subbildprojekte

Kontakt

Gemeinde Oberneukirchen

Ansprechperson: Walter Limberger

Waxenberg 60, 4182 Waxenberg

E-Mail

 

Planung

Energieausweise

Volksschule und Kindergarten Waxenberg, Oberneukirchen

Executive Summary

Ab Sommer 2016 wird der Bildungsstandort Waxenberg, bestehend aus Volksschule, Hort, Kindergarten und Krabbelstube, generalsaniert. Die Volksschule (EG) wird als 2-klassige Volksschule geführt, der Hort (UG) umfasst einen Gruppenraum
Der Kindergarten (UG) umfasst eine Kindergartengruppe und eine Gruppe der Krabbelstube, weiters einen Mehrzweckraum, der auch als Gruppenraum für reduzierte Gruppengrößen dient. Außerdem ist ein kleiner Turnsaal samt der nötigen Nebenräume im EG vorhanden.


Das Gebäude befindet sich in Bezug auf den Wärmeschutz bzw. die Gebäudehülle im Wesentlichen im Originalzustand des Neubaus im Jahr 1972. Auch die Haustechnik wurde seit der Herstellung nicht saniert, ausgenommen punktuelle Nachbesserungen. Die Heizung wurde bisher als elektrische Nachtspeicherheizung betrieben.

Im Zuge der Sanierung wird die gesamte Gebäudehülle thermisch saniert und die erdanliegenden Wände im Untergeschoß innen gedämmt. Alle Fenster und Portale sowie der Sonnenschutz werden erneuert. Die Haustechnik inkl. Elektroinstallationen und Beleuchtung wird komplett erneuert und für das Pelletslager wird ein Heizhaus zugebaut. Eine kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage auch in den Klassenräumen (dezentral) sowie eine Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 30 kW werden installiert.

Ausgangszustand
Eigentümer/ Betreiber Gemeinde Oberneukirchen
Ansprechpartner / Kontaktpersonen Walter Limberger
Generalplaner Architekt Dipl.Ing. Christoph Wenter
www.wenter.at
Technischer Planer Ingenieurbüro Mittermair
Standort Waxenberg
Gebäudetyp Volksschule
Errichtungsjahr Bestandsgebäude 1978
Größe (BGF) 1.249 m²
Zustand/ Ausstattung Bestand Zweigeschoßiges Gebäude mit 2 Schulklassen, drei Kindergruppen, im Wesentlichen im Originalzustand von 1978

 

Ziele

Motiv für die Sanierung

Mängel/ Schwachstellen/ Probleme im Bestand Steigerung des energie-technischen Standards des Gebäudes und verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien
Maßnahmen

Gebäudehülle

Bauteilaufbauten

Bestehende Ziegelwände: Dämmung mit 20 cm Mineralwolle
Dämmung der erdanliegenden Wände mit 7,5 cm bis 16 cm Wärmedämmplatten
Wände gegen Dachboden: Dämmung zusätzlich mit 10 cm Steinwolle
Dämmung der obersten Geschoßdecke und Dachuntersichten mit 25-35 cm Steinwolle hinterlüftet;
Dämmung der erdanliegenden Fußböden mit 10 bzw. 15 cm EPS
Durch die Dämmmaßnahmen sinkt der mittlere U-Wert des Gebäudes auf 0,21 W/m²K

Baustoffe Capatect MF-Fassadendämmplatte, Heraklith-Platten, Isover Klemmfilz
Fensterqualität

Ersatz der bestehenden Fenster durch Holz-Alu-Fenster mit einem U-Wert von 0,74 bis 0,86 W/m²K.

Luftdichtigkeitskonzept

Besonderes Augenmerk auf luftdichten Einbau: Fenster- und Türeinbau mit diffusionsdichter Abdichtung innen, Abdichtung von Wand- und Dachdurchführungen

 

Haustechnik

Heizung Die Beheizung des Gebäudes erfolgte vor Sanierung durch eine Elektroheizung; im Rahmen der Sanierung erfolgte die Umstellung auf eine zentrale 40 kW Pelletsheizung, das Brennstofflager ist in einem Zubau untergebracht; Pufferspeicher 1.000 l
Die Wärmeabgabe erfolgt über ein erneuertes wasserführendes System mit Heizkörpern.
Kühlung Keine Kühlung
Lüftung

Einbau einer zentralen mechanischen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung zur Versorgung der Sanitärbereiche. Dezentrale Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung in den Klassenräumen.
Der Wärmerückgewinnungsgrad beträgt 83% (zentrale Anlage) bzw. 70 % Rückwärmzahl bei den dezentralen Geräten

Sanitär Warmwasserbereitung mit Frischwasserstation
Elektrik

Eine Photovoltaikanlage mit 30 kWp wird installiert.

