subbildprojekte

Kontakt

Marktgemeinde Neumarkt in der Steiermark

Ansprechperson: Bürgermeister J. Maier;
BM Ingin. E. Löcker

Hauptplatz 1,4
8820 Neumarkt

E-Mail

 

Planung

Gerfried Ogris Architekt
St. Veiter Straße 103
9020 Klagenfurt

E-Mail

Energieausweise

Gemeindezentrum Neumarkt

Executive Summary

Das ursprüngliche Gebäude wurde um ca. 1700 errichtet und wurde im Laufe der Zeit den verschiedenen Nutzungen angepasst. Nach der Gemeindezusammenlegung sollten im Erdgeschoß des Gebäudes die Hoheitsverwaltung mit Meldeamt, Bürgerservice, Mitarbeiterbereich, Besprechungsraum, einem Büro für allgemeine Sprechtage und öffentlicher Toilettenanlage untergebracht werden. Im Obergeschoß sollten die Räume für die Amtsleitung, den Bürgermeister inkl. Sekretariat, die Finanzabteilung und das für das Archiv untergebracht werden. Das neu ausgebaute Dachgeschoß sollte für weitere Archivflächen und einen Sitzungssaal genutzt werden.
Durch die zusätzliche Nutzung des Dachgeschoßes erhöht sich die Bruttogeschoßfläche von 1.581m² auf 1.933m².

Die Raumheizung und Warmwasserbereitung erfolgte bisher elektrisch. Künftig wird die Raumheizung und die Warmwasserbereitung über die Fernwärme (erneuerbar) erfolgen.

Im Zuge der thermisch energetischen Gebäudesanierung werden die Außenwände (teilweise auch mit Innendämmung), die Dächer und die Fußböden neu gedämmt. Die bestehenden Kastenfenster werden entweder saniert (Glastausch und Optimierung der Anschlussfugen), oder erneuert. Durch die Sanierung sinkt der mittlere U-Wert des Gebäudes von 1,83 auf 0,55 W/m²K

 

Ausgangszustand

Gebäude

Eigentümer/ Betreiber Marktgemeinde Neumarkt in der Steiermark
Ansprechpartner / Kontaktpersonen BGM J. Maier; BM Ing. E. Löcker
Planer Gerfried Ogris Architekt
St. Veiter Straße 103
9020 Klagenfurt
www.arch-ogris.at
Standort Hauptplatz 1, 8820 Neumarkt
Gebäudetyp Gemeindeamtsgebäude
Errichtungsjahr Bestandsgebäude Der Kern des Gebäudes wurde rund um 1700 erbaut
Fertigstellung Sanierung derzeit im Bau
Größe Bestand (BGF)

1.581 m² BGF

Größe Sanierung (BGF) 1.933 m² BGF
Zustand/ Ausstattung Bestand Nach Gemeindezusammenlegung Adaptierung notwendig, Bestand wies eine schlechte Energiebilanz auf

 

 Motiv der Sanierung

Mängel/ Schwachstellen/ Probleme im Bestand Gemeindezusammenlegung; Platzbedarf der Großgemeinde für Hoheitsverwaltung; schlechte Energiebilanz des Bestandsgebäudes

 

Ziele

Vision

Wünsche / Ziele Bauherr Ökologie/ Energieeffizienz/ Komfort

Durch die Mustersanierung soll der thermische Standard der Gebäudehülle deutlich erhöht werden; das Gebäude soll als Vorzeigeprojekt der Bevölkerung die Themen Gebäudedämmung und Nutzung Erneuerbarer Energien näherbringen;

Durch die Sanierung soll das Gebäude modernisiert, an den erhöhten Platzbedarf der Großgemeinde und an die modernen Standards angepasst werden, sowie das Arbeitsklima der Gemeindebediensteten verbessert werden;

 

Maßnahmen

Gebäudehülle

Bauteilaufbauten
lt. Energieausweis 
  • Innen-Dämmung der Außenwände mit 12 cm Perlite-Dämmung reduziert den U-Wert auf 0,31 W/m²K;
  • Dämmung der Außenwand DG mit 18cm Mineralwolle reduziert den U-Wert auf 0,16 W/m²K;
  • Dämmung des Flachdachs mit 25 cm Mineralwolle bewirkt U-Wert-Reduktion auf 0,19 W/m²K;
  • Dämmung der Daches mit 20-24 cm starker Mineralwolle liefert einen U-Wert von 0,18 W/m²K;
  • Dämmung der Fußbodens mit 20cm XPS ergibt einen U-Wert von 0,12 W/m²K;
In Summe bewirken die Maßnahmen eine Reduktion des mittleren U-Werts des Gebäudes von 1,83 W/m²K auf 0,55 W/m²K
Baustoffe
lt. Energieausweis

