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Bürogebäude

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Altes Bahnhofsgebäude, Dobersberg

Das Bahnhofsgebäude wurde umfassend saniert und wird als Bürogebäude für den Verein Zukunftsraum Thayaland, dem Trägerverein der KEM Thayaland genutzt. Der grundlegende Charakter des Bahnhofgebäudes wurde dabei erhalten und ein Vollwärmeschutz ausgeführt.  Der alte Steinsockel des Gebäudes wurde durch die Sanierung erhalten.

Durch das ganzheitliche Sanierungskonzept der Mustersanierung wurde auch die Haustechnik auf neuesten Stand gebracht. Das Gebäude wurde an das lokale Fernwärmenetz angeschlossen und im gesamten Sockelbereich eine Temperierung mit einer Heizungsleitung ausgeführt. Eine effiziente Lüftungsanlage senkt die Heizkosten durch Wärmerückgewinnung und versorgt das Bürogebäude  auch im Winter mit frischer Luft.

Durch eine Photovoltaikanlage wird mehr Strom erzeugt und auch eine Ladestation für Elektroautos wurde umgesetzt. Das umgesetzte Monitoring erfasst den Energiebedarf und die Erzeugung aus der Photovoltaik Anlage und dient dazu den Energieverbrauch weiter zu optimieren.

mustersanierung

Alte Böhler Werkschule, Bruck an der Mur

Das Gebäude wurde 1973 als Schulungsgebäude errichtet, 2012 von der R.E.D. Immobilien GmbH erworben und in ein Bürozentrum umgebaut und revitalisiert. Im Zuge der Sanierung wird das bestehende Flachdach thermisch saniert und eine zusätzliche Wärmedämmung, eine neue Abdichtung und Schutz der Abdichtungsebene am Flachdach aufgebracht. Alle bestehenden Fenster werden abgebrochen und durch neue Passivhaus-Fenster aus Holz-Alu ersetzt. Die gesamte Fassade wird gedämmt und eine innenliegende Dämmung der erdanliegenden Kellerwand aufgebracht. Die Wärmeversorgung wird im Zuge der Sanierung auf eine zentrale Pelletsanlage umgestellt.

Weiters wird ein Lichtmanagementsystem mit tageslicht- und bewegungsabhängiger Steuerung installiert und ineffiziente Leuchtmittel werden durch LED ersetzt. Eine Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 65 kWp wird errichtet.

 

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Competence Center Dornbirn

Das Competence Center Dornbirn beherbergt verschiedene Betriebe aus den Bereichen Bau, Umwelt und Energie sowie ergänzende Wirtschaftsdienstleistungen und gliedert sich an den Hochschul-Campus Dornbirn an. Die Modernisierung des Gebäudes sollte die Nutzung als Innovationszentrum langfristig festigen und fördern.

Die bereits bei Errichtung des Gebäudes gut konditionierte Hülle sowie die Haustechnik wird dem aktuellen Stand der Technik mit Fokus auf den wirtschaftlichen Nutzen angepasst. Folgende Maßnahmen wurden dazu umgesetzt:

  • Rückbau von Stahl- und Stahlbetonelementen zur Reduktion von Wärmebrücken im Bereich der Attika und Fassade.
  • Ersatz der alten Pfosten-Riegel-Fassade im EG und 1. OG
  • Einsatz von Alufenster mit 3-fach-Verglasung
  • neue Verschattung durch elektrisch angetriebene, gesteuerte Außenjalousien
  • Tausch der bestehenden Lüftungsanlage durch eine Anlage höherer Effizienz

 

mustersanierung

Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger (AKM), Wien

Die AKM ist eine Verwertungsgesellschaft zur treuhändigen Wahrnehmung der urheberrechtlichen Nutzungsrechte der Autoren, Komponisten und Musikverleger. Die AKM unternimmt die Sanierung ihres in 1030 Wien befindlichen Verwaltungsgebäudes aus dem Jahr 1968.

Ziel ist, das Gebäude bestehend aus einem Keller- und Erdgeschoss sowie sechs Obergeschossen und einem ausgebautem Dachgeschoss, energetisch hochwertig zu sanieren. Das Gebäude hatte eine Fassade mit vorgehängten Betonfertigteilen mit Holz-Aluminium Verbundfenstern. Im Rahmen der Sanierung wurden die Wärmedämmung der Fassaden und der untersten Geschossdecken saniert sowie die Fenster getauscht.

