subbildprojekte

Kontakt

APA - Die Bessermacher

Ansprechperson:
Waltrun Weißenbacher

Schinnaglgasse 12/3/R1, 1160 Wien

office@apabessermacher.at

Energieausweise

Planung

APA-Die Bessermacher, Ottenschlag

Executive Summary

Die APA-Die-Bessermacher GmbH mit Firmenstandort in Wien führte die Sanierung eines Gebäudes in Ottenschlag (NÖ) aus dem Jahr 1910 durch. Das Gebäude mit einem Bruttovolumen von 1.346,91 m³ ist zweigeschossig, hat einen unbeheizten Dachboden und ist teilweise unterkellert. Das Gebäude, welches zuvor als Wohngebäude genutzt wurde, wird nach der Sanierung nun als Büro und Herberge genutzt.

Die Bereitstellung von Wärmenergie erfolgte zuvor über Stückholz-Einzelöfen. Nun hat eine Pelletsheizung mit einer Nennleistung von 49 kW über eine Niedertemperatur-Fußbodenheizung diese Aufgabe übernommen. Alle Bauteile der thermischen Gebäudehülle wurden entsprechend dem Stand der Technik gedämmt, um Heizkosten zu sparen und das Raumklima spürbar zu verbessern. Um die Frischluftversorgung auch bei der nunmehr dichteren Gebäudehülle sicherzustellen und um zusätzlich Energie zu sparen, wurde eine Raumlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung installiert. Außerdem wurde eine Photovoltaik-Anlage mit einer Spitzenleistung von 15 kWpeak am Dach errichtet, welche einen erheblichen Teil des Strombedarfs im Jahresschnitt abdecken soll.

Ausgangszustand
Eigentümer/ Betreiber: CNBC Die Berater
Ansprechpartner / Kontaktpersonen: Waltrun Weißenbacher
Architektruplanung Bauträger CNBC Die Berater
office@cnbc.at
Technische Planung

Wania Elektro-Installations GmbH
3631 Ottenschlag, Wachaustraße 12

Ing. Günter Prohaska GmbH
3623 Kottes, Hauptstraße 44

Standort:

Wachaustraße 6
3631 Ottenschlag

Gebäudetyp: Bürogebäude, Pension
Errichtungsjahr Bestandsgebäude: 1910
Größe (BGF): 405 m2

 

Zustand/ Ausstattung Bestand

Nutzungsänderung von Wohngebäude zu Büro und Herberge

Motiv für die Sanierung

Mängel/ Schwachstellen/ Probleme im Bestand Geringer Komfort, hohe Heizkosten
Anlass für die Sanierung Nutzungsänderung, Heizkosteneinsparungen durch Verbesserung der thermischen Qualität des Gebäudes  
Ziele
Wünsche/Ziele Bauherr Heizkosteneinsparungen durch Verbesserung der thermischen Qualität des Gebäudes, Verbesserung des Raumklimas
Ziele Planer

 

Maßnahmen

Gebäudehülle

Bauteilaufbauten

AW: Vollziegel-Mauerwerk mit EPS-F

Kellerdecke: Vollziegel-Kappendecke mit EPS-Dämmung

Erdanliegender Fußboden: Dämmung mit EPS

Oberste Geschoßdecke: Holztramdecke mit EPS-Dämmung

Baustoffe

Dämmung der Außenwände mit 18 cm EPS-F
Dämmung der Vollziegel-Kappendecke zum Keller mit 15 cm EPS
Dämmung des erdanliegenden Fußbodens mit 8 cm EPS 
Dämmung der Holztramdecke als oberste Geschoßdecke mit 30 cm EPS

Fensterqualität

Holz-Alu-Fenster mit 3-fach Wärmeschutzverglasung mit  
Ug = 0,7W/m²K und Uf = 1,0W/m²K

Vermeidung von Wärmebrücken, Anschlussdetails

Austausch aller Fenster

Luftdichtigkeitskonzept

Es wurden drei Luftdichtigkeitstests durchgeführt, je nach Gebäudezone. Alle n50 Werte erreichten zwischen 1,32 und 1,42 1/h

 

Haustechnik

Heizung

Pellets-Zentralheizung mit 49 kW
Warmwasser
kombiniert mit Raumheizung

passive Kühlung

Eine automatische Nachtlüftung über die Lüftungsanlage soll eine Überhitzung in den Sommermonaten vermeiden.

