subbildprojekte

Kontakt

Marktgemeinde Krumau am Kamp

Ansprechperson:
Franz Sinhuber, 
Ing. Herbert Stadlmann

Krumau 22
3543 Krumau am Kamp

E-Mail

 

Planung

Architekt DI Andreas Gatermann
Landstraße 109
3500 Krems-Stein

E-Mail

Energieausweise

Volksschule und Kindergarten Krumau

Executive Summary

 

Die Volksschule in Krumau/Kamp wurde 1876 neu gebaut. Im Jahr 1968 wurden Umbauarbeiten durchgeführt. Ein weiterer Umbau bzw. eine Renovierung wurde 1979 durchgeführt und das Gebäude so gestaltet, wie es sich auch heute noch präsentiert.
Das Gebäude weist eine dem Alter entsprechende schlechte thermische Qualität auf. Damit die Schule bzw. der Kindergarten einem aktuellen Energieeffizientem Standard entspricht soll es von Grund auf saniert werden.
Neben der thermischen Sanierung der Gebäudehülle des Bestandsgebäudes erfolgt eine Erweiterung durch einen Zubau mit einer Mehrzweckhalle und Musik- und Werk-Räumen.

Die Volksschule in Krumau/Kamp wurde 1876 neu gebaut. Im Jahr 1968 wurden Umbauarbeiten durchgeführt. Ein weiterer Umbau bzw. eine Renovierung wurde 1979 durchgeführt und das Gebäude so gestaltet, wie es sich auch heute noch präsentiert.
Das Gebäude weist eine dem Alter entsprechende schlechte thermische Qualität auf. Damit die Schule bzw. der Kindergarten einem aktuellen Energieeffizientem Standard entspricht soll es von Grund auf saniert werden.
Neben der thermischen Sanierung der Gebäudehülle des Bestandsgebäudes erfolgt eine Erweiterung durch einen Zubau mit einer Mehrzweckhalle und Musik- und Werk-Räumen.

Die Fassadenflächen sollen mit 16 cm EPS-F gedämmt werden, um einen U-Wert von etwa 0,2 W/m²K zu erreichen. Die oberste Geschoßdecke soll mit 22cm zusätzlich gedämmt werden, um einen U-Wert von etwa 0,13 W/m²K zu erreichen. Bei der Sanierung soll der komplete Fußbodenaufbau erneuert werden. Als Dämmung kommen 20cm EPS W20 zum Einsatz. Der U-Wert beträgt dann etwas 0,14 W/m²K. Alle bestehenden Fenster und Außentüren des Gebäudes werden getauscht. Zum Einsatz kommen Holz-Alu-Fenster mit 3-fach Verglasung une einem U-Wert von etwa 0,8 W/m²K.
Für den Sonnenschutz werden an den südöstlich und südwestlich gelegenen Fenstern Außenjalousien angebracht. Diese können auch Licht lenkende Funktionen übernehmen und sorgen damit für optimale Lichtverhältnisse in den Räumen.
Das Heizungssystem wirf von dem derzeitigen vorhandenen Öl Heizkessel auf eine moderne zentrale Pellets Heizung umgestellt.
Auf dem südseitigen Dach des Gebäudes ist eine Photovoltaikanlage mit einer Gesamtleistung von 5,13 kWp geplant. Durch die Installation dieser Photovoltaikanlage wird ein wesentlicher Anteil des Strombedarfs im Gebäude gedeckt.

Ausgangszustand
Eigentümer/ Betreiber Marktgemeinde Krumau am Kamp
Ansprechpartner / Kontaktpersonen Franz Sinhuber; Ing. Herbert Stadlmann
Generalplaner

Architekt DI Andreas Gattermann

Standort

Krumau 22
3543 Krumau am Kamp

Gebäudetyp Volksschule 
Errichtungsjahr Bestandsgebäude Altbau 1876, das Gebäude wurde1968 und 1979 umgebaut
Größe (BGF) 564 m² auf 1.154 m2 erweitert
Zustand/ Ausstattung Bestand Zweigeschoßiges Gebäude für Kindergarten und Volksschule

Motiv für die Sanierung

Mängel/ Schwachstellen/ Probleme im Bestand Schlechter NutzerInnenkomfort, hohe Energiekosten, geplante Erweierung für erhöhten Platzbedarf für Kindergarten und Schule

 

Ziele

 

Ziele und Wünsche des Bauherrn
  • Reduktion des Heizwärmebedarfs durch Optimierung der Gebäudehülle
  • Durch das Qualitätszeichen des klimaaktiv Gebäudestandards wird eine energieeffiziente, ökologische und nachhaltige Sanierung angestrebt.
  • Schaffung eines gesunden Lernumfeldes
Maßnahmen

Gebäudehülle

Bauteilaufbauten
lt. Energieausweis

Außenwand Altbau: Wärmedämmverbundsystem mit 16cm EPS F Dämmplatten
oberste Geschoßdecke: 22cm EPS W-20
erdanliegender Fußboden: 23 cm EPS W20
Durch die Dämmmaßnahmen sinkt der mittlere U-Wert des Gebäudes von 1,11 auf 0,19 W/m²K

