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Kontakt

Gemeinde Hirschbach im Mühlkreis

Ansprechpersonen:
Ing. Johannes Pointner

Reitern 1
4210 Unterweitersdorf

E-Mail

Planung

pointner pointner Architekten

Hauptplatz 2/2
4240 Freistadt

E-Mail

Volksschule Hirschbach im Mühlkreis

Executive Summary

Die Volksschule Hirschbach mit Kindergarten wurde 1975 errichtet. Das Gebäude wurde an die ständig wachsenden Bedürfnisse angepasst. Der Gesamtzustand war vom Raumbedarf, der äußeren Erscheinung und vor allem der Gebäudequalität nicht mehr zeitgemäß.
Ein anspruchsvoller energetisch & ökologisch hochwertiger Standard wurde mit Maßnahmen wie einer kontrollierten Be- und Entlüftung, Errichtung einer Photovoltaikanlage und durch die Verwendung von über 80% ökologischer Bauprodukte mit Umweltzeichen erreicht.
Als Maßnahmen kommen Hanfdämmung an der Fassade, Zellulosedämmung bei Holzriegelwänden und der obersten Geschoßdecke zum Einsatz
Die Fenster werden durch Alu-fenster, die den neuesten thermischen Richtwerten entsprechen, ersetzt und mit einem außenliegenden lamellenförimgen Sonnenschutz versehen. Die Heizung wird von Heizöl auf Hackschnitzel umgebaut.
Diese umfassende und nachhaltige Sanierung wird durch 969 von 1000 möglichen klimaaktiv Punkten eindrucksvoll bestätigt und somit entspricht das Gebäude dem klimaaktiv Gold Standard.
Das Gebäude wird mit einer Komfort - Lüftungsanlage mit einer Wärmerückgewinnung von 84% ausgestattet. Die verbrauchte mit CO2 angereicherte Atemluft (>1000ppm) wird über einen Wärmetauscher geleitet und wärmt die aus dem Außenbereich angesaugte Frischluft vor.
Zur Anlagenoptimierung wurde eine Mess-, Steuer- und Regelungstechnik installiert. Die Luftregelung erfolgt mittels CO2 - Fühlern.
Für die Stromversorgung wurde auf dem Dach eine 18kWp Photovoltaikanlage angebracht. 

 

Ausgangszustand
Eigentümer/ Betreiber Gemeinde Hirschbach im Mühlkreis
Ansprechpartner / Kontaktpersonen Bgm. Wolfgang Schartmüller; Ing. Johannes Pointner
Generalplaner

Architekt DI Herbert Pointner
www.pointnerpointner.com

Standort

Schulstraße 2
4242 Hirschbach

Gebäudetyp Volksschule
Errichtungsjahr Bestandsgebäude Altbau 1975, das Gebäude wurde laufend an die wachsenden Bedürfnisse angepasst
Größe (BGF) 2.493 m² auf 2.761 m2 erweitert
Zustand/ Ausstattung Bestand Zweigeschoßiges Gebäude mit 4 Schulklassen, Musikschule, Kindergarten und Turnsaal

Motiv für die Sanierung

Mängel/ Schwachstellen/ Probleme im Bestand Schlechrter NutzerInnenkomfort, hohe Energiekosten, zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten für Vereine erforderlich

 

Ziele

 

Ziele und Wünsche des Bauherrn
  • Reduktion des Heizwärmebedarfs durch Optimierung der Gebäudehülle
  • Effizienzsteigerung und Komfortgewinn durch ein neues Lüftungskonzept
  • Einsatz von ökologischen Bauprodukten (Umweltzeichen)
  • Durch das Qualitätszeichen des klimaaktiv Gold Gebäudestandards wird eine energieeffiziente, ökologische und nachhaltige Sanierung angestrebt.
  • Schaffung eines gesunden Lernumfeldes
Maßnahmen

Gebäudehülle

Bauteilaufbauten
lt. Energieausweis

Außenwand Altbau: Wärmedämmverbundsystem mit 20cm Hanfdämmplatten, Außenwand Holzriegel mit 22cm Zellulose
Fassade Kindergarten: Dämmung mit 10 cm Hanfdämmplatten
Dämmung der erdanliegenden Wände mit 20 cm XPS Austrotherm
oberste Geschoßdecke: 20cm Zellulosedämmung
Durch die Dämmmaßnahmen sinkt der mittlere U-Wert des Gebäudes von 0,99 auf 0,24 W/m²K

Baustoffe
lt. Energieausweis
Hanffaserdämmplatte ‐ Fassade
XPS Austrotherm ‐ Erdanliegende Kellerwände
Zellulose‐Dämmung (oberste Geschoßdecke)
Diese Dämmstoffe verfügen über das Österreichische
Umweltzeichen
Fensterqualität
lt. Energieausweis

Ersatz der bestehenden Fenster durch Aluminium‐Fenster mit einem U‐Wert von 0,85 W/m²K Typ 1; U-Wert von 1,2 Typ 2; U-Wert von 1,37 Typ 3;

