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Schulen/Kindergärten

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Volksschule Arnoldstein

Die Volksschule Arnoldstein wurde im Jahr 1910 erbaut und in den Jahren 1969 und 1990 erweitert. 2016 wurde das Gebäude hochwertig saniert und barrierefrei erschlossen.
Ein anspruchsvoller energetisch & ökologisch hochwertiger Standard wurde mit Maßnahmen wie einer kontrollierten Be- und Entlüftung, Errichtung einer Photovoltaikanlage und durch die Verwendung von über 80% ökologischer Bauprodukte mit Umweltzeichen erreicht.
Als Maßnahmen kamen eine Zellulosedämmung beim Dachstuhl, Hanfdämmung bei der Fassade und Kalziumsilikaltplatten als Innendämmung zum Einsatz.
Die Fenster wurden durch Holz-Aluminium Fenster, die den neuesten thermischen Richtwerten entsprechen, ersetzt und mit einem außenliegenden lamellenförmigen Sonnenschutz versehen. Die derzeitige Fernwärmeheizung bleibt weiterhin bestehen.
Diese umfassende und nachhaltige Sanierung wurde durch 978 von 1000 möglichen klimaaktiv Punkten eindrucksvoll bestätigt und somit entspricht das Gebäude dem klimaaktiv Gold Standard.
Das Gebäude wurde mit einer Komfort - Lüftungsanlage mit einer Wärmerückgewinnung von 85% ausgestattet. Die verbrauchte mit CO2 angereicherte Atemluft (>1000ppm) wird über einen Wärmetauscher geleitet und wärmt die aus dem Außenbereich angesaugte Frischluft vor.
Zur Anlagenoptimierung wurde eine Mess-, Steuer- und Regelungstechnik installiert. Die Luftregelung erfolgt mittels CO2 - Fühlern.
Für die Stromversorgung wurde auf dem Dach eine 20kWp Photovoltaikanlage angebracht. Mit 100% zertifizierten Ökostrom wird der restliche Strombedarf der Volksschule abgedeckt.

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Volksschule und Kindergarten Waxenberg, Oberneukirchen

Ab Sommer 2016 wird der Bildungsstandort Waxenberg, bestehend aus Volksschule, Hort, Kindergarten und Krabbelstube, generalsaniert. Die Volksschule (EG) wird als 2-klassige Volksschule geführt, der Hort (UG) umfasst einen Gruppenraum
Der Kindergarten (UG) umfasst eine Kindergartengruppe und eine Gruppe der Krabbelstube, weiters einen Mehrzweckraum, der auch als Gruppenraum für reduzierte Gruppengrößen dient. Außerdem ist ein kleiner Turnsaal samt der nötigen Nebenräume im EG vorhanden.


Das Gebäude befindet sich in Bezug auf den Wärmeschutz bzw. die Gebäudehülle im Wesentlichen im Originalzustand des Neubaus im Jahr 1972. Auch die Haustechnik wurde seit der Herstellung nicht saniert, ausgenommen punktuelle Nachbesserungen. Die Heizung wurde bisher als elektrische Nachtspeicherheizung betrieben.

Im Zuge der Sanierung wird die gesamte Gebäudehülle thermisch saniert und die erdanliegenden Wände im Untergeschoß innen gedämmt. Alle Fenster und Portale sowie der Sonnenschutz werden erneuert. Die Haustechnik inkl. Elektroinstallationen und Beleuchtung wird komplett erneuert und für das Pelletslager wird ein Heizhaus zugebaut. Eine kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage auch in den Klassenräumen (dezentral) sowie eine Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 30 kW werden installiert.

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Volksschule, Gemeinde Gampern

Die Gemeinde Gampern setzte die umfassende thermisch-energetische Sanierung der Volksschule um. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1978, ist dreigeschossig und beherbergt acht Klassen. Im Zuge der Sanierung wurde ein Lift eingebaut. Außerdem wurde im Dachgeschoss ein neuer 2-gruppiger Schülerhort und in einem Nachbargebäude eine 2-gruppige Krabbelstube errichtet.