Baustoffe
lt. Energieausweis
EPS-F ‐ Fassade
EPS W20 ‐ Erdanliegender Fußboden
EPS W20 - oberste Geschoßdecke
Fensterqualität
lt. Energieausweis

Ersatz der bestehenden Fenster durch Holz-Alu‐Fenster mit einem U‐Wert von ca 0,8 W/m²K Typ 1;

Vermeidung von Wärmebrücken,
Anschlussdetails
Reduktion der Wärmebrücken des Bestandsgebäudes durch Erhöhung der Dämmstärken der Außenbauteile

 

Haustechnik

Angaben lt. Energieausweis

Heizung Umstellung der Heizung von Öl auf Pelletsheizung; 
Kühlung Keine Kühlung
Lüftung

Fensterlüftung

Warmwasser zentral gemeinsam mit der Pelletsheizung
Elektrik

Eine Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 5,13 kWp wird installiert.

Regelungstechnik Zur Anlagenoptimierung wurde eine Mess‐, Steuer‐ und Regelungstechnik installiert.
Solaranlage Die Sonnenenergie wird durch eine PV-Anlage in Strom umgewandelt.

 

Energieeffizienz

Maßnahmen zur Effizienzsteigerung

Um Fehler oder Mängel im Betreib zu beheben bzw. u erkennen wurde ein Monitoring der Anlage ausgeführt. Das Datenmaterial gibt Aufschluss über Energieverbrauch, Temperatursteuerung und effiziente Betriebsführung. Ziel dieser Bewertung ist es, Maßnahmen zu dokumentieren, die ein Gebäude umfassend ‐ hinsichtlich Nutzerkomfort, Kosten und Umweltperformance optimieren.

Abwärmenutzung Die Wärme der Abluft wird mit einem Wärmetauscher in den Lüftungsgeräten zurückgewonnen und der Zuluft zugeführt (Wärmerückgewinnungsgrad 84%)
Nutzung Erneuerbarer Energiequellen Die Nutzung erneuerbarer Energiequellen ist gegeben durch eine PV-Anlage am Dach.

 

 

Ergebnisse

Kennzahlen

Der spezifische Heizwärmebedarf beschreibt die erforderliche Wärmemenge pro Quadratmeter beheizte Bruttogeschossfläche, die ein Gebäude an einem bestimmten Ort (Klima) oder bei einem Referenzklima pro Jahr benötigt, um die Innenraumtemperatur auf 20 Grad Celsius zu halten.

Der Kühlbedarf ist diejenige Nutzenergie, die nötig ist, um die Räume eines Gebäudes beim Auftreten von Überwärmung auf die gewünschte Soll-Temperatur zu kühlen.

Als Heizlast versteht man jene Wärmemenge die notwendig ist, um den Wärmeverlust von Räumen auszugleichen.

Die Kühllast ist eine aus einem Raum abzuführende Wärmelast, die notwendig ist, um einen vorgegebenen Raumluftzustand zu erreichen oder zu erhalten.

 

  Schule/Kindergarten 
Heizwärmebedarf/ vorher 52,1 kWh/m³a Referenzklima 
59,3 kWh/m³a Standortklima
Heizwärmebedarf/ nachher  6,7 kWh/m³a Referenzklima
7,6 kWh/m³a Standortklima
Kühlbedarf/ vorher 0,1 kWh/m³a
Kühlbedarf/ nachher 0,2 kWh/³a

 Folgende Werte gelten für das sanierte Gebäude:

Erwartete CO2 - Einsparung  folgt

 

Kosten

Investitionskosten Beantragte Investitionskosten: € folgt

Gesamtkosten: ca. folgt nach Abrechung

Einsparungen im Betrieb

 folgt nach Abrechung

Förderungen

Beantragte Investitionskosten: € 250.000,-

Umweltrelevante Investitionskosten: €  folgt nach Abrechung

Förderbasis: € folgt nach Abrechung

Förderhöhe: € folgt nach Abrechung

Kosten je m2 BGF

folgt nach Abrechung

 

Performance

Messungen im Rahmen der Qualitätssicherung
Herstellung
Ergebnisse folgen
Dokumentation

Bauphase

Chronologie/ Bautagebuch

Planungsstart: 2015
Baustart: Juni 2016 
Baufertigstellung: Nov. 2017

Persönliche Erfahrungen

Bauphase

Bericht zum Planungsprozess (Zusammenarbeit der Akteure, Schwierigkeiten, best practice Beispiele)

Angaben folgen

Hindernisse im Planungsprozess (Genehmigungen/ Behörden/ Anrainer/…)

Angaben folgen

Empfehlungen

Angaben folgen

 

Nutzungskomfort/ Erfahrungen

Angaben folgen

 

  • Ansicht
 
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