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subbildprojekte

Kontakt

Ing. Karl Hinczica
Leiter der Abteilung Stadtservice
Stadtgemeinde Gänserndorf

Ing. Hörhager Patrick MSc
Maximilianstraße 35
6020 Innsbruckxxx

E-Mail

 

Energieausweise

Planung

Architekturhalle


Niedere-Munde-Straße 15a
6410 Telfs

Hallenbad Gänserndorf

Executive Summary

Die Stadtgemeinde Gänserndorf nimmt die thermische Sanierung eines 1977 errichteten Hallenbads in Gänserndorf (NÖ) vor. Das 2-geschossige Gebäude wird ausschließlich betrieblich genutzt.
Zusätzlich zur vorgesehenen thermischen Sanierung erfolgt ein Ausbau des Hallenbades. Das Brutto-Volumen des konditionierten Bestandsgebäudes erhöht sich daher von 12.433 m² auf insgesamt 17.359 m².
Die Gesamtsanierung umfasst neben der umfassenden thermischen Sanierung, inklusive Verschattung und Lüftung mit Wärmerückgewinnung, die Umstellung des Heizsystems auf Fernwärme aus Biomasse, eine Optimierung des Beleuchtungssystems, die Errichtung einer Kälteanlage, sowie die Errichtung einer Photovoltaikanlage.

Ausgangszustand

Gebäude

Eigentümer/ Betreiber Stadtgemeinde Gänserndorf
Ansprechpartner / Kontaktpersonen Ing. Karl Hinczica
Leiter der Abteilung Stadtservice
karl.hinczica@gaenserndorf.at
Architekt und techn. Planer

POHL ZT GMBH ARCHITEKTUR - INGENIEURBÜRO
Tschirgan Str. 10A  
6430  Ötztal BHF.

Standort

Bahnstraße 5
2230 Gänserndorf

Gebäudetyp Hallenbad
Errichtungsjahr Bestandsgebäude 1977
Größe (BGF) von 12.433 m² auf 17.359 m²
Zustand/ Ausstattung Bestand  

 

Motiv für die Sanierung

Mängel/ Schwachstellen/ Probleme im Bestand  

 

Ziele

 

Wünsche / Ziele Bauherr Ökologie/ Energieeffizienz/ Komfort

 

Ziele Planer

 

 

Kennzahlen

Erklärung der Kennzahlen Der spezifische Heizwärmebedarf beschreibt die erforderliche Wärmemenge pro Quadratmeter beheizte Bruttogeschossfläche, die ein Gebäude an einem bestimmten Ort (Klima) oder bei einem Referenzklima pro Jahr benötigt, um die Innenraumtemperatur auf 20 Grad Celsius zu halten.

Der Kühlbedarf ist diejenige Nutzenergie, die nötig ist, um die Räume eines Gebäudes beim Auftreten von Überwärmung auf die gewünschte Soll-Temperatur zu kühlen.

Als Heizlast versteht man jene Wärmelast die notwendig ist, um den Wärmeverlust von Räumen auszugleichen.

Die Kühllast ist eine aus einem Raum abzuführende Wärmelast, die notwendig ist, um einen vorgegebenen Raumluftzustand zu erreichen oder zu erhalten.

Heizwärmebedarf/ vorher 146,4 kWh/(m3a) bzw. 282,9 kWh/(m2a) lt. Energieausweis, Standortklima
Heizwärmebedarf/ nachher 26,7 kWh/(m3a) bzw. 57,8 kWh/(m2a) lt. Energieausweis, Standortklima
Kühlbedarf/ vorher 0,00 kWh/(m3a)
Kühlbedarf/ nachher 0,1 kWh/(m3a)
Spezifische Heizlast Vorher 434,5 kW, entspricht 158,45 W/(m2BGF) bei einer BGF von 12.433 m²
Spezifische Heizlast Nachher 367,7 kW, entspricht 102,9 W/(m2BGF) bei einer BGF von 17.359 m²
Erwartete CO2- Einsparung In Summe kann eine Reduktion der CO2-Emissionen von 411,66 Tonnen pro Jahr erzielt werden.
Erwartete Kosteneinsparung im Betrieb  

 

Maßnahmen

Gebäudehülle

Bauteilaufbauten

Das Gebäude wird vorwiegend durch das Aufbringen einer 16 cm Hanfdämmung an den Außenwänden sowie durch eine Dämmung des Daches, mittels 20 cm Zellulosedämmung, saniert.
Thermische Sanierung des bestehenden Flachdaches durch Ausflockung des Hohlraumes in der Holzkonstruktion des Flachdaches.
Dämmung des Flachdachs beim Zubau mit Weichfaserplatten

Baustoffe

16 cm Hanfdämmung - Außenwände
20 cm Zellulosedämmung - Dach

Fensterqualität Austausch der Fenster (Holz-Aluminiumfenster mit 3-fach Verglasungen)
Vermeidung von Wärmebrücken, Anschlussdetails  
Luftdichtigkeitskonzept

 

 

 Haustechnik

Heizung Die Bereitstellung der Raumwärme und des Warmwassers erfolgte bisher mit einer Gasheizung. Im Zuge der thermischen Sanierung wird das Gebäude an eine biogene Fernwärme angeschlossen und die Wärmebereitstellung auf Fernwärme umgestellt. Die Wärmeverteilung erfolgt größtenteils über eine Fußbodenheizung. Die Trinkwassererwärmung erfolgt über ein Frischwassermodul.
Kühlung Als Verschattungssystem und zur Reduzierung des Kühlbedarfes werden außenliegende Sonnenschutzelemente installiert. Des Weiterem ist der Einsatz einer Wärmepumpe zur Luftentfeuchtung vorgesehen.
Lüftung

Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung wird installiert.

Sanitär Die Trinkwassererwärmung erfolgt über ein Frischwassermodul.
Elektrik

Die Beleuchtung wird auf effiziente LED-Beleuchtung umgestellt.

Regelungstechnik

 

Solaranlage

Es ist geplant eine Photovoltaik-Anlage mit einer Modulfläche von rund 615 m² und einer Leistung von 96,72 kWp zu errichten, welche jährlich etwa 95,5 MWh an Strom erzeugen wird.

 

Energieeffizienz

Maßnahmen zur Effizienzsteigerung

 -Dämmung der Außenwände und des Dachs
-LED Beleuchtung
-Verschattungssystem

Abwärmenutzung Durch die Lüftungsanlage.
Nutzung Erneuerbarer Energiequellen PV-Anlage
Besondere Lösungen

 

 

Ergebnisse

Kosten

Investitionskosten Gesamte Investitionskosten ca.

Beantragte Investitionskosten: EUR  7.897.673,00

Umweltrelevante Investitionskosten: EUR  1.960.234,00

Einsparungen im Betrieb  
Förderungen

Förderbasis: EUR  1.078.129,00

Förderung Bund: EUR  206.399,43

Förderung EU: EUR  201.746,57

Kosten je m² BGF  

 

 Performance

Messungen im Rahmen der Qualitätssicherung Herstellung

 

 

Persönliche Erfahrungen

Planungs- und Bauphase

Bericht zum Planungsprozess (Zusammenarbeit der Akteure, Schwierigkeiten, best practice Beispiele)

 

Hindernisse im Planungsprozess (Genehmigungen/ Behörden/ Anrainer/…)  
Empfehlungen  

 Nutzung

Nutzungskomfort Erfahrungen  
Erfahrungen

 

 

 
Mustersanierung: Projekte