Die Gesamtsanierung umfasste die Dämmung der Gebäudehülle und die Umstellung der Heizung auf einen Biomassekessel. Außerdem wurde die Beleuchtung auf LED-Leuchten umgesetllt und die bereits vorhandene PV-Anlage erweitert. Ingesamt verfügt das Gebäude nun über vier Photovoltaik-Anlagen mit einer Peakleistung von insgesamt 29 kW. Durch die Optimierung der Gebäudetechnik und Beleuchtung sowie dem Einbau einer intelligenten Steuerung wurde der Stromverbrauch im Gebäude auf die Stromerzeugung durch die Photovoltaikanlage am Dach der Schule abgestimmt. Ein Batterie-Speicher-System überbrückt die Stromversorgung in der Zeit in der die Sonne nicht scheint. Es wird ein sehr hoher Eigenverbrauchsgrad erwartet, da die Gebäude hauptsächlich während des Tages benutzt werden. Das Gesamtkonzept aus PV, Batteriesystem und Smart Grid (= intelligentes Stromnetz) macht die 3 Kinderbetreuungseinrichtungen stromautark.

Die bestehenden Fenster wurden durch Holz-Alu-Fenster ersetzt. Mechanische Lüftungsanlagen mit einem Wärmerückgewinnungsgrad von 75% zur Versorgung der Räumlichkeiten wurden installieren. Der Sonnenschutz erfolgt mit Jalousien, die mit Einstrahlungs-, Regen- und Windsensoren elektrisch gesteuert werden. Die Wärmeversorgung (Raumheizung und Warmwasser) wurde im Zuge der Sanierung durch eine Warmwasserheizung mit einer zentralen Hackgutanlage umgestellt.

Die Außenwände, die aus Hochlochziegel-Mauerwerk bestehen, wurden mit 20 cm Mineralwolle gedämmt. Durch die Sanierungsmaßnahmen sinkt der mittlere U-Wert des Gebäudes von 0,68 auf 0,28 W/m2K.

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Mehrzweckhalle Volksschule, Ziersdorf

Die Volksschulgemeinde Ziersdorf hat sich im Anschluss an die bereits 2013 zugesicherte Mustersanierung der Volksschule in Ziersdorf dazu entschlossen die 1977 errichtete Turnhalle ebenfalls zu sanieren. Neben dem täglichen Turnunterricht der Schüler der VS Ziersdorf wird die Halle auch für den Turnunterricht der Hauptschule Ziersdorf und für die Nachmittagsbetreuung als  Bewegungsraum verwendet. Am späten Nachmittag  ist die Halle wochentags an die Union Ziersdorf vermietet, die hier ihre Sporteinheiten anbietet. Am Wochenende wird die Halle als Ball-, Veranstaltungs-, Konzert- und Turnierstätte von fast allen Vereinen der Gemeinde in Anspruch genommen.
Die Marktgemeinde Kirchberg ist Mitglied der Klima- und Energiemodellregion Schmidatal. In dem Gebäude befinden sich eine Turnhalle samt Nebenräume, wie Umkleiden und Duschen, eine Besuchergalerie, Aufwärmküche für die Nachmittagsbetreuung, sowie ein Trainingsraum für den Tischtenniskader im Untergeschoß. Die Größe und Funktionen des Gebäudes wurden durch die Sanierung nicht verändert.
Das Gebäude ist in Ziegelbauweise mit Stahlbetonskelettkonstruktion errichtet und mit einem Beutelbinderdachstuhl und Faserwellzementdachplatten eingedeckt. Im Rahmen der Sanierung wurde der Walmdachstuhl abgebrochen und durch eine Warmdachkonstruktion mit neuer Abdichtung als Flachdach ersetzt. Die  Außenwände und die Bodenplatte des Kellers wurden gedämmt und die Fenster ausgetauscht.
Das Gebäude wurde zuvor mit einer Elektro-Direktheizung beheizt. Die Beheizung erfolgt nach der Sanierung über eine Pelletsheizung in Kombination mit einer thermischen Solaranlage, die auch die danebenliegende Volksschule und den Kindergarten versorgt. Die Beleuchtung wurde auf tageslichtgesteuerte LED-Systeme umgestellt. Durch die Sanierung soll das Gebäude den klimaaktiv Gold-Standard erreichen.

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Musikschule, Velden am Wörthersee

Die Marktgemeinde Velden am Wörthersee setzte die umfassende thermisch-energetische Sanierung des Gebäudes der ehemaligen Feuerwache um. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude, welches in den 1920ern im Stil der Wörther See Architektur errichtet wurde, wird nun nach der Sanierung als Musikschule genutzt.
Das Gebäude umfasst zwei Vollgeschosse, ein Dachgeschoss und eine Teilunterkellerung. Im Zuge der Sanierung wurdedie Brutto-Grundfläche des Gebäudes laut Energieausweis von 682 m² auf 828 m² erweitert und umfasst nach der Sanierung ein Brutto-Volumen von zirka 3.062 m³. Die Erhöhung des Brutto-Volumens ist einerseits auf die Einbindung des Kellers in die thermische Hülle zurückzuführen und andererseits gibt es auf der Westseite einen Zubau im Erdgeschoß.
Die Gesamtsanierung umfasste neben der umfassenden thermischen Sanierung des Hauptgebäudes, den Einbau einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sowie die Optimierung der Heizungs- und Beleuchtungsanlage. Darüber hinaus wurde eine Photovoltaikanlage installiert.

