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Kontakt

Herbert Wania Elektroinstallations GmbH

Ansprechperson: Mathias Wania

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Planung

Energieausweise

Verkaufsstandort Wania

Executive Summary

Der Verkaufsstandort der Firma Wania in Ottenschlag wird grundlegend saniert und verbessert. Es wird an den Fassaden ein Vollwärmeschutz angebracht, die Fenster werden erneuert, die Bodenplatte wird gedämmt und ein Zubau in energieeffizienter Bauweise wird errichtet. Die Heiztechnik wird von Heizöl auf die Kombination Solarthermie und Wärmepumpe umgerüstet und komplett erneuert. Der bestehende derzeit ungenutzte Keller (außer Heizung) wird mit Schotter aufgefüllt und dient zukünftig dem Heizsystem als Wärmespeicher und -Quelle. Der Stromverbrauch wird durch die Umstellung der Beleuchtung auf LED-Technik reduziert und durch die Installation einer Photovoltaikanlage weitgehend ökologisch bereitgestellt. Ein Energie-Monitoringsystem wird sämtliche Energieflüsse im Gebäude erfassen und ermöglicht dadurch eine laufende Optimierung der Haustechnik.

Aufgrund des hohen Umfangs und der Qualität der Sanierung wird sogar der Plusenergiegebäudestandard erreicht.

 

Ausgangszustand

Gebäude

Eigentümer/ Betreiber Herbert Wania Elektroinstallations GmbH
Ansprechpartner / Kontaktpersonen Mathias Wania
Architekt  
Technischer Planer
Standort

Wachaustraße 12, 3631 Ottenschlag

Gebäudetyp Gemeindeamtsgebäude
Errichtungsjahr Bestandsgebäude 1950
Fertigstellung Sanierung
Größe Bestand (BGF)

132m² BGF

Größe Sanierung (BGF) 184 m² BGF

 

 Motiv der Sanierung

Mängel/ Schwachstellen/ Probleme im Bestand

Das Gebäude mit dem Verkaufsstandort der Firma Wania wurde ca. 1950 errichtet und war vor der Sanierung entsprechend dem Alter in einem thermisch schlechten Zustand. Beheizt wurde das Gebäude mit einer über 30 Jahre alten Ölheizung, was sich in den Heizkosten wiederspiegelte.

Die Verkaufsräumlichkeiten im Erdgeschoss entsprachen nicht mehr dem aktuellen Bedarf hinsichtlich der Größe, dem Raumklima und der Kundenfreundlichkeit. Das Verkaufslokal ist wegen der Stufen im Eingangsbereich für viele Kunden nur mühsam zu erreichen und auch der Aufenthalt ist durch die kleinen Räumlichkeiten und der kalten Wände und Fenster nicht angenehm.

 

Ziele

Ziele Bauherr

Ökologie/ Energieeffizienz/ Komfort

Der Verkaufsstandort soll nun umfassend saniert und verbessert werden. Einerseits sollen die Betriebskosten auf ein Minimum reduziert werden und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern beendet werden. Andererseits sollen sich Kunden und Mitarbeiter wohl fühlen indem die Räumlichkeiten vergrößert, offener gestaltet und barrierefrei begehbar werden.

 

Maßnahmen

Gebäudehülle

Bauteilaufbauten

Außenwände: Im Bestand Hohlziegel und beidseitig verputzt, keine Dämmung (U-Wert 0,75 W/m²K). Nach der Sanierung: 16 cm Vollwärmeschutz (U-Wertes auf ca. 0,21 W/m²K)

Fußboden ist teilweise die Decke zum Keller, der bis auf den Heizraum nicht genutzt wird. Er besteht aus Unterbeton, etwa 2 cm Dämmmaterial und einigen Zentimetern Estrich (U-Wert 1,18 W/m²K).  Nach der Sanierung: Fußboden wird abgerissen, der Keller mit Schotter aufgefüllt und darauf ein neuer Fußboden mit abgesenktem Niveau errichtet, dadurch wird das Verkaufslokal barrierefrei begehbar. Der neue Fußboden soll aus Stahlbeton, 12 cm Dämmung, Zementestrich und keramischen Belag bestehen (U-Wert 0,29 W/m²K).

