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Kontakt

Staatlich genehmigte Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger (AKM)

Ansprechperson: Mag. Arno Obrietan

Baumannstr. 10, 1030 Wien

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Energieausweise

Planung

Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger (AKM), Wien

Executive Summary

Die AKM ist eine Verwertungsgesellschaft zur treuhändigen Wahrnehmung der urheberrechtlichen Nutzungsrechte der Autoren, Komponisten und Musikverleger. Die AKM unternimmt die Sanierung ihres in 1030 Wien befindlichen Verwaltungsgebäudes aus dem Jahr 1968.

Ziel ist, das Gebäude bestehend aus einem Keller- und Erdgeschoss sowie sechs Obergeschossen und einem ausgebautem Dachgeschoss, energetisch hochwertig zu sanieren. Das Gebäude hatte eine Fassade mit vorgehängten Betonfertigteilen mit Holz-Aluminium Verbundfenstern. Im Rahmen der Sanierung wurden die Wärmedämmung der Fassaden und der untersten Geschossdecken saniert sowie die Fenster getauscht.

Für die Beschattung wurden außenliegende Raffstore mit Tageslichtlenkung und Temperaturgesteuertem Motorantrieb installiert. Die Regelung erfolgt automatisiert nach Einstrahlung auf die Fassade und bietet eine Möglichkeit der Übersteuerung durch die Nutzer. Eine mechanische Lüftungsanlage mit Wärme- und Feuchterückgewinnung (mind. 80%) zur Versorgung der Bürogeschosse mit kontrollierter Be- und Entlüftung in Passivhausqualität wurde installiert.

Eine neu errichtete Photovoltaikanlage mit etwa 60 m2 wird rund 15 MWh pro Jahr an Strom produzieren. Durch die Sanierungsmaßnahmen sinkt der mittlere U-Wert des Gebäudes von 1,454 auf 0,466 W/m2K.

Ausgangszustand
Eigentümer/Betreiber: Staatlich genehmigte Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger (A.K.M.) regGenmbH
Ansprechpartner / Kontaktpersonen: Mag. Arno Obrietan
Planer: RATAPLAN- Architektur ZT GmbH
Margaretenstraße 20/3, 1040 Wien
www.rataplan.at
Standort: Baumannstraße 10, 1030 Wien
Gebäudetyp: Bürogebäude
Errichtungsjahr Bestandsgebäude: 1968

Größe (BGF):

2.353 m2

 

Zustand/ Ausstattung Bestand

Bestandsgebäude ist insbesondere in Bezug auf die Wärmedämmfähigkeit der Fassade verbesserungsbedürftig

Motiv für die Sanierung

Mängel/ Schwachstellen/ Probleme im Bestand Verbesserungsbedarf der Fassade, insbesondere hinsichtlich Wärmedämmfähigkeit
Anlass für die Sanierung Energetische Sanierung des Gebäudes unter besonderer Berücksichtigung der Nutzung nachhaltiger Energiesysteme 
Ziele
Wünsche/Ziele des Bauherrn und der Planer
Energetische Sanierung und Modernisierung des Gebäudes, insbesondere hinsichtlich der Wärmedämmeigenschaften der Fassade und mit besonderer Beachtung der Nutzung regenerativer Energiequellen;
Berücksichtigung von baulichen Änderungen in Verbindung mit Nachbargebäuden zur Erreichung eines hohen Grads an Flexibilität der Gebäudenutzung;
Erneuerung der Fenster und des Heizungssystems inklusive einer Lüftungsanlage mit effizienter Wärmerückgewinnung
Maßnahmen

Gebäudehülle

Bauteilaufbauten

U-Wert der Außenwände vor Sanierung von 1,00 W/m²K durch Aufbringen von 16 cm Dämmstoff auf 0,17 W/m²K verbessert, ebenso für die Stahlbetondecke der Tiefgarage;
Senkung des mittleren U-Werts des Gebäudes von 1,45 auf 0,47 W/m²K

Baustoffe

Außenwanddämmung durch 16 cm EPS F-Plus, Dämmung der Stahlbetondecke zur Tiefgarage mit 16 cm Mineralwolle

Fensterqualität

Bestandsfenster mit U-Werten von 1,50 – 3,00 W/m²K wurden gegen 3-fach verglaste, wärmegedämmte Fenster mit eine U-Wert von 1,00 W/m²K getauscht

Vermeidung von Wärmebrücken, Anschlussdetails

Eine Wärmebrückenberechnung und Optimierung der Wärmebrücken wurde durchgeführt. Auskragende Bauteile wurden überdämmt (Isokörbe).