Lüftung

Komfortlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Wärmerückgewinnungsgrad 84,7%

Verschattung

Außenliegende Raffstores senken den Kühlbedarf der Räumlichkeiten so weit, dass keine weitere Kühlmaßnahme notwendig ist.
Elektro Umrüstung der Beleuchtung auf LED

 

Energieeffizienz

Maßnahmen zur Effizienzsteigerung          
Dämmung der Außenwände, zentrale Wärmeversorgung, Einbau zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Außenverschattung, LED-Beleuchtung
Nutzung erneuerbarer Energiequellen
Installation einer PV-Anlage mit 15,08 kWp am südwestlichen Dach
Besondere Lösungen Passive Kühlung durch Nachtlütung
Ergebnisse

Kennzahlen

Der spezifische Heizwärmebedarf beschreibt die erforderliche Wärmemenge pro Quadratmeter beheizte Bruttogeschossfläche, die ein Gebäude an einem bestimmten Ort (Klima) oder bei einem Referenzklima pro Jahr benötigt, um die Innenraumtemperatur auf 20 Grad Celsius zu halten.

Der Kühlbedarf ist diejenige Nutzenergie, die nötig ist, um die Räume eines Gebäudes beim Auftreten von Überwärmung auf die gewünschte Soll-Temperatur zu kühlen.

Als Heizlast versteht man jene Wärmemenge die notwendig ist, um den Wärmeverlust von Räumen auszugleichen.

Die Kühllast ist eine aus einem Raum abzuführende Wärmelast, die notwendig ist, um einen vorgegebenen Raumluftzustand zu erreichen oder zu erhalten.

Heizwärmebedarf HWB/vorher

 56,1 kWh/(m3a)

 Heizwärmebedarf HWB/nachher

 8,7 kWh/(m3a)

Folgende Werte gelten für das sanierte Gebäude:

Kühlbedarf  0,1 kWh/(m3a)
Spezifische Heizlast 23,2 W/m2
CO2 Einsparung pro Jahr 6,78 Tonnen/Jahr

 

Investitionskosten Beantragte Investitionskosten: € 445.529,00
Umweltrelevante Kosten: € 339.721,00
Förderungen

Fördersumme: € 131.536,00

Das entspricht einem durchschnittlichen Fördersatz von 39 %.

Kosten je m2 BGF Ca. 1.100,- €/m2

 

 

 

 

Dokumentation
Planung 2014 bis 2016
Bauphase ab Frühjahr 2016
Fertigstellung
April 2017
Persönliche Erfahrungen

Planungs-/Bauphase

Bericht zum Planungsprozess Die Zusammenarbeit zwischen Planer, Bauherrn und ausführenden Unternehmen (waren wir selbst) war sehr gut. Unsere Ziele - optimale thermische Gegebenheiten, angenehmes Raumklima und Voraussetzungen für die wirtschaftliche Nutzung des Gebäudes wurden umgesetzt. Auch die Zusammenarbeit mit dem Behörden war ausgezeichnet.
Hindernisse im Planungsprozess Richtige Hindernisse gab es nicht. Die Ausführung hat 1,5 Jahre länger gedauert als geplant.
Empfehlungen

Nutzen Sie erfahrene Projektbegleiter

Nutzung

Nutzungskomfort/ Erfahrungen Ausgezeichnet
  • Fenstereinbau 6
  • Nossek 21
  • Nossek 6
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  • Nossek 1
 
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