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Volksschule mit Kindergarten, Ziersdorf

Die Marktgemeinde Ziersdorf führte die umfassende thermisch-energetische Sanierung der Volksschule mit Kindergarten durch. Das Gebäude aus dem Jahr 1974 ist ein dreigeschossiges Gebäude, in dem sich eine 8-klassige Volksschule und ein Kindergarten befinden. Die Stammklassen mit Aula sind konsequent nach Osten orientiert und ein offenes Stiegenhaus führt in die obere Pausenhalle. 1977 wurde die Schule in einem zweiten Bauabschnitt um eine Turnhalle mit Mehrzwecknutzung erweitert.

Die Gesamtsanierung umfasste die Dämmung der Gebäudehülle mit dem Ziel, Passivhaus-Qualität zu erreichen. Zudem erfolgte die Umstellung der Raumheizung und Warmwasserbereitung auf einen Biomassekessel in Kombination mit einer thermischen Solaranlage. Weiters wurde eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung eingebaut und die Beleuchtung optimiert.

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Kindergarten, Leogang

Die Gemeindevertretung von Leogang hat in der Sitzung vom 07. Mai 2014 den Baubeschluss für die Erweiterung bzw. die Sanierung des Kindergartens in Sonnrain gefasst. Nach einem ca. 2 Jahre andauernden Planungsprozess wurde der Planungsentwurf der Fa. W2 Manufaktur GmbH von der Gemeindevertretung abgesegnet und die ersten Vergabebeschlüsse an die ausführenden Firmen gefasst. Auf Grund des über 35 Jahre alten Baubestandes war es von Anfang an vorgesehen, eine umfassende Sanierung der Gebäudehülle sowie der Innenräume durchzuführen. Neben der Anbringung eines Wärmedämmverbundsystems an der Fassade wurden sämtliche Fenster und Türen erneuert und die Beschattungssysteme getauscht. Auch die Dachkonstruktion und die Kelleraußenwände wurden mit einer Wärmedämmung ausgestattet. Auf Grund der enormen Energieeinsparung lt. Berechnung im Energieausweis wurde die Beibehaltung der Elektroheizung beschlossen. Durch den Einbau einer Wohnraumlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung konnte der Energiebedarf für die Elektroheizung zusätzlich wesentlich gesenkt werden. Für die zukünftige Energieversorgung ist die Errichtung einer Photovoltaikanlage im Gartenbereich vorgesehen. Diese Anlage deckt beinahe 100% des Hochtarif- Energiebedarfs ab. Für die Elektroheizungsanlage wurde ein zertifizierter Ökostromliefervertrag abgeschlossen.

Neben einer umfassenden Sanierung des Bestandsgebäudes wurde eine Erweiterung des Kindergartens im Dachgeschoß durchgeführt. Durch den Abbruch bestehender Wohnungen und durch die Anhebung des Dachstuhls im mittleren Bereich können im Dachgeschoß ein weiterer Gruppenraum, ein Bewegungsraum sowie ein Krabbelgruppenraum samt zugehörigen Sanitärräumen untergebracht werden.

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Volksschule und Kindergarten, Haibach

Der „Verein zur Förderung der Infrastruktur der Gemeinde Haibach KG“ führt eine thermische Sanierung und Erweiterung der Volksschule und des Kindergartens durch. Die Bruttogeschossfläche steigt von 1.749 m² auf 2.249 m², vorwiegend durch die Erweiterung der Mehrzweckhalle. Die Gebäude aus dem Jahre 1960 erhalten einen Vollwärmeschutz, wodurch sich der spezifische Heizwärmebedarf von 84,61 kWh/(m³a) auf 6,86 kWh/(m³a) verringert.

