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Öffentliche Gebäude

Gemeindezentrum

Gemeindezentrum Neumarkt

Das ursprüngliche Gebäude wurde um ca. 1700 errichtet und wurde im Laufe der Zeit den verschiedenen Nutzungen angepasst. Nach der Gemeindezusammenlegung sollten im Erdgeschoß des Gebäudes die Hoheitsverwaltung mit Meldeamt, Bürgerservice, Mitarbeiterbereich, Besprechungsraum, einem Büro für allgemeine Sprechtage und öffentlicher Toilettenanlage untergebracht werden. Im Obergeschoß sollten die Räume für die Amtsleitung, den Bürgermeister inkl. Sekretariat, die Finanzabteilung und das für das Archiv untergebracht werden. Das neu ausgebaute Dachgeschoß sollte für weitere Archivflächen und einen Sitzungssaal genutzt werden.
Durch die zusätzliche Nutzung des Dachgeschoßes erhöht sich die Bruttogeschoßfläche von 1.581m² auf 1.933m².

Die Raumheizung und Warmwasserbereitung erfolgte bisher elektrisch. Künftig wird die Raumheizung und die Warmwasserbereitung über die Fernwärme (erneuerbar) erfolgen.

Im Zuge der thermisch energetischen Gebäudesanierung werden die Außenwände (teilweise auch mit Innendämmung), die Dächer und die Fußböden neu gedämmt. Die bestehenden Kastenfenster werden entweder saniert (Glastausch und Optimierung der Anschlussfugen), oder erneuert. Durch die Sanierung sinkt der mittlere U-Wert des Gebäudes von 1,83 auf 0,55 W/m²K

 

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Marktgemeinde Kirchstetten, Amtsgebäude

Die Marktgemeinde Kirchstetten saniert das Amtsgebäude aus dem Jahr 1977. Die Gemeinde Kirchstetten ist Teil der Energieregion Elsbeere Wienerwald. Das Gebäude beherbergt die Räumlichkeiten der Gemeinde (Bürgerservice, Bürgermeisterzimmer etc.), eine Musikschule sowie einen Veranstaltungssaal. Aufgrund der geometrisch unvorteilhaften Verbauung, soll ein angrenzendes Nebengebäude mit einer Mediathek abgerissen und ins Hauptgebäude integriert werden. Durch diesen Anbau an das Amtsgebäude steigt das Bruttoraumvolumen von derzeit 4.100 m3 auf 5.692 m3 an.

Die Raumheizung und Warmwasseraufbereitung erfolgte bisher mit Heizöl. Künftig soll sowohl die Raumheizung als auch die Warmwasseraufbereitung mittels Biomasse erfolgen. Als Effizienzmaßnahme wird die Beleuchtung von Glühbirnen und T8-Leuchtstoffröhren auf LED umgestellt.

Im Zuge der thermisch-energetischen Gebäudesanierung werden die Außenwände, das Flachdach, die Geschossdecke sowie der Fußboden neu gedämmt. Die bestehenden Fenster werden durch Holz-Alu-Fenster mit Wärmeschutzglas ersetzt. Für die Beschattung werden außenliegende Raffstoren angebracht. Durch die Sanierungsmaßnahmen sinkt der mittlere U-Wert des Gebäudes von 0,88 auf 0,194 W/m2K.

 

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Marktgemeinde Absdorf, Rathaus

Die Marktgemeinde Absdorf, welche Mitglied der Klima- und Energieregion Wagram ist, führte eine umfassende Sanierung des Rathauses Absorf aus dem Jahre 1910 durch. Der Altbauteil des Rathauses Absdorf mit einer Fläche von 264 m2 wurde 1986 um einen ca. 155 m2 großen Zubau im Südwesten erweitert. Dieser Zubau wurde seither als Aufenthalts-, Lagerraum und Werkstatt für die Gemeindearbeiter (Bauhof) genutzt. Im Zuge der Sanierung wurde dieser teilweise abgebrochen, der Fußboden des Erdgeschosses auf das Niveau des Alttraktes angehoben und darüber ein zweigeschoßiger Zubau errichtet. Durch diese Maßnahme stieg die Bestandsfläche von 419 m2 auf 560 m2 und das Bruttovolumen 1.634 m3 (inklusive Zubau von 1986) auf 2.205 m3.


Im Zuge der Sanierung wurde die komplette Gebäudehülle thermisch verbessert. Der Heizwärmebedarf wurde einst durch Elektroradiatoren bereitgestellt, welche durch eine Grundwasserwärmepumpe ersetzt wurden. Die Deckung des Warmwasserbedarfs erfolgt mittels Durchlauferhitzer. Auf das Dach des Gebäudes wurde zudem eine Photovoltaik-Anlage installiert, welche etwa 60 % des elektrischen Energiebedarfs bereitstellt. Der verbleibende Strombedarf wird als Ökostrom aus dem Stromnetz bezogen.

