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subbildprojekte

Kontakt

Marktgemeinde Guttaring

Ansprechperson:
Gudrun Staubmann-Frizzi

Unterer Markt 3
9334 Guttaring

E-Mail

 

Planung

ARCH+MORE
Ziviltechniker GmbH

Dr. Karl Renner Weg 14
9220 Velden am Wörthersee

E-Mail

Energieausweise

Bildungszentrum Guttaring - Umgesetzt

Executive Summary

Das bestehende Gebäude befindet sich auf der Parzelle .113 und 90/3 in der KG Guttaring. Die Erschließung des Grundstücks erfolgt im Westen über die Silberegger Bundesstraße.

Das Gebäude vereint neben der Volksschule, auch die Musikschule sowie die Schulische Tagesbetreuung. Auch von den ortsansässigen Vereinen wird die Schule gerne genutzt.

Die Gebäude gliedert sich in zwei Baukörper: den Altbau aus dem Jahr 1895 direkt an der Landesstraße und den Zubau, der 1985 errichtet wurde und den Turnsaaltrakt, den Eingangsbereich mit Aula und das Untergeschoss umfasst.

Der Altbau besteht aus zwei Vollgeschossen und einem Dachgeschoss und der Zubau aus Erd- und Untergeschoss.

 

Der Haupteingangsbereich liegt im Norden, von dort aus gelangt man direkt in die Aula, welche das Verbindungsglied zwischen Alt- und Zubau bildet. 

Das Ziel seitens der Marktgemeinde Guttaring ist es die Volksschule Guttaring zu einem Veranstaltungs- und  Bildungszentrum umzugestalten, indem für die Bildungseinrichtungen Volksschule, Musikschule, Kindergarten und Tagesbetreuung optimale Bedingungen geschaffen werden. Der Turnsaal soll nach dem Umbau, nicht nur den Bildungseinrichtungen sondern der gesamten Gemeinde als Mehrzwecksaal zur Verfügung stehen.

Nach dem Um- und Zubau sollen die Funktionen, wie Volksschule, Musikschule und die Vereinsnutzung - mit verbesserter Funktionstrennung - auch wieder Platz finden. Zusätzlich soll im Erdgeschoss noch der Kindergarten untergebracht werden. Der Musikschule, sowie den einzelnen Vereine stehen nach dem Umbau mehr Proberäume zur Verfügung. Auch der Turnsaal-Umbau in einen Mehrzwecksaal schafft einen Mehrwert für die gesamte Gemeinde.

Bei der Schulsanierung der Volksschule Guttaring werden nachfolgende Maßnahmen, zum Erreichen eines anspruchsvollen energetisch-ökologischen Standards, gesetzt.

Die Eingangssituation nordseitig wird barrierefrei mittels Rampe ausgeführt. Der Eingangsbereich wird nach außen gesetzt und neu überdacht, in diesem Bereich wird auch der neue Aufzug situiert um die barrierefreie Erschließung im Gebäudeinneren zu ermöglichen.

Im Zubau wird ein barrierefreies WC untergebracht. Die bestehenden Fenster werden ersetzt. Im Altbau werden die Fenster mit einem innenliegenden und im Zubau mit einem  außenliegenden Sonnenschutz versehen. Aus Gründen des Denkmalschutzes wird die Fassade im Altbau außen belassen und innenseitig erneuert. Im südlichen Bereich des Zubaus wurde durch die Abgrabung das Untergeschoss freigelegt und die Räume erhielten dadurch raumhohe Fenster.

 

Ausgangszustand
Eigentümer/ Betreiber Marktgemeinde Guttaring
Ansprechpartner / Kontaktpersonen Gudrun Staubmann-Frizzi
Generalplaner

ARCH+MORE ZT GmbH
www.archmore.cc

Standort

Silbereggerstraße 5
9334 Guttaring

Gebäudetyp Bildungszentrum
Errichtungsjahr Bestandsgebäude Altbau 1895, das Gebäude wurde1985 umgebaut
Größe (BGF) 2.254 m² auf 2.502 m2 erweitert
Zustand/ Ausstattung Bestand Dreigeschoßiges Gebäude

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Motiv für die Sanierung

Mängel/ Schwachstellen/ Probleme im Bestand

Schlechter NutzerInnenkomfort, hohe Energiekosten, 

Das Gebäudealter, die Mängel in der barrierefreien Nutzung, der Brandschutz, sowie der nicht entsprechende thermische Standard.
Durch die geplanten Maßnahmen wird die Nutzung des Gebäudes deutlich verbessert und erweitert.

 

Ziele

 

Ziele und Wünsche des Bauherrn
  • Reduktion des Heizwärmebedarfs durch Optimierung der Gebäudehülle
  • Durch das Qualitätszeichen des klimaaktiv Gebäudestandards wird eine energieeffiziente, ökologische und nachhaltige Sanierung angestrebt.
  • Schaffung eines gesunden Lernumfeldes
Maßnahmen

Gebäudehülle

Bauteilaufbauten
lt. Energieausweis

Außenwand Fassade: 16 cm Hanffaserdämmung
Außenwand Innendämmung: 10cm Mineraldämmplatte
Steildach: 40cm Zellulose
Flachdach: 16-20cm XPS
oberste Geschoßdecke: 40cm EPS
erdanliegender Fußboden bzw. Kellerdecke: 20cm XPS + 5cm Perlitteschüttung
Durch die Dämmmaßnahmen sinkt der mittlere U-Wert des Gebäudes von 0,86 auf 0,29 W/m²K

