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Alte Böhler Werkschule, Bruck an der Mur

Executive Summary

Das Gebäude wurde 1973 als Schulungsgebäude errichtet, 2012 von der R.E.D. Immobilien GmbH erworben und in ein Bürozentrum umgebaut und revitalisiert. Im Zuge der Sanierung wird das bestehende Flachdach thermisch saniert und eine zusätzliche Wärmedämmung, eine neue Abdichtung und Schutz der Abdichtungsebene am Flachdach aufgebracht. Alle bestehenden Fenster werden abgebrochen und durch neue Passivhaus-Fenster aus Holz-Alu ersetzt. Die gesamte Fassade wird gedämmt und eine innenliegende Dämmung der erdanliegenden Kellerwand aufgebracht. Die Wärmeversorgung wird im Zuge der Sanierung auf eine zentrale Pelletsanlage umgestellt.

Weiters wird ein Lichtmanagementsystem mit tageslicht- und bewegungsabhängiger Steuerung installiert und ineffiziente Leuchtmittel werden durch LED ersetzt. Eine Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 65 kWp wird errichtet.

 

Ausgangszustand
Eigentümer/Betreiber: R.E.D. Immobilien GmbH
Ansprechpartner / Kontaktpersonen: Bmstr. DI David Nussmüller
Planer: Bmstr. DI David Nussmüller GmbH
Standort:

Kendlbachstraße 11

8605 Kapfenberg

Gebäudetyp: Büro/Schulungsgebäude
Errichtungsjahr Bestandsgebäude: 1973

Größe (BGF):

2.846,5 m2

 

Zustand/ Ausstattung Bestand

Große Fensterflächen mit schlechten Fensterqualität

ungedämmte Gebäudefassade

Motiv für die Sanierung

Mängel/ Schwachstellen/ Probleme im Bestand Geringe thermische Behaglichkeit aufgrund der großen Fensterflächen und schlechten Fensterqualität.
Anlass für die Sanierung Energetische Sanierung des Gebäudes zur Verbesserung des Nutzungskomforts und Reduktion der erforderlichen Heizenergie, Modernisierung des Beleuchtungssystems
Ziele
Wünsche/Ziele des Bauherrn und der Planer

Ziel war es durch eine neue Verglasung und eine Erneuerung des Beleuchtungskonzepts sowie eine Verbesserung der thermischen Hülle optimale Innenraumverhältnisse zu schaffen. Es sollte eine Komfortsteigerung am Arbeitsplatz erreicht werden. 

Der Wärmeschutz sollte verbessert werden und die Beleuchtung durch eine effiziente LED-Technologie und ein Lichtmanagement-System ersetzt werden, um den Energieverbrauch zu senken.

Maßnahmen

Gebäudehülle

Bauteilaufbauten

Fassadendämmung mit 18 cm EPS F Plus

Dachkonstruktion: 25cm EPS W 20, Abdichtungsebene neu, Kiesschüttung neu

Keller: Innendämmung der erdanliegenden Kellerwände mit 7 cm Wärmedämmfilz

Baustoffe

EPS-F plus, EPS W 20

Isover Premium Wärmedämmfilz

Fensterqualität

Holz-Alu-Fenster in Passivhausqualität mit U-Wert 0,75 - 0,80 W/m2K, PH-Türen aus Holz-Alu

 

Haustechnik

Wärmeerzeugung

Pelletskessel mit , Wärmeabgabe über Fußbodenheizung

Kälteerzeugung

keine Kühlung erforderlich

Lüftung

mechanische Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Wärmerückgewinnungsgrad bis 84%

Warmwasseraufbereitung

zentraler Warmwasserspeicher
Solarenergienutzung
Installation einer 290 m² großen Photovoltaik-Anlage am Dach und 130 m2 an der Fassade mit einer Spitzenleistung von gesamt 65 kW

Beleuchtung

Installation einer Lichtsteuerungsanlage mit außenlichtabhängigem Sensor und Präsenzmeldern, zentrale "Licht-Aus"-Funktion, Umstellung auf LED-Leuchten

 

Energieeffizienz

Maßnahmen zur Effizienzsteigerung          

Adaptierung der Wärmeverteilung
Maximierung der Tageslichtnutzung durch Raffstore-Verschattung und tageslichtgeregelter  Kunstlichtverwendung;

Umstellung auf LED und T5-Leuchtstoffröhren führt insgesamt auf eine Energieeinsparung von mehr als 30 MWh/a
Hocheffiziente Wärmerückgewinnung der Lüftungsanlage

Nutzung erneuerbarer Energiequellen PV-Anlage (Modulfläche gesamt 420 m2, Peakleistung 65 kW
Ergebnisse

Kennzahlen

Der spezifische Heizwärmebedarf beschreibt die erforderliche Wärmemenge pro Quadratmeter beheizte Bruttogeschossfläche, die ein Gebäude an einem bestimmten Ort (Klima) oder bei einem Referenzklima pro Jahr benötigt, um die Innenraumtemperatur auf 20 Grad Celsius zu halten.

Der Kühlbedarf ist diejenige Nutzenergie, die nötig ist, um die Räume eines Gebäudes beim Auftreten von Überwärmung auf die gewünschte Soll-Temperatur zu kühlen.

Als Heizlast versteht man jene Wärmemenge die notwendig ist, um den Wärmeverlust von Räumen auszugleichen.

Die Kühllast ist eine aus einem Raum abzuführende Wärmelast, die notwendig ist, um einen vorgegebenen Raumluftzustand zu erreichen oder zu erhalten.

Heizwärmebedarf HWB/vorher

 26,4 kWh/(m3a) Referenzklima

bzw. 101,3 kWh/(m2a) bez. auf Standortklima

 Heizwärmebedarf HWB/nachher

5,9 kWh/(m3a) Referenzklima

bzw. 23,1 kWh/(m2a) bez. auf Standortklima

 

Kühlbedarf vorher
0,00 kWh/(m3a)
Kühlbedarf nachher
0,77 kWh/(m3a)
CO2 Einsparung pro Jahr folgt nach Fertigstellung

 

Investitionskosten

Beantragte gesamte Investitionskosten Mio. € ; Als Basis bleiben umweltrelevante Kosten von € 

folgt nach Fertigstellung

Förderungen

Daraus errechnet sich die Fördersumme von €  

folgt nach Fertigstellung

Kosten je m2 BGF

Ca.  €/m2

folgt nach Fertigstellung

Erzielte Einsparungen

Voraussichtlich können rund xxx % des Wärme- und xxx % des Strombedarfs vor der Sanierung eingespart werden.

folgt nach Fertigstellung

 

 

 

 

Dokumentation
Planung folgt nach Fertigstellung
Bauphase

Baubeginn: folgt nach Fertigstellung

Fertigstellung: folgt nach Fertigstellung

Saniertes Gebäude Bezug: folgt nach Fertigstellung
Persönliche Erfahrungen

Planungs-/Bauphase

Bericht zum Planungsprozess folgt nach Fertigstellung
Zusammenarbeit mit Planern, Behörden folgt nach Fertigstellung
Hindernisse im Planungsprozess folgt nach Fertigstellung
Empfehlungen

folgt nach Fertigstellung

 

Nutzung

folgt nach Fertigstellung

 
Mustersanierung: Projekte