Ansichtmittel

Marktgemeinde Thaya, Ordinationsgebäude

Die Marktgemeinde Thaya führte die Sanierung des als Bürogebäudes genutzten, ehemaligen Bahnhofsgebäudes der Gemeinde in Thaya (NÖ) aus dem Jahr 1903, welches nun als Ordinationsgebäude für den Gemeindearzt genutzt wird, durch. Das Gebäude befindet sich in der Klima- und Energiemodellregion Zukunftsraum Thayaland.

Das Gebäude aus dem Jahr 1903 ist nicht unterkellert und ruht auf einem Sockelmauerwerk aus behauenen Granitblöcken. Die Außenwände des T-förmige Grundrisses wurden aus 50 cm starken beidseits verputzten Vollziegelwänden erbaut. Für den Ordinationsbetrieb war zusätzlicher Raumbedarf gegeben. Der Ausbau von einem Bruttoraumvolumen von 488,9 m3 auf 677,31 m3 wurde so in den Bestand integriert, dass sich durch diese Erweiterungsmaßnahmen das Oberflächen-Volums-Verhältnis verbessert.

Das früher als Büro genutzte Gebäude wurde bisher mit Kohle beheizt. Die Warmwasseraufbereitung erfolgte elektrisch. Nun erfolgt sowohl die Beheizung des Gebäudes als auch die Warmwasseraufbereitung durch eine Sole-Wasser-Wärmepumpe, die darüber hinaus auch für passive Kühlung verwendet werden kann. Der Strom für die Wärmepumpe und die restlichen Stromverbraucher wird klimaneutral durch eine neue Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 11,39 kW erzeugt, welche genügend Strom zur Erreichung des Standards eines Plusenergiegebäudes liefert und Ökostrom in das Netz einspeist.

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Bürgerzentrum Böheimkirchen

Bei dem Projekt Bürgerzentrum Böheimkirchen handelt es sich um eine Sanierung und Erweiterung des bestehenden Rathauses in Böheimkirchen. Das Bestandsgebäude stammt teilweise aus dem Jahr 1750, hat eine Bruttogrundfläche von 754m² und weist eine historisch äußerst wertvolle Fassade auf. Diese bleibt auch nach Sanierung erhalten.

Bei der Sanierung werden hauptsächlich Passivhauskomponenten verbaut. Die Konditionierung des Gebäudes wird nach Sanierung zu einem großen Teil mittels Betonkernaktivierung erfolgen, wobei die Wärme mit Fernwärme bereitgestellt wird. Für das Free-Cooling-System wird  Energie direkt aus den Gebäudefundamenten (Energiepfähle) entnommen. Über eine Sole/Wasser-Wärmepumpe kann zusätzlich Kälte erzeugt werden.
Im sanierten Bestandsgebäudeteil werden das Bauamt, Standesamt, die Räumlichkeiten des Bürgermeister, Büros und notwendige Nebenräume untergebracht sein und ein behindertengerechter Aufzug eingebaut. Im Erweiterungsteil sind Räume für die Besucher, die Gemeindearbeit und größere Menschenversammlungen angeordnet.

mustersanierung

Karlstein an der Thaya, Amtsgebäude mit Volksschule

Die Marktgemeinde Karlstein nimmt eine umfassende thermisch-energetische Sanierung an ihrem Amtsgebäude vor. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1987, ist zweigeschossig und hat zwei Stiegenhäuser. Darin befinden sich derzeit neben dem Gemeindeamt ein Uhrenmuseum, ein Wählamt, ein Sitzungssaal und eine Arztordination. Im Zuge der Sanierung werden die vorhandenen Räumlichkeiten zu neuen Amtsräumen mit Bürgerservice für die Gemeinde umgebaut und das Museum im Obergeschoss erweitert. Im nordöstlichen Teil des bestehenden Amtsgebäudes werden die Räumlichkeiten im Erd- und Obergeschoss umgebaut. Dabei wird eine neue Volksschule eingebaut und an der Ostseite wird ein Zubau errichtet.

Im Rahmen der thermischen Sanierung werden die Fassadenflächen, die Kellerdecke, der Fußboden und die oberste Geschossdecke gedämmt. Weiters wird eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung eingebaut. Die Heizungsanlage wird optimiert und auf biogene Fernwärme umgestellt. Durch die Sanierungsmaßnahmen sinkt der mittlere U-Wert des Gebäudes von 1,02 auf 0,22 W/m²K.

Zur optimalen Belüftung wird eine mechanische Lüftungsanlage mit einem Wärmerückgewinnungsgrad von 80% zur Versorgung der Räumlichkeiten installiert. Um die unterschiedlichen Nutzungen der Räumlichkeiten des Gebäudes optimal zu berücksichtigen, ist eine Zonensteuerung kombiniert mit Regelventilen für die Heizungsanlage geplant, welche es ermöglicht je nach Nutzung und Anforderung die gewünschte Temperatur zu erreichen.

Nach Abschluss der Sanierung finden Sie hier weitere detaillierte Informationen zum Projekt.

 

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Gemeindeamt, Kautzen

Das Gemeindeamt der Marktgemeinde Kautzen wird einer thermisch-energetischen Sanierung unterzogen.