Das Obergeschoß (und somit das Dach bzw. die oberste Geschoßdecke) wird privat genutzt und ist nicht Bestandteil der Mustersanierung.
Baustoffe

Fassade: Steinwolle
Fußboden: XPS TOP 30

Fensterqualität Die bestehenden Fenster aus zweifach isolierverglasten Holzfenstern sowie die Holztüren werden mit neuen dreifach Wärmeschutz- Holz-Alu-Fenstern (Ug=0,70 W/m²K und Uf=1,10 W/m²K) und neuen Türen ausgetauscht.
Sonnenschutz Elektrisch betriebene Raffstores mit Lichtlenkung

 

Haustechnik

Heizung Austausch Ölkessel aus 1985 mit 32m² Solarthermie und Sole-Wasser-Wärmepumpe. Die Solarthermie-Anlage speist die Wärme in einen 1.000 l Pufferspeicher und einen 400 l Warmwasserboiler. Mit den Überschüssen in der warmen Jahreszeit wird der Schotterspeicher unter der Bodenplatte erwärmt. Dieser dient als Wärmequelle für die Wärmepumpe in der Heizsaison und sorgt für hohe Jahresarbeitszahlen (>4,5). 
Kühlung Keine Kühlmaßnahmen
Lüftung Kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung. Wärmerückgewinnungsgrad 85 %
Warmwasser Gemeinsam mit Heizung

 

Energieeffizienz

Maßnahmen zur Effizienzsteigerung

Verbesserung der Energieeffizienz der Gebäudehülle.
Einbau einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.
Tausch alte Ölheizung mit Wärmepumpe und Schotterspeicher.

Beleuchtung Bestehende Beleuchtung aus 11 Glühbirnen und 26 Leuchtstoffröhren und wird komplett durch LED-Technologie ersetzt.
Nutzung Erneuerbarer Energiequellen

32m² Solarthermie für Wärme- und Warmwasser.

Eine 20,3 kWp Photovoltaikanlage liefert jährlich ca. 20.000 kWh sauberen Strom. Das ist mehr als der jährliche Strombedarf im Betrieb ausmachen wird, somit wird der Plusenergiestandard erreicht.
Monitoring Ein Energiemonitoringsystem wird sämtliche Energieflüsse im Gebäude erfassen und ermöglicht dadurch eine laufende Optimierung des Heizsystems und der Lüftungsanlage.
Besondere Lösungen Schotterspeicher statt Keller, der im Sommer mit Überschusswärme aus der Solaranlage gespeist wird und im Winter mittels Wärmepumpe die Wärmeversorgung des Gebäudes sicherstellt.

 

Ergebnisse

Kennzahlen

Der spezifische Heizwärmebedarf beschreibt die erforderliche Wärmemenge pro Quadratmeter beheizte Bruttogeschossfläche bzw. pro Kubikmeter beheiztes Bruttovolumen, die ein Gebäude an einem bestimmten Ort (Klima) oder bei einem Referenzklima pro Jahr benötigt, um die Innenraumtemperatur auf 20 Grad Celsius zu halten.

Der Kühlbedarf ist diejenige Nutzenergie, die nötig ist, um die Räume eines Gebäudes beim Auftreten von Überwärmung auf die gewünschte Soll-Temperatur zu kühlen.

Als Heizlast versteht man jene Wärmemenge die notwendig ist, um den Wärmeverlust von Räumen auszugleichen.

Die Kühllast ist eine aus einem Raum abzuführende Wärmelast, die notwendig ist, um einen vorgegebenen Raumluftzustand zu erreichen oder zu erhalten.

Heizwärmebedarf/ vorher 49,4 kWh/m³a
Heizwärmebedarf/ nachher 7,6 kWh/m³a
Erwartete CO2- Einsparung

100%, 20,96 t/a

 

Kosten

Investitionskosten Beantragte Investitionskosten: € 212.445,00

Umweltrelevante Investitionskosten: € 187.094,00

Förderungen

Förderbasis: € 187.094,00
Förderungen: € 51.548,00

 

Dokumentation

 

Bautagebuch

folgt nach Fertigstellung
Persönliche Erfahrungen

Planungs- und Bauphase

Wurden die Ziele erreicht? folgt nach Fertigstellung
Bericht zum Planungsprozess (Zusammenarbeit der Akteure, Schwierigkeiten, best practice Beispiele) folgt nach Fertigstellung
Hindernisse im Planungsprozess (Genehmigungen/ Behörden/ Anrainer/…) folgt nach Fertigstellung
Empfehlungen folgt nach Fertigstellung

 

Nutzung

Nutzungskomfort/ Erfahrungen folgt nach Fertigstellung

 

 
Mustersanierung: Projekte