Das 36 cm Hohlziegelmauerwerk wird mit 20 cm gedämmt, woraus ein U-Wert für die Außenwände von 0,14 W/(m²K) resultiert. 38 cm Wärmedämmung werden auf der obersten Geschossdecke angebracht, wodurch sich der U-Wert auf 0,08 W/(m²K) reduziert. Der erdanliegende Fußboden bekommt eine 8 cm Dämmung und weist schlussendlich einen U-Wert von 0,34 W/(m²K) bzw. 0,25 W/(m²K) in den Bereichen mit Fußbodenheizung auf. Die neuen Niedrigenergiehausfenster haben einen U-Wert von 0,7 W/(m²K). Durch diese Maßnahmen kann der U-Wert der gesamten Gebäudehülle von 1,80 W/(m²K) auf 0,19 W/(m²K) gesenkt werden.

Eine Raumlufttechnikanlage mit einem Wärmerückgewinnungsgrad von mind. 82 % wird zur energetischen Gebäudeoptimierung eingebaut. Die Ventilatoren der Lüftungsanlage sind CO2 und drehzahlgeregelt.

Die Wärmeversorgung wird weiterhin über das bestehende Fernwärmenetz auf Basis biogener Brennstoffe erfolgen. Als Wärmeabgabesystem werden Radiatoren und eine Fußbodenheizung gewählt, welche über eine Einzelraumregelung mit Thermostaten angesteuert sind.

Zur Steigerung der elektrischen Energieeffizienz wird das Beleuchtungssystem optimiert, indem die bestehenden Leuchten, durch LED-Leuchten (mit T5-Leuchten) mit elektronischem Vorschaltgerät (Bewegungsgesteuert in Funktionsräumen und Spiegelrasterleuchten mit T5 (EVG) in den Hauptnutzräumen) getauscht werden.

Zusätzlich wird eine 206,65 m² große Photovoltaikanlage, mit einer Peak-Leistung von 30,98 kW, Strom für den Eigenbedarf produzieren. Rund ein Drittel des Strombedarfs für Beleuchtung, Geräte und Warmwasser kann dadurch gedeckt werden. Der verbleibende Reststrombedarf wird über Ökostrom aus dem Netz gedeckt.

 

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Volksschule und Sonderschule, Waidhofen an der Thaya

Der Gemeindeverband Volksschulgemeinde Waidhofen a. d. Thaya führt eine thermische Sanierung und Erweiterung der Volksschule sowie der allgemeinen Sonderschule, aus dem Jahre 1966, durch. Sowohl der Klassentrakt, als auch der Turnsaal werden thermisch und energetisch saniert. Die Bruttogeschossfläche steigt von 3.053 m² auf 3.302 m². Durch die getroffenen Maßnahmen reduziert sich der spezifische Heizwärmebedarf (HWB*) von 47,17 kWh/(m³a) auf 6,26 kWh/(m³a). Als hervorzuhebende energetische Sanierungsmaßnahme ist die Installation einer Photovoltaikanlage, welche nicht nur den Strombedarf deckt. Die Primärenergiegutschrift übersteigt den Primärenergieaufwand des Gebäudes. Daher handelt es sich um ein Plusenergie-Gebäude.

Die Gebäudehülle wird thermisch durch 20 cm dicke Wärmedämmverbundsystem-Platten verbessert (U-Wert = 0,14 W/(m²K)). Die Decke wird mit 40 cm Steinwolle gedämmt, was in einem U-Wert von 0,13 W/(m²K) resultiert. Die Kellerdecke ist bereits mit 2 cm EPS gedämmt. Neue Kunststofffenster mit einer Dreischeibenisolierverglasung (U-Werte zwischen 0,8 und 0,9 W/(m²K)) und außen liegenden Raffstore zur Reduzierung der Kühllast, komplettieren die Bauteilsanierung.

Eine Raumlufttechnikanlage mit einem Wärmerückgewinnungsgrad von 66 % für den Klassentrakt und eine weitere Anlage mit 60 % WRG für den Turnsaal und die sanitären Anlagen werden zur energetischen Gebäudeoptimierung eingebaut. In Summe können dadurch rund 68.815 kWh/a an Wärme zurückgewonnen werden.

Die Raumheizung und Warmwasserbereitung über Fernwärme wird beibehalten. Die Heizungsregelung erfolgt zonenweise.

Eine Photovoltaikanlage mit einer Peak-Leistung von 130 kW wird Strom für den Eigenbedarf produzieren. In der Jahresbilanz deckt die PV-Anlage den Eigenbedarf an Strom von ca. 45 MWh vollumfänglich ab. Die ca. 80 MWh Überschuss an Stromerzeugung werden als Ökostrom ins Netz eingespeist.