Im Rahmen der Sanierung werden die Außenwände mit 20 cm EPS-F Plus (expandiertes Polystyrol, Polystyrol-Hartschaum, Styropor) und die oberste Geschossdecke mit 30 cm Dämmplatten versehen. Die Kellerdecke des Gemeindeamts wird mit 20 cm Polystyrol erweitert. Die alten Fenster werden durch neue Fenster mit 3-Scheiben-Isolierverglasung ersetzt.

Die Wärme wird nach der Sanierung weiterhin von der örtlichen Fernwärme aus Biomasse geliefert. Die Warmwasserbereitung erfolgt über Elektro-Kleinspeicher.

Zur Steigerung der Energieeffizienz bei der Beleuchtung wird das bestehende ineffiziente Beleuchtungssystem gegen T5- Leuchten mit elektronischen Vorschaltgeräten ausgetauscht. Ein Lichtlenksystem und eine Steuerung der Leuchten verbessert weiter die Effizient und es wird eine Stromeinsparung von etwa 300 kWh/a erreicht.

Zusätzlich wird eine 21 m²- Photovoltaikanlage mit einer Peak-Leistung von 3kW Strom für den Eigenbedarf produzieren. Der jährliche Netzstrombezug verringert sich durch die effizientere Beleuchtung und durch die neue Photovoltaikanlage um ca. 3,3 MWh/a.

 

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Gemeindeamt, Gampern

Das Gemeindeamt und der angebaute Sitzungssaal der Gemeinde Gampern wurden einer thermischen Sanierung unterzogen. Im Zuge der Sanierung erhielt das 1956 errichtete Gebäude ein flach-geneigtes Pultdach.

Die Außenfassade wurde mit einem Vollwärmeschutzsystem mit hinterlüfteter Plattenfassade gestaltet. Die oberste Geschossdecke erhielt 35cm ökologische Zellulosedämmung; die Kellerdecke und der Boden gegen Erdreich wurden mit 7,5 cm Mineralwolle bzw. 15cm EPS- Schüttung gedämmt. Der Tausch der Fenster auf neue Holz-Alu-Wärmeschutzfenster, sowie die Anbringung von Verbundraffstore auf der Süd- und Westseite zur Reduzierung der Kühllast wurden mit dem Bauteilpaket realisiert.

Im Zuge der Sanierung wurde in das Gebäude eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung eingebaut. Der Wärmetauscher weist einen Wärmerückgewinnungsgrad von 70% auf.

Die Wärmeversorgung erfolgt, auch jetzt nach der Sanierung, durch einen 2009 in Betrieb genommenen Pelletskessel. Dezentrale Elektrokleinspeicher erzeugen das Warmwasser.

Zur Steigerung der Energieeffizienz bei der Beleuchtung ist ein energiesparendes Beleuchtungssystem mit tageslichtabhängiger Steuerung sowie Bewegungsmeldern in den Gangbereichen installiert worden.

Zusätzlich produziert eine 35m²- Photovoltaikanlage mit einer Peak-Leistung von 5,06kW Strom für den Eigenbedarf. Es ist angedacht das Service „Essen auf Rädern“ zukünftig mit einem Elektro-Fahrzeug, welches über eine öffentliche E-Tankstelle geladen wird, durchzuführen. Der jährliche Netzstrombezug verringert sich durch den Umstieg auf energieeffiziente Beleuchtung und durch die neue Photovoltaikanlage um ca. 7MWh/a. Der Reststrombedarf wird durch einen Ökostromanbieter gedeckt.

 

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Gesundheitseinrichtung, Bad Schallerbach

Die Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau saniert das Gebäude der Gesundheitseinrichtung Bad Schallerbach (OÖ) Im Zuge dieser Sanierung wird das Gebäude umfassend thermisch saniert, modernisiert und vergrößert. Zum Beherbergungsbetrieb zählt auch ein Küchen- und Speisesaalbereich. Die Bruttogeschossfläche des Gebäudes wird von 5.967 m² auf insgesamt 8.377 m² ausgeweitet. Die im Bestand angebauten 600 Laufmeter Südbalkone stellen eine wesentliche Wärmebrücke dar. Zur Sanierung werden diese Balkone abgebrochen und durch eine vorgestellte Stahlkonstruktion thermisch entkoppelt. Zudem wird eine teilweise bewegliche, automatisch geregelte außenliegende Verschattung eingebaut. Zusätzlich zur thermischen Sanierung werden Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung eingebaut. Neu errichtet wird eine 128m2 große thermische Solaranlage, die zu 80% die Warmwasserbereitung unterstützt und zu 20% über die Absorptionskältemaschine zum Kühlen eingesetzt wird. Ebenso werden Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz der Heizungs- und Kunstlichtanlage gesetzt: Um den Strombedarf für die Beleuchtung zu verringern, werden statt der bisher eingesetzten T26 Leuchtstofflampen T16 eingesetzt, die Regelung wird tageslichtabhängig ausgeführt und zusätzlich dimmbare elektronische Vorschaltgeräte eingebaut. Durch diese Maßnahmen können die spezifische Anschlußleistung der Beleuchtung von 9 auf 6,45 W/m² reduziert und die Betriebsstunden rechnerisch um rund 40% verringert werden.

 
Mustersanierung: Projekte