Vermeidung von Wärmebrücken,
Anschlussdetails
Reduktion der Wärmebrücken des Bestandsgebäudes durch Erhöhung der Dämmstärken der Außenbauteile

 

Haustechnik

Angaben lt. Energieausweis

Heizung Umstellung der Heizung von Öl auf Hackschnitzelheizung; 
Kühlung Keine Kühlung
Lüftung

Für die kontrollierte Be- und Entlüftung zur Herstellung einer optimalen Raumluftqualität in den Klassenräumen (CO2 - Konzentration < 1000 bis 1200ppm) und zur erheblichen Reduzierung von Lüftungswärmeverlusten wird ein Hauptlüftungsgerät (Wärmerückgewinnung 84%) aufgestellt. E

Warmwasser zentral gemeinsam mit der Heizung mittels Hackschnitzelheizung
Elektrik

Eine Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 18 kWp wird installiert.

Regelungstechnik Zur Anlagenoptimierung wurde eine Mess‐, Steuer‐ und Regelungstechnik installiert. Die Luftregelung erfolgt mittels CO2‐ Fühlern.
Solaranlage Die Sonnenenergie wird durch eine PV-Anlage in Strom umgewandelt.

 

Energieeffizienz

Maßnahmen zur Effizienzsteigerung

Um Fehler oder Mängel im Betreib zu beheben bzw. u erkennen wurde ein Monitoring der Anlage ausgeführt. Das Datenmaterial gibt Aufschluss über Energieverbrauch, Temperatursteuerung und effiziente Betriebsführung. Ziel dieser Bewertung ist es, Maßnahmen zu dokumentieren, die ein Gebäude umfassend ‐ hinsichtlich Nutzerkomfort, Kosten und Umweltperformance optimieren.

Abwärmenutzung Die Wärme der Abluft wird mit einem Wärmetauscher in den Lüftungsgeräten zurückgewonnen und der Zuluft zugeführt (Wärmerückgewinnungsgrad 84%)
Nutzung Erneuerbarer Energiequellen Die Nutzung erneuerbarer Energiequellen ist gegeben durch eine PV-Anlage am Dach.

 

 

Ergebnisse

Kennzahlen

Der spezifische Heizwärmebedarf beschreibt die erforderliche Wärmemenge pro Quadratmeter beheizte Bruttogeschossfläche, die ein Gebäude an einem bestimmten Ort (Klima) oder bei einem Referenzklima pro Jahr benötigt, um die Innenraumtemperatur auf 20 Grad Celsius zu halten.

Der Kühlbedarf ist diejenige Nutzenergie, die nötig ist, um die Räume eines Gebäudes beim Auftreten von Überwärmung auf die gewünschte Soll-Temperatur zu kühlen.

Als Heizlast versteht man jene Wärmemenge die notwendig ist, um den Wärmeverlust von Räumen auszugleichen.

Die Kühllast ist eine aus einem Raum abzuführende Wärmelast, die notwendig ist, um einen vorgegebenen Raumluftzustand zu erreichen oder zu erhalten.

 

  Schule/Kindergarten  Musikproberaum 
Heizwärmebedarf/ vorher 36,1 kWh/m³a Referenzklima 
46,5 kWh/m³a Standortklima
37,6 kWh/m³a Referenzklima 
48,8 kWh/m³a Standortklima
Heizwärmebedarf/ nachher  6,2 kWh/m³a Referenzklima
8,0 kWh/m³a Standortklima
3,4 kWh/m³a Referenzklima
4,3 kWh/m³a Standortklima
Kühlbedarf/ vorher 0,0 kWh/m³a 0,0 kWh/m³a
Kühlbedarf/ nachher 0,1 kWh/³a 0,0 kWh/m³a

 Folgende Werte gelten für das sanierte Gebäude:

Erwartete CO2 - Einsparung  180,74 t/a

 

Kosten

Investitionskosten Beantragte Investitionskosten: € 4.000.000,-

Gesamtkosten: ca. folgt nach Abrechung

Einsparungen im Betrieb

 folgt nach Abrechung

Förderungen

Beantragte Investitionskosten: € 1.353.500,-

Umweltrelevante Investitionskosten: €  folgt nach Abrechung

Förderbasis: € folgt nach Abrechung

Förderhöhe: € folgt nach Abrechung

Kosten je m2 BGF

folgt nach Abrechung

 

Performance

Messungen im Rahmen der Qualitätssicherung
Herstellung
Ergebnisse folgen
Dokumentation

Bauphase

Chronologie/ Bautagebuch

Planungsstart: 2016
Baustart: April 2017 
Baufertigstellung: Dezember 2018

Persönliche Erfahrungen

Bauphase

Bericht zum Planungsprozess (Zusammenarbeit der Akteure, Schwierigkeiten, best practice Beispiele)

 

Hindernisse im Planungsprozess (Genehmigungen/ Behörden/ Anrainer/…)

 

Empfehlungen

 

 

Nutzungskomfort/ Erfahrungen

 

 

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