NMS Gemeinde Schönbach – in Umsetzung

20.09.2021
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Executive Summary

Die Marktgemeinde Schönbach beabsichtigt eine thermische Gesamtsanierung der 1976 errichteten Neuen Mittelschule in Schönbach.

Das zweigeschossige Gebäude ist zu einem Teil unterkellert. Die Brutto-Grundfläche des Gebäudes beläuft sich auf insgesamt 1.336 m².
Nicht Teil der Mustersanierung ist der Turnsaal und der an die Schule angrenzende Veranstaltungssaal.

Die thermische Generalsanierung umfasst den Austausch der Fenster und Außentüren, Anbringung einer Vollwärmeschutzfassade, Montage von Sonnenschutz Außenbeschattungen, Innendämmungen der Decken im Untergeschoßbereich, Einbau von Lüftungsgeräten mit Wärmerückgewinnung, Erneuerung der Heizungsregelung, Austausch der Beleuchtung auf LED sowie die Anbringung einer Photovoltaikanlage.

Ausgangszustand

Gebäude

Eigentümer/ Betreiber:

  • Gemeinde Schönbach
    Schönbach 6
    3633 Schönbach
    Telefonnummer: +43-2827-7002
    E-Mail: gemeinde@schoenbach.gv.at

Ansprechpartner / Kontaktpersonen:

  • Rainer Hobiger
    Mobiltelefonnummer: +43-664-5845678
    E-Mail: rainer.hobiger@energieagentur.co.at

Architekt:

  • ZT Schwingenschlögl GmbH
    Schubertplatz 7
    3950 Gmünd
    Telefonnummer: +43-2852-20316/0
    E-Mail: office@ztschwing.atIng. Herbert Weißenböck

Technische Planer:

Beteiligte Kontrolle:

Standort:

  • Schönbach 73
    3633 Schönbach

Gebäudetyp:

  • Schule

Errichtungsjahr Bestandsgebäude:

  • 1976

Größe (BGF):

  • Bestand: 1.336 m²

Zustand/ Ausstattung Bestand:

  • 1976 errichtet – dem Baualter entsprechend

Motiv der Sanierung

Mängel/ Schwachstellen/ Probleme im Bestand:

Ziele

Vision

Wünsche / Ziele Bauherr Ökologie/ Energieeffizienz/ Komfort:

Maßnahmen

Gebäudehülle

Bauteilaufbauten:

  • Außenwände: 25 cm mineralische oder pflanzliche Faserdämmstoffe
    Oberste Geschoßdecke: 40 cm mineralische oder pflanzliche Faserdämmstoffe
    Dämmung der Kellerdecke: 12 cm Wärmedämmung

Baustoffe:

  • Mineralische oder pflanzliche Faserdämmstoffe

Fensterqualität:

  • Alle Fenster werden durch 3-Scheiben Isolierglasfester mit Holz-Alu Rahmen ersetzt.

Vermeidung von Wärmebrücken, Anschlussdetails:

Luftdichtigkeitskonzept:

 

Haustechnik

Heizung:

  • Das gesamte Gebäude wurde und wird weiterhin mittels eines 150 kW Biomasse-Fernwärmeanschluss mit Wärme versorgt.
    Die Heizungsanlage wird durch Tausch der Heizungspumpen und durch Optimierung der Regelung energetisch verbessert.

Kühlung:

  • Als Verschattungssystem und zur Reduzierung des Kühlbedarfes werden außenliegende Sonnenschutzelemente installiert.

Lüftung:

  • Zur kontrollierten Be- und Entlüftung aller Räumlichkeiten wird ein zentrales Lüftungsgerät geplant. Die Außenluftvorerwärmung erfolgt über eine Wärmerückgewinnung (Gegenstromwärmetauscher) am Gerät.

Warmwasser:

Elektrik:

  • Im Zuge der Sanierung wird die Beleuchtung des Gebäudes auf effiziente LED-Systeme umgestellt. Dadurch kann der Strombedarf um 4.900 kWh reduziert werden.