 

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Volksschule und Kindergarten, Windigsteig

Die Marktgemeinde Windigstein in Niederösterreich saniert ihre Volksschule und ihren Kindergarten. An dem Gebäude aus dem Jahr 1914 wird ein Vollwärmeschutz angebracht, sowie auf ein erneuerbares Heizsystem umgestellt. Dieses Bauvorhaben, mit einem spezifischen Heizwärmebedarf vor der Sanierung von 34,83 kWh/(m³a), setzt durch die Sanierung einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz. Der neu erreichte spezifische Heizwärmebedarf von 4,93 kWh/(m³a) bedeutet folgend niedrige Betriebskosten.

Die Außenmauern, bestehend aus 50 bis 70 cm dicken Vollziegelmauerwerk, werden mit 20 cm Fassaden-Wärmedämmplatten gedämmt, woraus U-Werte für die verschiedenen Außenwände von 0,16 – 0,17 W/(m²K) resultieren. Die Wand zum unbeheizten Dachraum wird mit 20 cm Fassadendämmplatten versehen, was einen U-Wert von 0,14 W/(m²K) bedeutet. Die Kellerdecke, sowie die Decke zum unbeheizten Dachraum werden mit 35 cm Zellulosefaser gedämmt und weisen nach der Sanierung einen U-Wert von 0,23 bzw. 0,22 W/(m²K) auf. Die alte 2-fach Verglasung der Türen und Fenster, mit einem durchschnittlichen U-Wert von 2,2 W/(m²K), wird durch neue Holz-Alu-Fenster mit einer Wärmeschutzverglasung ersetzt. Dadurch werden U-Werte zwischen 0,68 und 0,74 W/(m²K) erreicht. Elektronische sonnen- und windschutzgesteuerte Raffstore werden zur Verschattung verwendet.

Eine Raumlufttechnikanlage mit einem Wärmerückgewinnungsgrad von 85 % wird zur energetischen Gebäudeoptimierung eingebaut.

Die alte Ölheizung wird durch eine effiziente Pelletsheizung ersetzt. Die Umstellung der Regelung bringt zusätzliche Einsparungen. Das Warmwasser wird auch zukünftig elektronisch erwärmt.

Eine 99 m² große Photovoltaikanlage mit einer Peak-Leistung von 15 kW wird Strom für den Eigenbedarf produzieren. Die erzeugten 13 MWh reichen aus um den gesamten Eigenstrombedarf zu decken.

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Kindergarten und Pflichtschule, Marktgemeinde Albrechtsberg

Die Marktgemeinde Albrechtsberg a.d. Großen Krems plant die Sanierung ihres Kindergartens und der Pflichtschulen – alle Gebäude aus dem Jahre 1983. Das Konzept umfasst dabei die thermische Sanierung der Gebäude sowie eine bilanzmäßige Stromautarkie. Der spezifische Heizwärmebedarf sinkt von 25,13 kWh/(m³a) auf 7,58 kWh/(m³a).

Das Außenmauerwerk aus Hohllochziegel wird mit 20 cm EPS gedämmt und erreicht nach der Sanierung einen U-Wert von 0,15 W/(m²K). Mit Wärmedämmplatten aus 25 cm Flachs sowie 10 cm EPS, zur Dämmung der obersten Geschossdecke, wird ein U-Wert von 0,11 W/(m²K) erreicht. Der erdanliegende Fußboden wird mit 6 cm EPS gedämmt und weist einen U-Wert von 0,54 W/(m²K) auf. Neue Holz-Alu-Niedrigenergiefenster (U-Werte von 0,76-0,86 W/(m²K)) mit Außen-Raffstore komplettieren das Paket.

Die Lüftungsanlage (27 kW) mit Wärmerückgewinnung wird zur energetischen Gebäudeoptimierung eingebaut und weist einen Wärmerückgewinnungsgrad von 70% auf.

Die Wärmeversorgung wird von einer 104 kW Erdölheizung auf eine Pelletsheizung, mit einer Nennleistung von 22kW, umgestellt.

Die Heizungspumpen und die Ventilatoren der Lüftungsanlage sind drehzahlgeregelt.

Durch den Einbau einer 212,5 m² großen Photovoltaikanlage mit einer Peak-Leistung von 31,25 kW kann der jährliche Strombedarf von 25 MWh gedeckt werden. Somit ist das Gebäude, bilanzmäßig über das Jahr gesehen, stromautark.