Baustoffe
lt. Energieausweis
Hanffaser ‐ Fassade
Mineraldämmplatte - Innendämmung
Zellulose - Steildach
XPS - Flachdach, erdanliegender Fußboden, Kellerdecke
EPS - oberste Geschoßdecke
Fensterqualität
lt. Energieausweis

Ersatz der bestehenden Fenster durch Holz-Alu‐Fenster mit einem U‐Wert von ca 0,8 W/m²K

Vermeidung von Wärmebrücken,
Anschlussdetails
Reduktion der Wärmebrücken des Bestandsgebäudes durch Erhöhung der Dämmstärken der Außenbauteile

 

Haustechnik

Angaben lt. Energieausweis

Heizung Umstellung der Elektro Nachtspeicheröfen auf Pelletsheizung (ca. 85kW); 
Kühlung Keine Kühlung
Lüftung

kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärme- und Feuchterückgewinnung

Warmwasser zentral gemeinsam mit der Pelletsheizung
Elektrik

Eine Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 16 kWp wird installiert. Die Beleuchtung wird auf hocheffiziente LED-Beleuchtung umgestellt.

Regelungstechnik Zur Anlagenoptimierung wurde eine Mess‐, Steuer‐ und Regelungstechnik installiert.
Solaranlage Die Sonnenenergie wird durch eine PV-Anlage in Strom umgewandelt.

 

Energieeffizienz

Maßnahmen zur Effizienzsteigerung

Ziel des Monitorings ist eine Aufzeichnung der wesentlichen Energieumsätze im Bereich Wärme und Strom in den ersten 3 Betriebsjahren, um aus den Ergebnissen die tatsächlichen Energiekennzahlen Endenergie Wärme und Strom ermitteln zu können. Nebenziel ist die Anlagenoptimierung bzw. Fehlersuche bei unklaren oder nicht den Erwartungen entsprechenden Energieverbräuchen. Ebenso soll über ein Behaglichkeitsmonitoring das Raumklima in 4 Referenzräumen aufgezeichnet werden, um einen Abgleich des Energieumsatzes mit der nutzerseitig eingestellten Raumtemperatur zu bewerkstelligen. Ebenso werden die Außenklimadaten der Auswertung zugeführt. Alle Messwerte werden in der zentralen Leittechnik abgespeichert über Modemzugriff für Fernauslesung verfügbar gemacht.

Abwärmenutzung regenerative Wärme und Feuchterückgewinnung über Rotationstauscher
Nutzung Erneuerbarer Energiequellen Die Nutzung erneuerbarer Energiequellen ist gegeben durch eine PV-Anlage am Dach.

 

 

Ergebnisse

Kennzahlen

Der spezifische Heizwärmebedarf beschreibt die erforderliche Wärmemenge pro Quadratmeter beheizte Bruttogeschossfläche, die ein Gebäude an einem bestimmten Ort (Klima) oder bei einem Referenzklima pro Jahr benötigt, um die Innenraumtemperatur auf 20 Grad Celsius zu halten.

Der Kühlbedarf ist diejenige Nutzenergie, die nötig ist, um die Räume eines Gebäudes beim Auftreten von Überwärmung auf die gewünschte Soll-Temperatur zu kühlen.

Als Heizlast versteht man jene Wärmemenge die notwendig ist, um den Wärmeverlust von Räumen auszugleichen.

Die Kühllast ist eine aus einem Raum abzuführende Wärmelast, die notwendig ist, um einen vorgegebenen Raumluftzustand zu erreichen oder zu erhalten.

 

  Volksschule
Heizwärmebedarf/ vorher 30,7 kWh/m³a Referenzklima 
37,5 kWh/m³a Standortklima
Heizwärmebedarf/ nachher  6,2 kWh/m³a Referenzklima
7,5 kWh/m³a Standortklima
Kühlbedarf/ vorher 0,0 kWh/m³a
Kühlbedarf/ nachher 0,1 kWh/³a

 Folgende Werte gelten für das sanierte Gebäude:

Erwartete CO2 - Einsparung  128,09 t/a

 

Kosten

Investitionskosten Beantragte Investitionskosten: € folgt

Gesamtkosten: ca. folgt nach Abrechung

Einsparungen im Betrieb

 folgt nach Abrechung

Förderungen

Beantragte Investitionskosten: € 1.385.200,-

Umweltrelevante Investitionskosten: €  folgt nach Abrechung

Förderbasis: € folgt 

Förderhöhe: € folgt 

Kosten je m2 BGF

folgt nach Abrechung

 

Performance

Messungen im Rahmen der Qualitätssicherung
Herstellung
Ergebnisse folgen
Dokumentation

Bauphase

Chronologie/ Bautagebuch

Planungsstart: Okt. 2016
Baustart: Mai 2017 
Baufertigstellung: Sept. 2018

Persönliche Erfahrungen

Bauphase

Bericht zum Planungsprozess (Zusammenarbeit der Akteure, Schwierigkeiten, best practice Beispiele)

Siehe Fim

Hindernisse im Planungsprozess (Genehmigungen/ Behörden/ Anrainer/…)

Siehe Film

Empfehlungen

Siehe Film

 

Nutzungskomfort/ Erfahrungen

Angaben folgen

 

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