subbildprojekte

Kontakt

Marktgemeinde Wolfurt

Ansprechperson:
DI Jutta Nenning

Schulstraße 1
6922 Wolfurt

E-Mail

 

Planung

Schenker Salvi Weber
Architekten ZT GmbH

Schottenfedgasse 72/2/5
1070 Wien

E-Mail

Energieausweise

Volksschule und Kindergarten Bütze Wolfurt

Executive Summary

Die benachbarten Gebäude des Kindergartens und der Volksschule in Wolfurt entsprechen nicht mehr den räumlichen, pädagogischen und technischen Anforderungen einer zukunftsorientierten Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtung. Der Kindergarten und die Schule wurden 1966 gemeinsam errichtet, die Volksschule 1991 um den Turnsaaltrakt mit 4 weiteren Klassen erweitert.

Die vertikale Außenhaut des Bauteils des Jahres 1960 wird im unterirdischen Bereich bis Unterkante Fundament von außen abgedichtet und mit 14cm XPS gedämmt. Der oberirdische Bereich wird in der Zone über dem Sockel mit 18cm Mineralwolle gedämmt und mit einem vorgehängten Putzsystem verkleidet. Das Dach wird mit durchschnittlich 30cm EPS im Gefälle gedämmt. Der oberirdische Bestandsbau aus dem Jahr 1991 muss aufgrund massiver Bauschäden abgebrochen werden. Der in WU-Beton ausgebildete Keller kann erhalten bleiben.
Die Fenster werden in 3-fach Verglasung mit Holz-Alu-Rahmen ausgeführt.

Die umfassende und nachhaltige Sanierung entspricht dem klimaaktiv Gold Standard.
Das Gebäude wird mit einer Komfort - Lüftungsanlage ausgestattet. Die verbrauchte mit CO2 angereicherte Atemluft (>1000ppm) wird über einen Wärmetauscher geleitet und wärmt die aus dem Außenbereich angesaugte Frischluft vor.
Zur Anlagenoptimierung wurde eine Mess-, Steuer- und Regelungstechnik installiert. Die Luftregelung erfolgt mittels CO2 - Fühlern.

Ausgangszustand
Eigentümer/ Betreiber Marktgemeinde Wolfurt
Ansprechpartner / Kontaktpersonen DI Jutta Nenning
Generalplaner

Schenker Salvi Weber Architekten ZT GmbH
www.schenkersalviweber.com

Standort

Schulstraße 1
6922 Wolfurt

Gebäudetyp Volksschule 
Errichtungsjahr Bestandsgebäude Altbau 1960, Zubau 1991
Größe (BGF) 4.985 m² durch Abbruch Sanierung auf 3.403 m² reduziert
Zustand/ Ausstattung Bestand Dreigeschoßiges Gebäude

 

Motiv für die Sanierung

Mängel/ Schwachstellen/ Probleme im Bestand Bestand aus dem Jahr 1991 weist starke Bauschäden auf und muss vollständig abgebrochen werden. Schlechter NutzerInnenkomfort, hohe Energiekosten, 

 

Ziele

 

Ziele und Wünsche des Bauherrn
  • Reduktion des Heizwärmebedarfs durch Optimierung der Gebäudehülle
  • Durch das Qualitätszeichen des klimaaktiv Gebäudestandards wird eine energieeffiziente, ökologische und nachhaltige Sanierung angestrebt.
  • Schaffung eines gesunden Lernumfeldes
  • Anpassung des Gebäudes an die neuen Nutzungsbedingungen - Ganztagsbetreuung
Maßnahmen

Gebäudehülle

Bauteilaufbauten
lt. Energieausweis

Außenwand Fassade Baujahr 1960: 18 cm Mineralwolle
Außenwand Ersatz für Baujahr 1991: 20cm Zellulose + 10cm Holzfaserdämmplatten
erdanliegende Wand: 14cm XPS
Flachdach: 30cm EPS plus
erdanliegender Fußboden: 16cm XPS
Durch die Dämmmaßnahmen sinkt der mittlere U-Wert des Gebäudes von 1,82 auf 0,22 W/m²K

Baustoffe
lt. Energieausweis
Mineralwolle, Zellulose, Holzfaser ‐ Fassade
EPS Plus - Flachdach
XPS - erdanliegende Wand, erdanliegender Fußboden
Fensterqualität
lt. Energieausweis

Ersatz der bestehenden Fenster durch Holz-Alu‐Fenster mit einem U‐Wert von 0,81 W/m²K

Vermeidung von Wärmebrücken,
Anschlussdetails
Reduktion der Wärmebrücken des Bestandsgebäudes durch Erhöhung der Dämmstärken der Außenbauteile

 

Haustechnik

Angaben lt. Energieausweis

Heizung Umstellung der bestehenden Gas-Heizung auf eine Grundwasser-Wärmepumpe (150 kW)
Kühlung Free Cooling über Grundwasser-Wärmepumpe
Lüftung

kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung

Warmwasser zentral gemeinsam mit der Grundwasser-Wärmepumpe
Elektrik

Eine Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 30 kWp wird installiert. 

