TW Immobilien GmbH – in Umsetzung

20.09.2021
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Executive Summary

Das Unternehmen TW Immobilien GmbH beabsichtigt den im vergangenen Jahr erworbenen Betriebsstandort in Feldbach (Steiermark) energietechnisch zu sanieren. Die Gebäudehülle soll thermisch und die Anlagentechnik des Gebäudes soll umfassend energietechnisch saniert werden.
Das Gebäude wurde 1989 errichtet und wird nach der Sanierung als Büro genutzt. Im Zuge der Sanierung erfolgt auch eine geringfügige Erweiterung des Gebäudes.
Die thermische Sanierung umfasst die Wärmedämmung der Gebäudehülle, Tausch der Verglasung bzw. der Tausch auf Holzfenster. Darüber hinaus wird die vorhandene Ölheizung durch einen Fernwärmeanschluss ersetzt sowie eine Photovoltaikanlage angebracht und die Beleuchtung auf moderne LED-Beleuchtung ausgetauscht.

Ausgangszustand

Gebäude

Eigentümer/ Betreiber:

  • TW Immobilien GmbH
    Europastraße 34
    8330Feldbach
    Telefonnummer: +43-664-1255225
    E-Mail: h.trummer@allesdach.at

Ansprechpartner / Kontaktpersonen:

  • Hans Trummer
    Telefonnummer: +43-664-1255225
    E-Mail: h.trummer@allesdach.at

Architekt:

Technische Planer:

  • Lokale Energieagentur
    Ing. Robert Frauwallner
    Auersbach 130
    8330 Feldbach
    Telefonnummer: +43-3152-8575/501
    E-Mail: frauwallner@lea.at

Beteiligte Kontrolle:

Standort:

  • Europastraße 34
    8330 Feldbach

Gebäudetyp:

  • Büro

Errichtungsjahr Bestandsgebäude:

  • 1989

Größe (BGF):

  • Bestand: 893 m²

Zustand/ Ausstattung Bestand:

Motiv der Sanierung

Mängel/ Schwachstellen/ Probleme im Bestand:

Ziele

Vision

Wünsche / Ziele Bauherr Ökologie/ Energieeffizienz/ Komfort:

Maßnahmen

Gebäudehülle

Bauteilaufbauten:

  • Das Gebäude soll durch Dämmung der Außenwände mit 20 cm Zellulosedämmung bzw. 14 cm EPS Plus Dämmung, durch Dämmung des Daches mit 16-24 cm XPS Dämmung und die Dämmung der Kellerdecke mittels 20 cm Wärmedämmung thermisch saniert werden.

Baustoffe:

  • 20 cm Zellulosedämmung, 14 cm EPS Plus (Außenwand)
  • 20 cm Wärmedämmung (unterste Geschoßdecke)
  • 16-24 cm XPS (Dach)

Fensterqualität:

  • Austausch der Fenster (Holz-Fenster mit 3-fach Verglasungen)

Vermeidung von Wärmebrücken, Anschlussdetails:

Luftdichtigkeitskonzept:

 

Haustechnik

Heizung:

  • Das gesamte Gebäude wird im Bestand mit Öl beheizt. Zukünftig soll die Wärme- und Warmwasserversorgung durch eine Fernwärmeanschluss mit 30 kW erfolgen. Da sich der Fernwärmelieferant (Energie Steiermark) diese Energieeffizienzmaßnahme laut EEffG bereits zur Gänze angerechnet hat, können in der Mustersanierung weder die Kosten noch die CO2-Reduktion für den Fernwärmeanschluss berücksichtigt werden.

Kühlung:

  • Als Verschattungssystem und zur Reduzierung des Kühlbedarfes werden außenliegende Sonnenschutzelemente installiert.

Lüftung:

  • Zur Reduktion des Heizwärmedarfs wird eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung installiert.

Warmwasser:

Elektrik:

  • Im Zuge der Sanierung wird die Beleuchtung des Gebäudes auf effiziente LED-Systeme umgestellt. Dadurch kann der Strombedarf für die Beleuchtung um 21,5 MWh reduziert werden.