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Hauptschule, Bad Eisenkappel

Die „Immobilienverwaltung Schulgemeindeverband Völkermarkt KG“ führt eine thermische Sanierung der Hauptschule Bad Eisenkappel durch. Aufgrund der demografischen Entwicklung gingen in den letzten Jahren die SchülerInnenzahlen stark zurück. Um die regionale Infrastruktur zu erhalten, entschloss man sich zu einer Generalsanierung. Das zukünftige Nutzungskonzept sieht die Unterbringung der Neuen Mittelschule sowie der Volksschule Bad Eisenkappel vor. Ebenfalls werden die Musikschule, die örtliche Nachmittagsbetreuung und eine Bibliothek integriert.

Die Gebäudehülle wird thermisch durch 18 cm Mineralwolle-Putzträgerplatten verbessert (U-Wert von 0,78 W/(m²K) auf 0,16 W/(m²K)). Auch der erdanliegende Boden wird mit 13 cm XPS bzw. EPS (U-Wert von 2,82 W/(m²K) auf 0,25 W/(m²K)) gedämmt. Die bestehenden Fenster, mit einem durchschnittlichen U-Wert von 2,56 W/(m²K), werden durch neue Alu-Fenster, mit einem U-Wert von 1,21 W/(m²K), ersetzt. Die Beschattung ist durch zentral gesteuerte Außenraffstore gegeben.

Die Beheizung erfolgt auch zukünftig über das örtliche Nahwärmenetz. Lediglich die Konfiguration muss aufgrund der Maßnahmen (mechanische Be- und Entlüftungsanlage für die Aufenthaltsräume mit 85% Wärmerückgewinnung; Verringerung der Gebäudeheizlast) auf neun Heizgruppen mit einer bedarfsgerechten Steuerung geändert werden. Warmwasser wird dezentral erzeugt.

Durch den neuen Vollwärmeschutz und die Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, sowie die zonenbezogene Heizungsregulierung sinkt der spezifische Heizwärmebedarf (HWB*) von 31,57 kWh/(m³a) auf 5,95 kWh/(m³a).

Zur Steigerung der elektrischen Energieeffizienz wird das Beleuchtungssystem optimiert, indem LEDs und effiziente Leuchtstofflampen verwendet werden. Durch die Beleuchtungsumstellung können jährlich 5 MWh Energie eingespart werden. Aufgrund der Installation der kontrollierten Be- und Entlüftungsanlage verändert sich der Energiebedarf allerdings kaum.

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Schulzentrum, Rainbach im Mühlkreis

Das Schulgebäude (Volksschule, Hauptschule, Turnsaal und Mehrzweckhalle) der Marktgemeinde Rainbach im Mühlkreis wird einer Erweiterung und thermischen Sanierung unterzogen. Die Volksschule aus dem Jahre 1950 und die Hauptschule sowie der Turnsaal aus den 70er Jahren, zeigen aufgrund ungedämmter Aluminiumfenster und bauphysikalischer Schäden starke Alterserscheinungen.

Die thermische Sanierung beinhaltet eine Dämmung der Außenwände mit 30 cm Zellulosefaserdämmstoff integriert in Wand-Holzelementen. Zwischen der bestehenden Wand und der neuen Konstruktion wird zusätzlich eine 10 cm Mineralwolldämmung angebracht. Erdberührte Wände werden mit 30 cm XPS gedämmt – die oberste Geschossdecke erhält 40 cm Zellulosefaserdämmstoff und das Flachdach zusätzlich noch 30 cm des Zellulosefaserdämmstoffs sowie 10 cm Mineralwolle. Der erdberührte Fußboden wird mit 40 cm Glasschaumschotter neu aufgebaut. Im Bereich des Turnsaales wird der erdanliegende Fußboden mit 8cm PUR-Dämmplatten und 7cm Polystyrol Granulat gedämmt. Die bestehenden Fenster werden durch Holz-Alu-Fenster mit 3- Scheiben Isolierverglasung ersetzt. Ein außenliegender Sonnenschutz, gesteuert über Lichtsensoren, trägt zur Reduzierung der Kühllast bei.

Im Zuge der Sanierung wird in das Gebäude eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung eingebaut. Der Wärmerückgewinnungsgrad des Wärmetauschers beträgt 90%. Bei der Wärmeversorgung erfolgt ein Umstieg weg von einem Erdgaskessel auf eine Tandemanlage, bestehend aus zwei Pelletskessel zur Grundlastabdeckung sowie einem Gas-Brennwertgerät zur Spitzenlastabdeckung. Eine Solaranlage mit 16m² unterstützt die Warmwassererzeugung im Sommer.