Regelungstechnik Zur Anlagenoptimierung wurde eine Mess‐, Steuer‐ und Regelungstechnik installiert.
Solaranlage Die Sonnenenergie wird durch eine PV-Anlage in Strom umgewandelt.

 

Energieeffizienz

Maßnahmen zur Effizienzsteigerung

Um Fehler oder Mängel im Betreib zu beheben bzw. u erkennen wurde ein Monitoring der Anlage ausgeführt. Das Datenmaterial gibt Aufschluss über Energieverbrauch, Temperatursteuerung und effiziente Betriebsführung. Ziel dieser Bewertung ist es, Maßnahmen zu dokumentieren, die ein Gebäude umfassend ‐ hinsichtlich Nutzerkomfort, Kosten und Umweltperformance optimieren.

Abwärmenutzung Die Wärme der Abluft wird mit einem Wärmetauscher in den Lüftungsgeräten zurückgewonnen und der Zuluft zugeführt
Nutzung Erneuerbarer Energiequellen Die Nutzung erneuerbarer Energiequellen ist gegeben durch eine PV-Anlage am Dach.

 

 

Ergebnisse

Kennzahlen

Der spezifische Heizwärmebedarf beschreibt die erforderliche Wärmemenge pro Quadratmeter beheizte Bruttogeschossfläche, die ein Gebäude an einem bestimmten Ort (Klima) oder bei einem Referenzklima pro Jahr benötigt, um die Innenraumtemperatur auf 20 Grad Celsius zu halten.

Der Kühlbedarf ist diejenige Nutzenergie, die nötig ist, um die Räume eines Gebäudes beim Auftreten von Überwärmung auf die gewünschte Soll-Temperatur zu kühlen.

Als Heizlast versteht man jene Wärmemenge die notwendig ist, um den Wärmeverlust von Räumen auszugleichen.

Die Kühllast ist eine aus einem Raum abzuführende Wärmelast, die notwendig ist, um einen vorgegebenen Raumluftzustand zu erreichen oder zu erhalten.

 

Heizwärmebedarf/ vorher 55,6 kWh/m³a Referenzklima 
58,8 kWh/m³a Standortklima
Heizwärmebedarf/ nachher  2,1 kWh/m³a Referenzklima
2,1 kWh/m³a Standortklima
Kühlbedarf/ vorher 0,3 kWh/m³a
Kühlbedarf/ nachher 0,01 kWh/³a

 Folgende Werte gelten für das sanierte Gebäude:

Erwartete CO2 - Einsparung  246,12 t/a

 

Kosten

Investitionskosten Beantragte Investitionskosten: € folgt

Gesamtkosten: ca. folgt nach Abrechung

Einsparungen im Betrieb

 folgt nach Abrechung

Förderungen

Beantragte Investitionskosten: € 3.786.313,-

Umweltrelevante Investitionskosten: €  folgt nach Abrechung

Förderbasis: € folgt nach Abrechung

Förderhöhe: € folgt nach Abrechung

Kosten je m2 BGF

folgt nach Abrechung

 

Performance

Messungen im Rahmen der Qualitätssicherung
Herstellung
Ergebnisse folgen
Dokumentation

Bauphase

Chronologie/ Bautagebuch

Planungsstart: Okt. 2016
Baustart: Früjahr 2017 
Baufertigstellung: Ende 2018

Persönliche Erfahrungen

Bauphase

Bericht zum Planungsprozess (Zusammenarbeit der Akteure, Schwierigkeiten, best practice Beispiele)

Angaben folgen

Hindernisse im Planungsprozess (Genehmigungen/ Behörden/ Anrainer/…)

Angaben folgen

Empfehlungen

Angaben folgen

 

Nutzungskomfort/ Erfahrungen

Angaben folgen

 

  • Bestand
 
Mustersanierung: Projekte