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subbildprojekte

Planung

Architekturhalle


Niedere-Munde-Straße 15a
6410 Telfs

Energieausweise

Volksschule St. Margareten

Executive Summary

Die Gemeinde St. Margareten im Rosental nimmt eine thermische Gesamtsanierung der 1883 errichteten Volksschule vor.

Zusätzlich zur thermischen Sanierung erfolgt ein Ausbau des Schulgebäudes sowie Umbaumaßnahmen für einen barrierefreien Zugang. Das Brutto-Volumen des konditionierten Bestandsgebäudes erhöht sich durch die Sanierung von 4.365 m² auf insgesamt 5.613 m².

Die Gesamtsanierung umfasst neben der umfassenden thermischen Sanierung, den Einbau eines Lüftungssystems mit Wärmerückgewinnung, einer außenliegenden Verschattung, die Optimierung des Beleuchtungssystems, den Anschluss an ein Biomassefernwärmenetz sowie die Errichtung einer Photovoltaikanlage.
Das Gebäude wird überwiegend mit Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen gedämmt.

Ausgangszustand

Gebäude

Eigentümer/ Betreiber  Kastralgemeinde St. Margareten
Ansprechpartner / Kontaktpersonen  
Architekt

 

Technischer Planer  
Standort St. Margareten 36
9173 St. Margareten im Rosental
Gebäudetyp Schulzentrum (Pflichtschule)
Errichtungsjahr Bestandsgebäude 1883
Größe (BGF) 1.311 m²
Zustand/ Ausstattung Bestand

 

 

Motiv der Sanierung

Mängel/ Schwachstellen/ Probleme im Bestand .

 

Ziele

Vision

Wünsche / Ziele Bauherr Ökologie/ Energieeffizienz/ Komfort  

 

Maßnahmen

Gebäudehülle

Bauteilaufbauten

Das Gebäude wird vorwiegend durch das Aufbringen einer 18 cm Hanfdämmung an den Außenwänden, durch Dämmung des Daches und der obersten Geschoßdecke mittels 22-40 cm Zellulosedämmung, durch Dämmung des erdanliegenden Boden mittels 14 cm XPS Dämmung saniert werden.

Baustoffe

18 cm Hanfdämmung - Außenwände
22-40 cm Zellulosedämmung - obere Geschossdecke & Dach
14 cm XPS Dämmung - erdanliegender Boden

Fensterqualität

Austausch der Fenster (Holz-Aluminiumfenster mit 3-fach Verglasungen)

 

 Haustechnik

Heizung

Die Bereitstellung der Raumwärme erfolgt über einen biogenen Fernwärme-Anschluss.

Kühlung Als Verschattungssystem und zur Reduzierung des Kühlbedarfes werden außenliegende Sonnenschutzelemente installiert.
Lüftung Einbau eines Lüftungssystems mit Wärmerückgewinnung.
Sanitär

Die Bereitstellung des Warmwassers erfolgt über einen biogenen Fernwärme-Anschluss.

Elektrik

Die Beleuchtung wird im Zuge der Sanierung auf eine effiziente LED-Beleuchtung umgestellt.

Regelungstechnik  

 

Energieeffizienz

Maßnahmen zur Effizienzsteigerung
  • Fensteraustausch
  • Fassadendämmung
  • PV-Anlage
  • LED-Beleuchtung
Abwärmenutzung Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
Nutzung Erneuerbarer Energiequellen

Fernwärme aus Biomasse
PV-Anlage

 

Ergebnisse

Kennzahlen

Der spezifische Heizwärmebedarf beschreibt die erforderliche Wärmemenge pro Quadratmeter beheizte Bruttogeschossfläche, die ein Gebäude an einem bestimmten Ort (Klima) oder bei einem Referenzklima pro Jahr benötigt, um die Innenraumtemperatur auf 20 Grad Celsius zu halten.

Der Kühlbedarf ist diejenige Nutzenergie, die nötig ist, um die Räume eines Gebäudes beim Auftreten von Überwärmung auf die gewünschte Soll-Temperatur zu kühlen.

Als Heizlast versteht man jene Wärmelast die notwendig ist, um den Wärmeverlust von Räumen auszugleichen.

Die Kühllast ist eine aus einem Raum abzuführende Wärmelast, die notwendig ist, um einen vorgegebenen Raumluftzustand zu erreichen oder zu erhalten.

Heizwärmebedarf/ vorher

157,7 kWh/(m²a) = HWBref,RK

Heizwärmebedarf/ nachher

50,9 kWh/(m²a) = HWBref,RK

Kühlbedarf/ vorher 0,0 kWh/(m²a) = KB*RK ; 0,0 kWh/(m²a) = KB*SK
Kühlbedarf/ nachher 0,0 kWh/(m²a)= KB*RK ; 12,0 kWh/(m²a) = KB*SK
Spezifische Heizlast Vorher: 96,4 kW, entspricht 91,16 W/(m²BGF)
Nachher: 65,1 kW, entspricht 49,65 W/(m²BGF)
Erwartete CO2- Einsparung In Summe kann eine Reduktion der CO2-Emissionen von 96,40 Tonnen pro Jahr erzielt werden.
Messungen im Rahmen der Qualitätssicherung Herstellung  

 

Kosten

Investitionskosten

Gesamte Investitionskosten: 
Beantragte Investitionskosten: EUR  869.515,00
Umweltrelevante Kosten: EUR  741.326,00

Einsparungen im Betrieb

 

Förderungen

Förderbasis: EUR  607.887,00
Förderung Bund: EUR  114.236,62
Förderung EU: EUR 111.661,38

Kosten je m² BGF  

 

Persönliche Erfahrungen

Planungs- und Bauphase

Bericht zum Planungsprozess (Zusammenarbeit der Akteure, Schwierigkeiten, best practice Beispiele)

 

Hindernisse im Planungsprozess (Genehmigungen/ Behörden/ Anrainer/…)

 

Empfehlungen  
Chronologie/Bautagebuch  

 

Nutzung

Nutzungskomfort  
Erfahrungen
 
Mustersanierung: Projekte