Regelungstechnik:

PV-Anlage:

  • Es ist wird eine Photovoltaik-Anlage mit einer Modulfläche von rund 121 m² und einer Leistung von 23,4 kWp errichtet, welche jährlich zirka 21,5 MWh an Strom liefert wobei der direkte Eigenverbrauch bei 10,2 MWh liegt und somit einen wesentlichen Anteil des Strombedarfs des sanierten Gebäudes abdeckt.

 

Energieeffizienz

Maßnahmen zur Effizienzsteigerung:

  • LED Beleuchtung
  • PV-Anlage
  • Fassadendämmung
  • Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung

Abwärmenutzung:

  • Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung

Nutzung Erneuerbarer Energiequellen:

  • PV-Anlage

Besondere Lösungen:

Ergebnisse

Kennzahlen

Der spezifische Heizwärmebedarf beschreibt die erforderliche Wärmemenge pro Quadratmeter beheizte Bruttogeschossfläche, die ein Gebäude an einem bestimmten Ort (Klima) oder bei einem Referenzklima pro Jahr benötigt, um die Innenraumtemperatur auf 20 Grad Celsius zu halten.

Der Kühlbedarf ist diejenige Nutzenergie, die nötig ist, um die Räume eines Gebäudes beim Auftreten von Überwärmung auf die gewünschte Soll-Temperatur zu kühlen.

Als Heizlast versteht man jene Wärmelast die notwendig ist, um den Wärmeverlust von Räumen auszugleichen.

Die Kühllast ist eine aus einem Raum abzuführende Wärmelast, die notwendig ist, um einen vorgegebenen Raumluftzustand zu erreichen oder zu erhalten.

Heizwärmebedarf / vorher:

  • 203,4 kWh/m²a HWBref,RK entspricht 271,5 kWh/m²a HWB Ref,SK

Heizwärmebedarf / nachher:

  • 33,7 kWh/m²a HWBref,RK entspricht 48,6 kWh/m²a HWB Ref,SK

Kühlbedarf / vorher:

  • 0,0 kWh/m³a KB*RK entspricht 0,0 kWh/m²a KB,SK

Kühlbedarf / nachher:

  • 1,4 kWh/m³a KB*RK entspricht 30,2 kWh/m²a KB,SK

Spezifische Heizlast / vorher:

  • 141,94 kW, entspricht 106,27 W/(m²BGF)

Spezifische Heizlast / nachher:

  • 34,59 kW, entspricht 25,90 W/(m²BGF)

Erwartete CO2- Einsparung:

  • In Summe kann eine Reduktion der CO2-Emissionen von 120 Tonnen pro Jahr erzielt werden.

Erwartete Einsparung:

  • Heizwärmebedarf Referenz – Reduktion: –
  • fGEE – Reduktion: –
  • Strom – Reduktion: –

Messungen im Rahmen der Qualitätssicherung Herstellung:

 

Kosten

Investitionskosten:

  • Beantragte Investitionskosten: 953.292,00 EUR
  • Umweltrelevante Kosten: 947.543,00 EUR

Förderungen:

  • Förderbasis: 947.543,00 EUR
  • Voraussichtliche Förderhöhe: 372.270,00 EUR

Kosten je m² BGF:

  • ca. 714 €/m² BGF (Beantragte Invest.kosten/m² BGF Bestand)

Persönliche Erfahrungen

Planungs- und Bauphase

Bericht zum Planungsprozess (Zusammenarbeit der Akteure, Schwierigkeiten, best practice Beispiele):

Hindernisse im Planungsprozess (Genehmigungen/ Behörden/ Anrainer/…):

Empfehlungen:

Chronologie/Bautagebuch:

  • Planungsstart:
    Baustart:
    Baufertigstellung:

Nutzung:

Nutzungskomfort:

Erfahrungen:

Energieausweise & Planung

Ihre Ansprechpartner

Architekt ZT Schwingenschlögl GmbH Ing. Herbert Weißenböck +43-2852-20316/0 office@ztschwing.at Schubertplatz 7
3950 Gmünd