Für die Beschattung wurden außenliegende Raffstore mit Tageslichtlenkung und Temperaturgesteuertem Motorantrieb installiert. Die Regelung erfolgt automatisiert nach Einstrahlung auf die Fassade und bietet eine Möglichkeit der Übersteuerung durch die Nutzer. Eine mechanische Lüftungsanlage mit Wärme- und Feuchterückgewinnung (mind. 80%) zur Versorgung der Bürogeschosse mit kontrollierter Be- und Entlüftung in Passivhausqualität wurde installiert.

Eine neu errichtete Photovoltaikanlage mit etwa 60 m2 wird rund 15 MWh pro Jahr an Strom produzieren. Durch die Sanierungsmaßnahmen sinkt der mittlere U-Wert des Gebäudes von 1,454 auf 0,466 W/m2K.

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Einzelunternehmer Stocker Karl, Murau

Der Einzelunternehmer Karl Stocker hat in Scheifling im Bezirk Murau die Sanierung seines Bürogebäudes aus dem Jahr 1964 vorgenommen. Das Gebäude mit einem Volumen von 1.394,5 m3 erreicht nach Abschluss der Sanierung die Kriterien eines "qualitätsgeprüften Passivhauses" erreichen. Das Bruttoraumvolumen steigt durch die Dämmmaßnahmen geringfügig auf 1.474,3 m3 an.

Der Stromverbrauch wird nach der Sanierung nun zu ca. 72% aus der eigenen PV-Anlage gedeckt. Der Gesamtenergieverbrauch konnte durch die Sanierung um ca. 85% reduziert werden.

Die Baustoffe stammen überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz und Zellulose (Böden, Fenster, Fassade und Wärmedämmung).

Die Heizung wurde von einem Biomassekessel auf Fernwärme aus Biomasse umgestellt. Zudem wurde eine zentral kontrollierte Wohnraumlüftung installiert. Ein Beschattungssystem mit Tageslichtlenkung und eine künstliche Beleuchtung mit LED Technologie

Außerdem wurde ein Energie Monitoring über ein Bussystem installiert.

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WIFO - Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung, Wien

Das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) führte die  umfassende thermisch-energetische Sanierung des Hauptgebäudes (Bürogebäude) durch.  Das Gebäude aus dem Jahr 1969 ist ein viergeschossiges Gebäude, das seit der Errichtung vor 45 Jahren in nahezu unveränderter technischer Ausstattung genutzt wurde. Bereits im Zuge der Aufstockung des Zubaus unter gleichzeitiger thermischer Sanierung des darunterliegenden Speisesaal - und Seminartrakts wurden erste Vorüberlegungen zur thermischen Sanierung des Gebäudes angestellt. Nach nunmehr 45 Jahren wurde eine umfassende Sanierung des Bürogebäudes notwendig.
Die Gesamtsanierung umfasste neben der umfassenden thermischen Sanierung des Hauptgebäudes den Einbau einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sowie die Optimierung der Heizungsanlage und Beleuchtung. Darüber hinaus wurde auf den Dächern des Hauptgebäudes und des Nebengebäudes, das grundsätzlich nicht von der Sanierung betroffen ist, eine Photovoltaikanlage installiert.

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APA-Die Bessermacher, Ottenschlag

Die APA-Die-Bessermacher GmbH mit Firmenstandort in Wien führte die Sanierung eines Gebäudes in Ottenschlag (NÖ) aus dem Jahr 1910 durch. Das Gebäude mit einem Bruttovolumen von 1.346,91 m³ ist zweigeschossig, hat einen unbeheizten Dachboden und ist teilweise unterkellert. Das Gebäude, welches zuvor als Wohngebäude genutzt wurde, wird nach der Sanierung nun als Büro und Herberge genutzt.

Die Bereitstellung von Wärmenergie erfolgte zuvor über Stückholz-Einzelöfen. Nun hat eine Pelletsheizung mit einer Nennleistung von 49 kW über eine Niedertemperatur-Fußbodenheizung diese Aufgabe übernommen. Alle Bauteile der thermischen Gebäudehülle wurden entsprechend dem Stand der Technik gedämmt, um Heizkosten zu sparen und das Raumklima spürbar zu verbessern. Um die Frischluftversorgung auch bei der nunmehr dichteren Gebäudehülle sicherzustellen und um zusätzlich Energie zu sparen, wurde eine Raumlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung installiert. Außerdem wurde eine Photovoltaik-Anlage mit einer Spitzenleistung von 15 kWpeak am Dach errichtet, welche einen erheblichen Teil des Strombedarfs im Jahresschnitt abdecken soll.