Um die sommerlichen Höchsttemperaturen in dem Schulgebäude zu mildern, wird neben der Nachtlüftung ein Free Cooling System, gespeist von einer Brunnenanlage, errichtet.Zur Steigerung der Energieeffizienz bei Beleuchtung wird das bestehende Beleuchtungssystem gegen ein LED-System und T16-Leuchtstoffröhren mit tageslichtabhängiger Regelung getauscht. Damit können die Betriebsstunden um rund 60% gesenkt werden.

Zusätzlich wird eine 105m²- Photovoltaikanlage mit einer Peak-Leistung von 20kW Strom für den Eigenbedarf produzieren.

 

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Kindergarten, Velden am Wörthersee

Der gemeindeeigene Kindergarten in Velden am Wörthersee (Kärnten) befindet sich in einer gründerzeitlichen Villa, Baujahr um 1920. Die Gruppenräume beherbergt ein Zubau aus den 1970er Jahren. Das Gebäude wird einer thermischen Sanierung auf Passivhausqualität unterzogen.

Im Zuge der thermischen Sanierung werden die Außenwände der Villa mit 12cm Mineralwolle und die des Zubaus mit 36cm Zellulose- Dämmung versehen. Das Flachdach des Zubaus wird mit 36cm Mineralwolle-Dämmplatten thermisch verbessert. Die Kellerdecke der Villa wird mit 24cm und der erdanliegende Fußboden des Anbaus mit 30cm Polystyrol gedämmt. Die bestehenden Fenster werden durch Holzfenster mit 3-Scheibenverglasung ersetzt.

Im Zuge der Sanierung wird in das Gebäude eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung eingebaut. Das Lüftungsgerät entspricht den Anforderungen an den Passivhausstandard mit Wärmerückgewinnungsgrad 85%. Die Wärme wird nach der Sanierung weiterhin von der örtlichen Fernwärme aus Biomasse geliefert.

Zur Steigerung der Energieeffizienz bei Beleuchtung wird das bestehende Beleuchtungssystem (Glühlampen und Leuchtstoffröhren) gegen ein LED-System mit tageslichtabhängiger Regelung getauscht. Damit soll der beleuchtungsinduzierte Stromverbrauch um etwa 55% reduziert werden. Zusätzlich wird eine 88m²- Photovoltaikanlage mit einer Peak-Leistung von 10kW Strom für den Eigenbedarf produzieren.

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Hauptschule, Doren

Die Hauptschule der Gemeinde Doren in Vorarlberg wird einer umfassenden Sanierung unterzogen. Das Gebäude aus dem Jahre 1974 wird zum Teil abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.

Im Zuge der thermischen Sanierung werden die obersten Geschossdecken mit 15 bzw. 20cm EPS gedämmt. Der erdanliegende Fußboden wird mit einer 5cm Perlit-Schüttung und 45cm Mineralfaser-Platten, die Außenwände mit insgesamt 24cm Holzfaserdämmplatten in einer hinterlüfteten Holzständerkonstruktion versehen. Im Dachbereich wird das Flachdach mit 25cm EPS zusätzlich gedämmt. Bei der hinterlüfteten Dachschräge wird die Glaswolle durch EPS ersetzt und mit einer weiteren 10cm EPS- Schicht ergänzt. Die bestehenden Fenster werden durch Holz-Alu-Wärmeschutzfenster ersetzt. Ergänzend werden Außenjalousien inklusive tageslichtabhängiger Steuerung, zur Reduzierung der Kühllast, montiert.

Im Zuge der Sanierung wird in das Gebäude eine Lüftungsanlage mit einem Wärmerückgewinnungsgrad von 50% eingebaut.

Die Wärmeversorgung wird vom bestehenden Heizölkessel auf eine Hackschnitzel-Heizung umgestellt. Die bestehenden Umwälzpumpen werden durch drehzahlgeregelte Hocheffizienzpumpen ersetzt.

Zur Steigerung der elektrischen Energieeffizienz wird das Beleuchtungssystem optimiert, indem Präsenzmelder, elektronische Vorschaltgeräte und Energiesparleuchten eingebaut werden. Ergänzend wird eine 550m²- Photovoltaikanlage mit einer Peak-Leistung von 98,82kW errichtet.

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Mittelschule, Bürs

Die gemeindeeigene Volks- und UNESCO- Mittelschule der Gemeinde Bürs in Vorarlberg wird einer umfassenden Sanierung unterzogen. Das Gebäude aus dem Jahre 1967 wird zum Teil abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Durch die getroffenen Maßnahmen wird Passivhausqualität erreicht.

