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subbildprojekte

Planung

Architekturhalle


Niedere-Munde-Straße 15a
6410 Telfs

Energieausweise

Volksschule Althofen

Executive Summary

An der 1910 errichteten und 1930 umgebauten Volksschule der Gemeinde Althofen wird eine thermische Gesamtsanierung vorgenommen. Das unter Bundesdenkmalschutz stehende Gebäude besteht aus einem Untergeschoss, einem Erdgeschoß, zwei Obergeschossen und einem Dachgeschoss.

Die Gesamtsanierung umfasst neben der umfassenden thermischen Sanierung, die Umstellung des Heizsystems auf Fernwärme aus Biomasse, sowie eine Optimierung des Beleuchtungssystems.

Ausgangszustand

Gebäude

Eigentümer/ Betreiber  IMMO Stadtgemeinde Althofen KG
Ansprechpartner / Kontaktpersonen  
Architekt

BAUSTEIN - Bau- und Projektmanagement GmbH
9020 Klagenfurt
St. Veiter Straße 103

Technischer Planer  
Standort Höpfnerstraße 13
9330 Treibach
Gebäudetyp Schulzentrum (Pflichtschule)
Errichtungsjahr Bestandsgebäude 1910
Größe (BGF) 2.960 m²
Zustand/ Ausstattung Bestand

Das als Schule genutzte, denkmalgeschützte Gebäude wurde 1910 errichtete und 1930 umgebauten.

 

Motiv der Sanierung

Mängel/ Schwachstellen/ Probleme im Bestand .

 

Ziele

Vision

Wünsche / Ziele Bauherr Ökologie/ Energieeffizienz/ Komfort  

 

Maßnahmen

Gebäudehülle

Bauteilaufbauten

Da die Fassade des denkmalgeschützten Gebäudes erhalten werden muss, werden die Außenwände mit 5 cm starken Perlit-Innendämmplatten gedämmt. Die Dämmung der Innenwände zu unkonditionierten Gebäudeteilen erfolgt mittels 10 cm Klemmfilz. Die oberste Geschossdecke wird mit 14 cm Zellulose gedämmt.
Die Dämmung der untersten Geschoßdecke und der erdanliegenden Wände erfolgt mittels 10 cm starker XPS-Platten.

Baustoffe

5 cm Perlit-Innendämmplatten - Außenwände / U-Wert nach Sanierung = 0,24 W/m2K
10 cm Klemmfilz - Innenwände  / U-Wert nach Sanierung = 0,50 W/m2K
14 cm Zellulose - obere Geschossdecke / U-Wert nach Sanierung = 0,11 W/m2K
10 cm XPS-Platten - untere Geschossdecke & erdanliegende Wände

Fensterqualität

Alle Fenster und Türen werden gegen Holzfenster mit Wärmeschutzverglasung ausgetauscht.
U-Wert nach Sanierung = 1,35 W/m2K

 

 Haustechnik

Heizung

Die Bereitstellung der Raumwärme erfolgt nach der Sanierung zentral mittels biogener Fernwärme.

Kühlung  
Lüftung Um den jährlichen Heizwärmebedarf weiter zu senken wird ein Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung eingebaut.
Sanitär Die Bereitstellung des Warmwassers erfolgt nach der Sanierung zentral mittels biogener Fernwärme.
Elektrik

 

Regelungstechnik Drehzahlgeregelte Pumpen
Volumenstromregler
Einzelraumregelung
Wärmezähler

 

Energieeffizienz

Maßnahmen zur Effizienzsteigerung
  • Fensteraustausch
  • Fassadendämmung
Abwärmenutzung Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
Nutzung Erneuerbarer Energiequellen

Fernwärme aus Biomasse

 

Ergebnisse

Kennzahlen

Der spezifische Heizwärmebedarf beschreibt die erforderliche Wärmemenge pro Quadratmeter beheizte Bruttogeschossfläche, die ein Gebäude an einem bestimmten Ort (Klima) oder bei einem Referenzklima pro Jahr benötigt, um die Innenraumtemperatur auf 20 Grad Celsius zu halten.

Der Kühlbedarf ist diejenige Nutzenergie, die nötig ist, um die Räume eines Gebäudes beim Auftreten von Überwärmung auf die gewünschte Soll-Temperatur zu kühlen.

Als Heizlast versteht man jene Wärmelast die notwendig ist, um den Wärmeverlust von Räumen auszugleichen.

Die Kühllast ist eine aus einem Raum abzuführende Wärmelast, die notwendig ist, um einen vorgegebenen Raumluftzustand zu erreichen oder zu erhalten.

Heizwärmebedarf/ vorher

117,9 kWh/(m²a) = HWBref,RK

Heizwärmebedarf/ nachher

58,8 kWh/(m²a) = HWBref,RK

Kühlbedarf/ vorher 0,0 kWh/(m²a) = KB*RK ; 2,3 kWh/(m²a) = KB*SK
Kühlbedarf/ nachher 0,0 kWh/(m²a)= KB*RK ; 5,5 kWh/(m²a) = KB*SK
Spezifische Heizlast Vorher: 225,5 kW, entspricht 76,64 W/(m²BGF)
Nachher: 49,04 kW, entspricht 23,29 W/(m²BGF)
Erwartete CO2- Einsparung In Summe kann eine Reduktion der CO2-Emissionen von 141,77 Tonnen pro Jahr erzielt werden.
Messungen im Rahmen der Qualitätssicherung Herstellung  

 

Kosten

Investitionskosten

Gesamte Investitionskosten: 
Beantragte Investitionskosten: EUR 855.373,00
Umweltrelevante Kosten: EUR  709.057,00

Einsparungen im Betrieb

 

Förderungen Förderbasis: EUR  709.057,00
Förderung Bund: EUR  EUR  107.570,99
Förderung EU (ELER): EUR 105.146,01
Kosten je m² BGF  

 

Persönliche Erfahrungen

Planungs- und Bauphase

Bericht zum Planungsprozess (Zusammenarbeit der Akteure, Schwierigkeiten, best practice Beispiele)

 

Hindernisse im Planungsprozess (Genehmigungen/ Behörden/ Anrainer/…)

 

Empfehlungen  
Chronologie/Bautagebuch  

 

Nutzung

Erfahrungen 

 

Nutzungskomfort
 
Mustersanierung: Projekte