit beweglichen Lammelenelementen, zusätzlich bei der Glasfassade horizontale, starre Elemente.

Die bestehenden Außenwände werden hofseitig mit 16 cm WDVS gedämmt, straßenseitig erfolgt im Bereich des Erdgeschoßes und teilweise Obergeschoßes eine Innendämmung aufgrund des Denkmalschutzes. Der hofseitige Zubau wird aufgrund seines Zustandes komplett neu errichtet. Die Dämmung der neuen Wände erfolgt mit 20cm WDVS. Die erdanliegenden Fußböden werden inkl. Bodenplatte komplett neu errichtet. Die bestehenden Decken zwischen Erdgeschoß und verbleibendem Keller werden konstruktiv erhalten und mittels neuem Fußbodenaufbau gedämmt. Das bestehende Dach wird saniert (bestehender Dachstuhl mit neuem Unterdach und neuer Deckung). Die Dämmung erfolgt durch Dämmelemente auf der bestehenden Dippelbaumdecke über dem Obergeschoß. Die Dämmung des Zubaus erfolgt mittels Flachdachkonstruktion mit Gefälledämmung.

Die Fenster werden straßenseitig unter Einhaltung des Denkmalschutzes gegen Kastenfenster mit innenliegenden Isolierglasflügel getauscht. Hofseitig werden Holz-Alu Fenster mit Isolierglas eingesetzt. Die Glasfassade des Zubaus wird mit Isolierglas errichtet. Die Verschattung erfolgt für die hofseitigen Fenster mit beweglichen Lammelenelementen, zusätzlich bei der Glasfassade horizontale, starre Elemente.

 
Mustersanierung: Projekte