 

Haustechnik

Wärmeerzeugung

Ölzentralheizung wurde durch Anschluss an das Fernwärmenetz Wiens ersetzt; 1-Rohr-Heizungsnetz wird durch 2-Rohr-System mit Vorlauftemperatur 60°C, Rücklauftemperatur 40°C ersetzt; es kommen Flachheizkörper zum Einsatz

Kälteerzeugung

Kompressionskälteanlage installiert im Jahr 2008, welche auch nach der Sanierung die Klimatisierung der Büroräume übernimmt
Kälteverteilung
Vor Sanierung erfolgte Kühlung über Umluft-Gebläsekonvektoren; Umstellung auf Flächenkühlung mit Deckensegeln, Regelung über Sollwertgeber in den Raumthermostatregler in jedem Büro; Effizienzsteigerung durch Anheben des Kältenetz-Temperaturniveaus von 6/12°C auf 17/22°C

Lüftung

Fensterlüftung wurde ersetzt durch mechanische Lüftungsanlage mit Wärme- und Feuchterückgewinnung  für die Bürogeschosse mit kontrollierten Lüftung in Passivhausqualität

Warmwasseraufbereitung

Fernwärme, zentrale Aufbereitung
Solarenergienutzung
Installation einer 60 m² großen Photovoltaik-Anlage mit einer Spitzenleistung von 15 kW, welche etwa 15 MWh jährlich an elektrischer Energie bereitstellt; der übrige Bedarf wird durch Ökostrom aus dem Netz gedeckt, sodass eine Gesamtreduktion der CO2-Emissionen von 188 t/a erreicht werden kann

Beleuchtung

Maximierung der Tageslichtnutzung durch Raffstore-Verschattung und tageslichtgeregelter  Kunstlichtverwendung; Umstellung auf LED und T5-Leuchtstoffröhren führt insgesamt auf eine Energieeinsparung von mehr als 30 MWh/a

 

Energieeffizienz

Maßnahmen zur Effizienzsteigerung          

Adaptierung der Wärmeverteilung
Maximierung der Tageslichtnutzung durch Raffstore-Verschattung und tageslichtgeregelter  Kunstlichtverwendung;

Umstellung auf LED und T5-Leuchtstoffröhren führt insgesamt auf eine Energieeinsparung von mehr als 30 MWh/a
Hocheffiziente Wärmerückgewinnung der Lüftungsanlage

Nutzung erneuerbarer Energiequellen PV-Anlage (Modulfläche 60  m², Peakleistung 15 kW) liefert jährlich rund 15 MWh an Strom
Besondere Lösungen
Ergebnisse

Kennzahlen

Der spezifische Heizwärmebedarf beschreibt die erforderliche Wärmemenge pro Quadratmeter beheizte Bruttogeschossfläche, die ein Gebäude an einem bestimmten Ort (Klima) oder bei einem Referenzklima pro Jahr benötigt, um die Innenraumtemperatur auf 20 Grad Celsius zu halten.

Der Kühlbedarf ist diejenige Nutzenergie, die nötig ist, um die Räume eines Gebäudes beim Auftreten von Überwärmung auf die gewünschte Soll-Temperatur zu kühlen.

Als Heizlast versteht man jene Wärmemenge die notwendig ist, um den Wärmeverlust von Räumen auszugleichen.

Die Kühllast ist eine aus einem Raum abzuführende Wärmelast, die notwendig ist, um einen vorgegebenen Raumluftzustand zu erreichen oder zu erhalten.

Heizwärmebedarf HWB/vorher

 28,31 kWh/(m3a)

bzw. 83,26 kWh/(m2a)

 Heizwärmebedarf HWB/nachher

5,36 kWh/(m3a)

bzw. 11,59 kWh/(m2a)

 

Kühlbedarf vorher
0,27 kWh/(m3a)
Kühlbedarf nachher
0,77 kWh/(m3a)
CO2 Einsparung pro Jahr Laut Energieausweis keine Einsparung, da zusätzliche Installation einer Lüftungsanlage zu einem höheren Stromverbrauch führt und dieser die Einsparungen durch verringerten Wärmebedarf aufhebt.

 

Kosten

Investitionskosten

Beantragte gesamte Investitionskosten: 1.271.999,00
umweltrelevante Kosten: 1.216.734,00

Förderungen

Förderbasis: 1.088.438,00
Förderung: 435.375,00      

Erzielte Einsparungen

Voraussichtlich können rund xxx % des Wärme- und xxx % des Strombedarfs vor der Sanierung eingespart werden.

folgt nach Fertigstellung

 

 

 

 

Dokumentation
Planung Zeitraum folgt nach Fertigstellung
Bauphase

Baubeginn: folgt nach Fertigstellung

Fertigstellung: folgt nach Fertigstellung

Saniertes Gebäude Bezug: folgt nach Fertigstellung
Persönliche Erfahrungen

Planungs-/Bauphase

Bericht zum Planungsprozess folgt nach Fertigstellung
Zusammenarbeit mit Planern, Behörden folgt nach Fertigstellung
Hindernisse im Planungsprozess folgt nach Fertigstellung
Empfehlungen

folgt nach Fertigstellung

 

Nutzung

folgt nach Fertigstellung

 
Mustersanierung: Projekte