Im Zuge der Sanierung werden die gesamten Elektroinstallationen und die Beleuchtungsanlage erneuert.

Regelungstechnik Die Außenverschattung wird zentral gesteuert.
Solaranlage Die Sonnenenergie wird durch eine PV-Anlage in Strom umgewandelt.

 

Energieeffizienz

Maßnahmen zur Effizienzsteigerung Dämmung der Gebäudehülle
Einbau zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
Beleuchtungsoptimierung
Abwärmenutzung Die Wärme der Abluft wird mit einem Wärmetauscher in den Lüftungsgeräten zurückgewonnen und der Zuluft zugeführt (Wärmerückgewinnungsgrad 84% bei zentraler Anlage, 70% bei dezentralen Anlagen)
Nutzung Erneuerbarer Energiequellen Die Nutzung erneuerbarer Energiequellen ist gegeben durch eine PV-Anlage am Dach sowie durch einen Hackgutkessel zur Wärmeversorgung.

 

 

Ergebnisse

Kennzahlen

Der spezifische Heizwärmebedarf beschreibt die erforderliche Wärmemenge pro Quadratmeter beheizte Bruttogeschossfläche, die ein Gebäude an einem bestimmten Ort (Klima) oder bei einem Referenzklima pro Jahr benötigt, um die Innenraumtemperatur auf 20 Grad Celsius zu halten.

Der Kühlbedarf ist diejenige Nutzenergie, die nötig ist, um die Räume eines Gebäudes beim Auftreten von Überwärmung auf die gewünschte Soll-Temperatur zu kühlen.

Als Heizlast versteht man jene Wärmemenge die notwendig ist, um den Wärmeverlust von Räumen auszugleichen.

Die Kühllast ist eine aus einem Raum abzuführende Wärmelast, die notwendig ist, um einen vorgegebenen Raumluftzustand zu erreichen oder zu erhalten.

 

Heizwärmebedarf/ vorher 37,6 kWh/(m³a) Referenzklima

bzw.  kWh/(m²a)

Heizwärmebedarf/ nachher 5,9 kWh/(m³a) Referenzklima

bzw. 23,6 kWh/(m²a) bez. auf Standortklima

Kühlbedarf/ vorher 0,0 kWh/(m³a)
Kühlbedarf/ nachher

0,0 kWh/(m³a)

 Folgende Werte gelten für das sanierte Gebäude:

Erwartete CO2 - Einsparung 89,07 t/a

 

Kosten

Investitionskosten Beantragte Investitionskosten: € 617.200,-

Gesamtkosten: ca. folgt nach Fertigstellung

Einsparungen im Betrieb

 folgt nach Fertigstellung

Förderungen

Beantragte Investitionskosten: € 617.200,-

Umweltrelevante Investitionskosten: €  folgt nach Fertigstellung

Förderbasis: € folgt nach Fertigstellung

Förderhöhe: € folgt nach Fertigstellung

Kosten je m2 BGF

folgt nach Fertigstellung

 

Performance

Messungen im Rahmen der Qualitätssicherung
Herstellung

Blower-Door-Test (Luftdichtheitstest)

n50 = h-1folgt nach erfolgter Messung

Dokumentation

Bauphase

Chronologie/ Bautagebuch

Fertigstellung 1., Teilabschnitt September 2016

Beginn Bauphase 2. Teilabschnitt startet im April 2017, Fertigstellung Herbst 2017

Persönliche Erfahrungen

Bauphase

Bericht zum Planungsprozess (Zusammenarbeit der Akteure, Schwierigkeiten, best practice Beispiele) Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten hat gut funktioniert. Es gab keine Probleme, wir würden es genauso wieder machen.
Hindernisse im Planungsprozess (Genehmigungen/ Behörden/ Anrainer/…)

gab es keine

Empfehlungen

folgt nach Fertigstellung

 

Nutzungskomfort/ Erfahrungen

uneingeschräkt positiv

 

  • IMG3591mittel
  • IMG3592mittel
  • Fenster u Tren neu
  • IMG3977kl
  • CIMG6145kl
 
Mustersanierung: Projekte