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subbildprojekte

Energieausweise

Planung

Architekturhalle


Niedere-Munde-Straße 15a
6410 Telfs

Amtshaus Großharras

Executive Summary

Thermische Sanierung des 1973 errichteten Amtshauses in Großharras (NÖ). Das Gebäude ist 3-geschossig und wird ausschließlich betrieblich genutzt.
Die Gesamtsanierung hat neben der umfassenden thermischen Sanierung, inklusive Verschattung und Lüftung mit Wärmerückgewinnung, die Umstellung des Heizsystems auf einen Biomassekessel, eine Optimierung des Beleuchtungssystems, sowie die Errichtung einer Photovoltaikanlage umfasst.

Schöne neue Arbeitswelt: Mustersanierung Fronius, Wels

Ausgangszustand
Eigentümer/ Betreiber: Marktgemeinde Großharras
Ansprechpartner / Kontaktpersonen:  
Architekt Baumeister Ing. Johannes Hammerschmied
2034 Großharras 145
Technischer Planer  
Standort: Großharras 145
2034 Großharras
Gebäudetyp: Gewerbe-/Bürogebäude
Errichtungsjahr Bestandsgebäude: 1973
Größe (BGF):

527,55 m2

 

Zustand/ Ausstattung Bestand

 

Motiv für die Sanierung

Mängel/ Schwachstellen/ Probleme im Bestand  
Anlass für die Sanierung  
Ziele
Wünsche/Ziele Bauherr  
Ziele Planer

 

 

Maßnahmen

Gebäudehülle

Bauteilaufbauten

Das Gebäude wurde durch Dämmung der Außenwände mit 20 cm Hanfdämmplatten, Dämmung der Innenwände gegen unbeheizte Gebäudeteile mit 12 cm bzw. 20 cm Hanfdämmplatten, sowie durch Dämmung der obersten Geschossdecke mit 40 cm Dämmzellulose und die Dämmung der untersten Geschoßdecke mit 10 cm Mineralwollplatten thermisch saniert. 

Baustoffe

Außenwände; 20 cm Hanfdämmplatten
Innenwände; 12 cm bzw. 20 cm Hanfdämmplatten
Obere Geschossdecke; 40 cm Dämmzellulose
Untere Geschossdecke; 10 cm Mineralwollplatten

Durch die Sanierungsmaßnahmen sinkt der mittlere U-Wert des Gebäudes von 0,95 auf 0,25 W/m²K.

Fensterqualität

Austausch der Fenster (Holz-Alu-Fenster mit 3-fach Verglasungen)

Vermeidung von Wärmebrücken, Anschlussdetails

 

Luftdichtigkeitskonzept

 

 

Haustechnik

Heizung

Im Zuge der thermischen Sanierung wurde eine 60 kW Pelletheizung eingebaut, welche darüber hinaus auch das, neben dem Amtshaus liegende Feuerwehrgebäude mitversorgt.
Die Wärmeverteilung erfolgt über Flächenheizungen.

Kühlung

Als Verschattungssystem und zur Reduzierung des Kühlbedarfes wurden außenliegende Sonnenschutzelemente installiert.

Lüftung

Es wurde ein Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung eingebaut.

Elektro

Die Beleuchtung wurde im Zuge der Sanierung auf eine effiziente LED-Beleuchtung umgestellt.
Die rrichtung einer Photovoltaik-Anlage mit einer Modulfläche von rund 83,5 m² und einer Leistung von 15,00 kWp wurde vorgenommen.

Regelungstechnik

 

 

Energieeffizienz

Maßnahmen zur Effizienzsteigerung          
Fensteraustausch
Fassadendämmung
LED Beleuchtung (mind. A+ oder höher von der Leuchtmitteleffizienz)
Bildschirmtauglichen Einbauleuchten bzw. bildschirmtauglichen Aufbauleuchten
Bedarfsorientierte Lichtsteuerung mittels Tageslichtregelung
Außenverschattungssystem
Abwärmenutzung Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung
Nutzung erneuerbarer Energiequellen Umstellung auf Ökostrom
PV-Anlage
Ergebnisse

Kennzahlen

Der spezifische Heizwärmebedarf beschreibt die erforderliche Wärmemenge pro Quadratmeter beheizte Bruttogeschossfläche, die ein Gebäude an einem bestimmten Ort (Klima) oder bei einem Referenzklima pro Jahr benötigt, um die Innenraumtemperatur auf 20 Grad Celsius zu halten.

Der Kühlbedarf ist diejenige Nutzenergie, die nötig ist, um die Räume eines Gebäudes beim Auftreten von Überwärmung auf die gewünschte Soll-Temperatur zu kühlen.

Als Heizlast versteht man jene Wärmemenge die notwendig ist, um den Wärmeverlust von Räumen auszugleichen.

Die Kühllast ist eine aus einem Raum abzuführende Wärmelast, die notwendig ist, um einen vorgegebenen Raumluftzustand zu erreichen oder zu erhalten.

Heizwärmebedarf HWB/vorher

146,3 kWh/(m²a) = HWBref,RK

 Heizwärmebedarf HWB/nachher

25,1 kWh/(m²a) = HWBref,RK

Kühlbedarf/ vorher 0,0 kWh/(m²a) = KB*RK ; 13,0 kWh/(m²a) = KB*SK
Kühlbedarf/ nachher 0,9 kWh/(m²a)= KB*RK ; 34,1 kWh/(m²a) = KB*SK
Spezifische Heizlast Vorher: 41,41 kW, entspricht 78,50 W/(m²BGF) bei einer BGF von 527,55 m²
Nachher: 13,0 kW, entspricht 24,64 W/(m²BGF) bei einer BGF von 527,55 m²
Erwartete CO2- Einsparung In Summe kann eine Reduktion der CO2-Emissionen von 40,48 Tonnen pro Jahr erzielt werden.

 

 Kosten

Investitionskosten Beantragte Investkosten: EUR  776.549,00
Umweltrel. Kosten: EUR  601.197,00
Einsparungen im Betrieb  
Förderungen Förderbasis: EUR  601.197,00
Förderung Bund: EUR  252.802,00
Kosten je m² BGF  

 

Persönliche Erfahrungen

Planungs-/Bauphase

Bericht zum Planungsprozess  
Hindernisse im Planungsprozess  
Empfehlungen

 

Chronologie/Bautagebuch 

Planungsstart:

Baustart:

Baufertigstellung

 

Nutzung

Nutzungskomfort  
Erfahrungen  
Messungen im Rahmen der Qualitätssicherung Herstellung - z.B. Blower Door Test oder ähnliches
 
Mustersanierung: Projekte