Waldviertler Sparkasse Bank AG – in Umsetzung

20.09.2021
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Executive Summary

Die Waldviertler Sparkasse beabsichtigt eine thermische Gesamtsanierung der im Jahr 1928 errichteten und in den Jahren 1971 und 1980 erweiterte Bankfiliale Weitra.
Im Keller der Filiale befinden sich die Sozialräume, der Tresorraum und das Archiv. Im Erdgeschoss ist der Kunden- und Geschäftsbereich. Ein Beratungsbüro und zwei private Wohnungen sind im ersten Stock.
Es ist geplant, eine Generalsanierung und Modernisierung des Erdgeschosses und des Obergeschoßes durchzuführen. Die Wohnungen werden im Zuge der Sanierung zu Lagerflächen der Bank umgebaut.
Die Bruttogrundfläche des Gebäudes beträgt 1.415 m² und wird im Zuge der Sanierung geringfügig erweitert. Die Beheizung des Bestandes erfolgte mit einer Gasheizung. Im Zuge der thermischen Sanierung wird die Wärmeversorgung auf ein Wärmepumpensystem mit Tiefenbohrung umgestellt. Die zukünftige Stromversorgung soll vorrangig durch eine neu errichtete PV Anlage erfolgen. Als weitere Maßnahme der Mustersanierung soll auch die Beleuchtung auf LED umgestellt werden.

Ausgangszustand

Gebäude

Eigentümer/ Betreiber:

  • Waldviertler Sparkasse Bank
    Sparkassenplatz 3
    3910 Zwettl
    Telefonnummer: +43-50100-79475
    E-Mail: guenther.edlmeier@wspk.at

Ansprechpartner / Kontaktpersonen:

  • Ing. Mohamad Khoder Seif Aldin
    Telefonnummer: +43-2842-21800/18
    E-Mail: m.seif@ekut.at

Architekt:

Technische Planer:

  • eKUT
    Mohamad Khoder Seif Aldin
    Hans Kudlich-Straße 2
    3830 Waidhofen an der Thaya
    Telefonnummer: +43-2842-21800/18
    E-Mail: m.seif@ekut.at

Beteiligte Kontrolle:

Standort:

  • Sparkassepl. 164
    3970 Weitra

Gebäudetyp:

  • Bank

Errichtungsjahr Bestandsgebäude:

  • 1928

Größe (BGF):

  • Bestand: 1.415 m²

Zustand/ Ausstattung Bestand:

Motiv der Sanierung

Mängel/ Schwachstellen/ Probleme im Bestand:

Ziele

Vision

Wünsche / Ziele Bauherr Ökologie/ Energieeffizienz/ Komfort:

Maßnahmen

Gebäudehülle

Bauteilaufbauten:

  • Das Gebäude soll durch das Aufbringen einer 14 cm Holzfaserdämmplatte sowie einer 5 cm Mineralwolldämmung an den Außenwänden, durch Dämmung des Daches mittels 14 cm XPS, durch Dämmung der obersten Geschoßdecke mittels 20-30 cm Zellulosedämmung und durch Dämmung der erdanliegenden Böden mit 7 cm XPS thermisch saniert werden.

Baustoffe:

  • 14 cm Holzfaserdämmplatte, 5 cm Mineralwolldämmung (Außenwand)
  • 20-30 cm Zellulosedämmung (oberste Geschoßdecke)
  • 14 cm XPS (Dach)
  • 7 cm XPS (erdanliegende Böden)

Fensterqualität:

  • Austausch der Fenster auf Holz-Alu Fenster

Vermeidung von Wärmebrücken, Anschlussdetails:

Luftdichtigkeitskonzept:

 

Haustechnik

Heizung:

  • Die Beheizung des Bestandes erfolgte mit einer Gasheizung. Im Zuge der Sanierung wird die Wärmeversorgung auf eine Sole/Wasser-Wärmepumpe (thermische Leistung 38,04 kW) umgestellt. Die Wärmeverteilung erfolgt über eine Fußbodenheizung.

Kühlung:

Lüftung:

  • Das Gebäude wird mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ausgestattet.

Warmwasser:

  • Die Warmwasserbereitung soll dezentral und elektrisch über Untertischspeicher und einem Warmwasserspeicher für die Dusche erfolgen.