Regelungstechnik:

PV-Anlage:

  • Es ist geplant eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 100 kWp zu errichten, welche jährlich zirka 110 MWh an Strom liefert.
    Die Kosten und die CO2-Einsparung der PV Anlage werden vom Förderungswerber über ein anderes Förderungsprogramm zur Förderung beantragt und können daher in der Mustersanierung nicht berücksichtigt werden.

 

Energieeffizienz

Maßnahmen zur Effizienzsteigerung:

  • Thermische Sanierung
  • Austausch der Fenster
  • Umstellung auf LED
  • Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
  • PV-Anlage

Abwärmenutzung:

  • Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung

Nutzung Erneuerbarer Energiequellen:

  • PV-Anlage mit 100 kWp

Besondere Lösungen:

Ergebnisse

Kennzahlen

Der spezifische Heizwärmebedarf beschreibt die erforderliche Wärmemenge pro Quadratmeter beheizte Bruttogeschossfläche, die ein Gebäude an einem bestimmten Ort (Klima) oder bei einem Referenzklima pro Jahr benötigt, um die Innenraumtemperatur auf 20 Grad Celsius zu halten.

Der Kühlbedarf ist diejenige Nutzenergie, die nötig ist, um die Räume eines Gebäudes beim Auftreten von Überwärmung auf die gewünschte Soll-Temperatur zu kühlen.

Als Heizlast versteht man jene Wärmelast die notwendig ist, um den Wärmeverlust von Räumen auszugleichen.

Die Kühllast ist eine aus einem Raum abzuführende Wärmelast, die notwendig ist, um einen vorgegebenen Raumluftzustand zu erreichen oder zu erhalten.

Heizwärmebedarf / vorher:

  • 121,7 kWh/m²a HWBref,RK entspricht 135,7 kWh/m²a HWBref,SK

Heizwärmebedarf / nachher:

  • 40,6 kWh/m²a HWBref,RK entspricht 45,6 kWh/m²a HWBref,SK

Kühlbedarf / vorher:

  • 0 kWh/m³a KB*RK entspricht 18,7 kWh/m²a KB,SK

Kühlbedarf / nachher:

  • 0,2 kWh/m³a KB*RK entspricht 26,5 kWh/m²a KB,SK

Spezifische Heizlast / vorher:

  • 55,4 kW entspricht 62 W/m² BGF

Spezifische Heizlast / nachher:

  • 24,9 kW entspricht 26,9 W/m² BGF

Erwartete CO2- Einsparung:

  • In Summe kann eine Reduktion der CO2-Emissionen von 56,82 Tonnen pro Jahr erzielt werden.

Erwartete Einsparung:

  • Heizwärmebedarf Referenz – Reduktion: ca. 67%
  • fGEE – Reduktion: ca. 58%
  • Strom – Reduktion: –

Messungen im Rahmen der Qualitätssicherung Herstellung:

 

Kosten

Investitionskosten:

  • Beantragte Investitionskosten: 960.000,00 EUR
  • Umweltrelevante Kosten: 738.215,00 EUR

Förderungen:

  • Förderbasis: 693.922,00 EUR
  • Voraussichtliche Förderhöhe: 273.207,00 EUR

Kosten je m² BGF:

  • ca. 1.075 €/m² BGF (Beantragte Invest.kosten/m² BGF Bestand)

Persönliche Erfahrungen

Planungs- und Bauphase

Bericht zum Planungsprozess (Zusammenarbeit der Akteure, Schwierigkeiten, best practice Beispiele):

Hindernisse im Planungsprozess (Genehmigungen/ Behörden/ Anrainer/…):

Empfehlungen:

Chronologie/Bautagebuch:

  • Planungsstart:
    Baustart:
    Baufertigstellung:

Nutzung:

Nutzungskomfort:

Erfahrungen:

Energieausweise & Planung

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