Im Zuge der thermischen Sanierung wird die oberste Geschossdecke mit 20cm Fixrock, eine Fassadendämmplatte aus Steinwolle, sowie 2cm EPS gedämmt. In den restlichen Gebäudeteilen wird die Stahlbetondecke mit 31cm EPS gedämmt. Der erdanliegende Fußboden wird mit jeweils 14cm EPS sowie 3,5cm Heraklith gedämmt. Die bestehenden Fenster werden durch Holz-Alu-Rahmenfenster ersetzt.

Im Zuge der Sanierung wird in das Gebäude eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung eingebaut. Das Lüftungsgerät entspricht den Anforderungen an den Passivhausstandard mit Wärmerückgewinnungsgrad 80%.

Die Wärme wird nach der Sanierung weiterhin von der örtlichen Fernwärme aus Biomasse geliefert. Ergänzend wird eine thermische Solaranlage auf Basis von Vakuum-Kollektoren mit einer Leistung von 60kW und einer Modulfläche von 85m² in einen 12.000 Liter fassenden Pufferspeicher einspeisen. Durch die wärmetechnische Sanierung kann der Fernwärmeanschluss von 240kW auf 30kW reduziert werden.

Zur Steigerung der Energieeffizienz bei Beleuchtung wird das bestehende Beleuchtungssystem gegen T5-Leuchten mit elektronischen Vorschaltgeräten und einer intelligenten Gebäudeleittechnik getauscht. Der Stromverbrauch für die Beleuchtung kann durch diese Maßnahmen mehr als halbiert werden. Zusätzlich wird eine 126m²- Photovoltaikanlage mit einer Peak-Leistung von 30kW Strom für den Eigenbedarf produzieren. Dieser wird während der Schulbetriebs zu 100% selbst verbraucht und am Wochenende in das Netz eingespeist. Der verbleibende Strombedarf wird durch Ökostrombezug aus dem Netz gedeckt.

 

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Schulzentrum, Kirchberg am Wagram

Das Gebäude aus dem Jahre 1950 des pädagogischen Zentrums in Kirchberg am Wagram, in welchem die Volks-, Haupt- und Polytechnische Schule untergebracht sind, wird erweitert und einer thermischen Sanierung in Passivhausqualität unterzogen.

Das Dach des Altbestands wird mit EPS-Plus (Polystyrol) gedämmt und erreicht nach der Sanierung einen U-Wert von 0,076 W/(m²K). Die Holzriegelwände des 1. und 2. OG werden mit einer ökologischen Zellulosedämmung gedämmt, und die Stahlbetonwände im Erdgeschoss mit XPS/EPS Plus um einen passivhausgerechten U-Wert von 0,12 W/(m²K) zu erreichen. Der Fußboden erreicht nach der Sanierung einen U-Wert gleich dem Dach. Bei den neuen Fenstern kommen Isoliergläser mit 3-Scheibenverglasung und Argonfüllung zum Einsatz.

Im Zuge der Sanierung wird in das Gebäude eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung eingebaut. Das Lüftungsgerät entspricht den Anforderungen an den Passivhausstandard mit einem Wärmerückgewinnungsgrad von 85%.

Die Wärmeerzeugung wird von einer bestehenden Ölheizung auf eine Biomassenahwärmeanlage umgestellt. Die im Zuge der Heizungserneuerung optimierte, außentemperatur-gesteuerte Mess-, Steuer-, Regelungstechnik spart jährlich 3.000 kWh an Heizwärme. Unterstützt wird die Wärmeerzeugung durch eine neue solarthermische Anlage mit einer Fläche von 8,4m².

Um die sommerlichen Höchsttemperaturen in dem Schulgebäude zu mildern, wird ein Free Cooling System errichtet. Dieses versorgt mit über 500m² Erdkollektoren das Heizregister der Lüftungsanlage und ermöglicht eine Reduktion der Zulufttemperatur um bis zu 5°C.

Zusätzlich wird eine 132,77 m²- Photovoltaikanlage mit einer Peak-Leistung von 19,6 kW Strom für den Eigenbedarf produzieren.

Die Stromeinsparungen durch die Beleuchtungsoptimierung, die Installation einer Free Cooling Anlage anstelle einer herkömmlichen Kältemaschine und durch die neue Photovoltaikanlage kann der Netz-Strombezug um ca. 22 MWh/a reduziert werden.

 

 
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