Elektrik:

  • Die bestehenden Halogenspots, Halogenstäbe, Leuchtstoffröhren und Glühbirnen für die Innenraumbeleuchtung werden zur Gänze durch LED-Systeme mit intelligenter Lichtsteuerung ersetzt.

Regelungstechnik:

PV-Anlage:

  • Zur Deckung des Strombedarfs wird eine 69,12 kWp PV Anlage mit einer Modulfläche von 363,6 m² errichtet, welche jährlich zirka 66,7 MWh an Strom liefern soll.

 

Energieeffizienz

Maßnahmen zur Effizienzsteigerung:

  • Thermische Sanierung
  • Austausch der Fenster
  • Umstellung auf LED
  • Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
  • PV-Anlage

Abwärmenutzung:

  • Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung

Nutzung Erneuerbarer Energiequellen:

  • PV-Anlage mit 69,12 kWp
  • Wärmepumpe

Besondere Lösungen:

  • Plusenergiehaus
  • Einsatz von Dämmstoffen mit österr. Umweltzeichen oder natureplus / Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen

Ergebnisse

Kennzahlen

Der spezifische Heizwärmebedarf beschreibt die erforderliche Wärmemenge pro Quadratmeter beheizte Bruttogeschossfläche, die ein Gebäude an einem bestimmten Ort (Klima) oder bei einem Referenzklima pro Jahr benötigt, um die Innenraumtemperatur auf 20 Grad Celsius zu halten.

Der Kühlbedarf ist diejenige Nutzenergie, die nötig ist, um die Räume eines Gebäudes beim Auftreten von Überwärmung auf die gewünschte Soll-Temperatur zu kühlen.

Als Heizlast versteht man jene Wärmelast die notwendig ist, um den Wärmeverlust von Räumen auszugleichen.

Die Kühllast ist eine aus einem Raum abzuführende Wärmelast, die notwendig ist, um einen vorgegebenen Raumluftzustand zu erreichen oder zu erhalten.

Heizwärmebedarf / vorher:

  • 178,6 kWh/m²a HWBref,RK entspricht 222,4 kWh/m²a HWBref,SK

Heizwärmebedarf / nachher:

  • 27,7 kWh/m²a HWBref,RK entspricht 37,5 kWh/m²a HWBref,SK

Kühlbedarf / vorher:

  • 0 kWh/m³a KB*RK entspricht 0 kWh/m²a KB,SK

Kühlbedarf / nachher:

  • 9,2 kWh/m³a KB*RK entspricht 76,9 kWh/m²a KB,SK

Spezifische Heizlast / vorher:

  • 138,8 kW entspricht 98,1 W/m² BGF

Spezifische Heizlast / nachher:

  • 43,7 kW entspricht 37,4 W/m² BGF

Erwartete CO2- Einsparung:

  • In Summe kann eine Reduktion der CO2-Emissionen von 121,81 Tonnen pro Jahr erzielt werden.

Erwartete Einsparung:

  • Heizwärmebedarf Referenz – Reduktion: ca. 84%
  • fGEE – Reduktion: ca. 75%
  • Strom – Reduktion: –

Messungen im Rahmen der Qualitätssicherung Herstellung:

 

Kosten

Investitionskosten:

  • Beantragte Investitionskosten: 1.403.541,00 EUR
  • Umweltrelevante Kosten: 1.403.541,00 EUR

Förderungen:

  • Förderbasis: 1.333.364,00 EUR
  • Voraussichtliche Förderhöhe: 400.656,00 EUR

Kosten je m² BGF:

  • ca. 992 €/m² BGF (Beantragte Invest.kosten/m² BGF Bestand)

Persönliche Erfahrungen

Planungs- und Bauphase

Bericht zum Planungsprozess (Zusammenarbeit der Akteure, Schwierigkeiten, best practice Beispiele):

Hindernisse im Planungsprozess (Genehmigungen/ Behörden/ Anrainer/…):

Empfehlungen:

Chronologie/Bautagebuch:

  • Planungsstart:
    Baustart:
    Baufertigstellung:

Nutzung:

Nutzungskomfort:

Erfahrungen:

Energieausweise & Planung

Ihre Ansprechpartner

Ansprechpartner / Kontaktperson eKUT Ing. Mohamad Khoder Seif Aldin +43-2842-21800/18 m.seif@ekut.at
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