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subbildprojekte

Energieausweise

Planung

Architekturhalle


Niedere-Munde-Straße 15a
6410 Telfs

Waldschule Karolinenhof auf dem Plabutsch

Executive Summary

Der 1830 errichtete Karolinenhofe, auf dem Plabutsch, wird thermische gesamtsaniert.  Das Gebäude wurde Mitte des 19. Jhd. als ländliches Wohn- und Gasthaus errichtet. In den letzten Jahren wurde das Objekt von den Forstmitarbeitern der Stadt Graz genuzt. Nach der Sanierung soll das Gebäude als Waldschule genutzt werden. Das Gebäude hat drei Geschoße (Keller, OG, Dachgeschoß).

Zusätzlich zur vorgesehenen thermischen Sanierung erfolgt ein Ausbau des Gebäudes.

Die Gesamtsanierung umfasst neben der umfassenden thermischen Sanierung, den Einbau einer außenliegenden Verschattung auch die Errichtung einer Photovoltaikanlage und eines Hackgut-Kessels.

Ausgangszustand

Gebäude

Eigentümer/ Betreiber  Die GBG Gebäude- und Baumanagement Graz GmbH
Ansprechpartner / Kontaktpersonen  
Architekt

 

Technischer Planer  
Standort Karolinenweg 52
8010 Graz
Gebäudetyp  
Errichtungsjahr Bestandsgebäude ca. 1850
Größe (BGF) 115,57 m²
Zustand/ Ausstattung Bestand

Das Objekt wurde Mitte des 19. Jhd. als ländliches Wohn- und Gasthaus errichtet. In den letzten Jahren wurde das Objekt von den Forstmitarbeitern der Stadt Graz als Unterstand genutzt. Nach der Sanierung soll das Gebäude als Waldschule genutzt werden.

Die Anlage wird immer exklusiv von einer Gruppe von 20 bzw. 25 TeilnehmerInnen (Waldschule oder Seminar) plus Vortragende und Aufsichtspersonen genutzt.
Das Erdgeschoss wird als Synergie zu der Waldschule eingerichtet und das Obergeschoß wird als Seminarraum für Stadtgraz eingerichtet.

 

Motiv der Sanierung

Mängel/ Schwachstellen/ Probleme im Bestand Neue Nutzung des Gebäudes.

 

Ziele

Vision

Wünsche / Ziele Bauherr Ökologie/ Energieeffizienz/ Komfort  

 

Maßnahmen

Gebäudehülle

Bauteilaufbauten Das Gebäude wird vorwiegend durch das Aufbringen einer 20 cm Mineraldämmung an den Außenwänden, sowie durch Dämmung des Daches mittels 28 cm Zellulosedämmung, durch Dämmung der untersten Geschoßdecken mittels 5 cm Glasschaumplatten und 4-16 cm Mineraldämmung saniert.
Baustoffe

20 cm Mineraldämmung - Außenwände
28 cm Zellulosedämmung - Dach
5 cm Glasschaumplatten und 4-16 cm Mineraldämmung - unterste Geschoßdecken

Fensterqualität

Austausch der Fenster (Holzfenster mit 3-fach Verglasungen).

 

 Haustechnik

Heizung Die Bereitstellung der Raumwärme erfolgt durch einen neuen 30 kW Hackgutkessel, welcher den bisherigen Stückholz-Einzelofen ersetzt.
Kühlung Als Verschattungssystem und zur Reduzierung des Kühlbedarfes werden außenliegende Sonnenschutzelemente installiert.
Lüftung  
Sanitär Die Bereitstellung des Warmwassers erfolgt durch einen neuen 30 kW Hackgutkessel, welcher den bisherigen Stückholz-Einzelofen ersetzt.
Elektrik

Da das Gebäude bisher nicht mit ans Stromnetz angeschlossen war, gab es bisher auch keine elektrische Beleuchtung. Im Zuge der Sanierung wird das Gebäude mit effizienter LED-Beleuchtung ausgestattet und an das Grazer Stromnetz angeschlossen.

Regelungstechnik  

 

Energieeffizienz

Maßnahmen zur Effizienzsteigerung
  • Fensteraustausch
  • Fassadendämmung
  • PV-Anlage
  • LED-Beleuchtung
Abwärmenutzung  
Nutzung Erneuerbarer Energiequellen

PV-Anlage

 

Ergebnisse

Kennzahlen

Der spezifische Heizwärmebedarf beschreibt die erforderliche Wärmemenge pro Quadratmeter beheizte Bruttogeschossfläche, die ein Gebäude an einem bestimmten Ort (Klima) oder bei einem Referenzklima pro Jahr benötigt, um die Innenraumtemperatur auf 20 Grad Celsius zu halten.

Der Kühlbedarf ist diejenige Nutzenergie, die nötig ist, um die Räume eines Gebäudes beim Auftreten von Überwärmung auf die gewünschte Soll-Temperatur zu kühlen.

Als Heizlast versteht man jene Wärmelast die notwendig ist, um den Wärmeverlust von Räumen auszugleichen.

Die Kühllast ist eine aus einem Raum abzuführende Wärmelast, die notwendig ist, um einen vorgegebenen Raumluftzustand zu erreichen oder zu erhalten.

Heizwärmebedarf/ vorher

382,6 kWh/(m²a) = HWBref,RK

Heizwärmebedarf/ nachher

49,3 kWh/(m²a) = HWBref,RK

Kühlbedarf/ vorher 0,0 kWh/(m²a) = KB*RK ; 0,0 kWh/(m²a) = KB*SK
Kühlbedarf/ nachher 0,0 kWh/(m²a)= KB*RK ; 15,8 kWh/(m²a) = KB*SK
Spezifische Heizlast Vorher: 14,96 kW, entspricht 147,23 W/(m²BGF)
Nachher: 3,6 kW, entspricht 31,53 W/(m²BGF)
Erwartete CO2- Einsparung In Summe kann eine Reduktion der CO2-Emissionen von 21,56 Tonnen pro Jahr erzielt werden.

 

Kosten

Investitionskosten

Gesamte Investitionskosten: 
Beantragte Investitionskosten: EUR  179.223,00
Umweltrelevante Kosten: EUR  161.730,00

Einsparungen im Betrieb

 

Förderungen

Förderbasis: EUR  142.322,00
Förderung Bund: EUR  45.272,00

 

Persönliche Erfahrungen

Planungs- und Bauphase

Bericht zum Planungsprozess (Zusammenarbeit der Akteure, Schwierigkeiten, best practice Beispiele)

 

Hindernisse im Planungsprozess (Genehmigungen/ Behörden/ Anrainer/…)

 

Empfehlungen  
 
Mustersanierung: Projekte