Fassade: Mineralwolle
Innendämmung: Perlitte
Flachdach: Mineralwolle
Dach: Mineralwolle
Fußboden: XPS

Fensterqualität
lt. Energieausweis
Entweder Sanierung der bestehenden Kastenfenster (Glastausch, Optimierung der Anschlußfugen) oder Neu-Einbau von Kastenfenstern U-Werte zwischen 0,85-1,1 W/m²K


Haustechnik

Angaben lt. Energieausweis

Heizung Umstellung von Stromheizung auf Fernwärme
Kühlung Keine Kühlmaßnahmen erforderlich.
Lüftung kontrollierte Be- und Entlüftung zur Herstellung einer optimalen Raumluftqualität und zur erheblichen Reduzierung von Lüftungswärmeverlusten
Warmwasser gemeinsam mit der Raumheizung

 

Energieeffizienz

Maßnahmen zur Effizienzsteigerung Im Zuge der Adaptierung des Gebäudes erfolgt die thermische Verbesserung sämtlicher Außenbauteile und ein Dachausbau. Die Kastenfester werden etweder saniert oder erneuert.
Nutzung Erneuerbarer Energiequellen Fernwärme mittels nachwachsender Rohstoffe

 

Ergebnisse

Kennzahlen

Der spezifische Heizwärmebedarf beschreibt die erforderliche Wärmemenge pro Quadratmeter beheizte Bruttogeschossfläche, die ein Gebäude an einem bestimmten Ort (Klima) oder bei einem Referenzklima pro Jahr benötigt, um die Innenraumtemperatur auf 20 Grad Celsius zu halten.

Der Kühlbedarf ist diejenige Nutzenergie, die nötig ist, um die Räume eines Gebäudes beim Auftreten von Überwärmung auf die gewünschte Soll-Temperatur zu kühlen.

Als Heizlast versteht man jene Wärmemenge die notwendig ist, um den Wärmeverlust von Räumen auszugleichen.

Die Kühllast ist eine aus einem Raum abzuführende Wärmelast, die notwendig ist, um einen vorgegebenen Raumluftzustand zu erreichen oder zu erhalten.

Heizwärmebedarf/ vorher 81,2 kWh/m³a Referenzklima
110,0 kWh/m³a Standortklima
Heizwärmebedarf/ nachher 13,5 kWh/m³a Referenzklima
17,7 kWh/m³a Standortklima
Erwartete CO2- Einsparung

197,86 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr

 

Kosten

Investitionskosten Beantragte Investitionskosten: € 3.200.000,-- für das Gebäude Hauptplatz 1

Umweltrelevante Investitionskosten: folgt

Einsparungen im Betrieb Durch die verbesserte thermische Hülle und die Heizungsregelung werden Heizkosten gespart. genauere Auswertung folgt
Förderungen

Beantragte Investitionskosten: folgt

Umweltrelevante Investitionskosten: folgt

Förderbasis: folgt

Förderungen: folgt

 

Kosten

Messungen im Rahmen der Qualitätssicherung 
Herstellung
Messungen im Rahmen der Qualitätssicherung
Blower-Door-Test (Luftdichtheitstest)
n50 = h-1 folgt nach erfolgter Messung
Dokumentation

 

Bautagebuch

  • Baubeginn: März 2017
  • Fertigstellung: September 2018 geplant
Persönliche Erfahrungen

Planungs- und Bauphase

Wurden die Ziele erreicht? zur Zeit im Bau;
Bericht zum Planungsprozess (Zusammenarbeit der Akteure, Schwierigkeiten, best practice Beispiele)

zur Zeit im Bau; 

Hindernisse im Planungsprozess (Genehmigungen/ Behörden/ Anrainer/…) zur Zeit im Bau;
Empfehlungen zur Zeit im Bau

 

Nutzung

Nutzungskomfort/ Erfahrungen Erfahrungen zum Nutzungskomfort folgen

 

  • Gemeindezentrum
  • Innenhof
  • Innentreppe
  • Dachgescho
 
Mustersanierung: Projekte