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Ederegger Installations GmbH, Graz

Das als Bürogebäude und beheiztes Lager genutzte Gebäude der Firma Erdegger Installations GmbH wird einer thermisch-energetischen Sanierung unterzogen. Die im Energieausweis dargestellte Heizwärmebedarfsreduktion bezieht auch die Auswirkungen der Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, sowie eine zonenbezogene Heizungsregulierung in die Berechnung mit ein. Der spezifische Heizwärmebedarf reduziert sich durch alle getroffenen Maßnahmen von 86,18 kWh/(m³a) auf 6,95 kWh/(m³a).

Die thermische Gebäudesanierung umfasst eine Dämmung der Außenwände mit 16 bis 18 cm Mineralschaum Fassadendämmplatten. Dadurch ergeben sich U-Werte für die verschiedenen Außenwände von 0,20 bis 0,22 W/(m²K). 20 bis 28 cm Steinwolleplatten am Flachdach reduzieren den U-Wert auf 0,14 bis 0,16 W/(m²K). Durch die Dämmung des erdanliegenden Fußbodens mit 12 cm Hartschaumplatten bzw. Polystyrol resultiert ein U-Wert von 0,25 W/(m²K). Die alten Aluminiumfenster mit Einfachverglasung und einem U-Wert von 5,10 W/(m²K) werden durch neue Holz-Alu-Fernster mit Wärmeschutzverglasung ersetzt, welche einen U-Wert von 0,76 W/(m²K) aufweisen. Außenjalousien werden zur Verschattung verwendet.

Eine Raumlufttechnikanlage mit einem Wärmerückgewinnungsgrad von über 90 % wird zur energetischen Gebäudeoptimierung eingebaut.

Der bestehende Ölkessel zur Beheizung des Gebäudes, sowie die elektrisch betriebenen Durchlauferhitzer zur Warmwasserbereitung werden entsorgt. Das neue System umfasst eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe in Kombination mit einer thermischen Solaranlage. Die Flachkollektoren mit einer Fläche von 20 m² werden zu 41 % zur Warmwasseraufbereitung und zu 59 % zur Raumheizung beitragen. Die Heizungsverteilung erfolgt über eine Niedertemperatur-Fußbodenheizung und Radiatoren.

Zur Steigerung der elektrischen Energieeffizienz werden zukünftig LEDs zur Beleuchtung eingesetzt. Mit Energie-Einsparungen von 44 % wird gerechnet.

Zusätzlich wird eine Photovoltaikanlage, mit einer Peak-Leistung von 39,8 kW, Strom für den Eigenbedarf produzieren. Es können zusätzlich 4,6 MWh jährlich als Ökostrom ins Netz eingespeist werden.

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Atrium Bauträger GmbH, Lauterach

Die Atrium Bauträger GmbH erhielt den Zuschlag zum Erwerb des alten Rathauses im Zentrum von Lauterach (Vorarlberg). Die Vergabeentscheidung wurde nicht zuletzt wegen des vorgelegten Entwicklungskonzeptes unter Erhalt der vorhandenen Bausubstanz von 1970 begründet. Bisher nutzte die Gemeindeverwaltung das Gebäude als Rathaus. Aufgrund des dringenden Sanierungsbedarfs sowie aus Platzmangel errichtete die Gemeinde für die bestehende Nutzung einen Neubau, in welchem auch das neue Sozialzentrum untergebracht ist (Haus der Generationen) und veräußerte die Liegenschaft. Zukünftig sollen nach den Plänen der Atrium Bauträger GmbH Flächen für Handel und Gewerbe, Büroarbeitsplätze sowie Wohnungen im generalsanierten und von ca. 800 m² auf 1.800 m² Bruttogeschossfläche aufgestockten Gebäude angeboten werden.

Im Zuge der thermischen Gebäudesanierung werden überwiegend Dämmmaterialien verwendet, die mit dem Österreichischen Umweltschutzzeichen ausgezeichnet sind. Die Dämmstärken betragen an den Außenwänden 32 cm, am Dach 40 cm sowie an der Kellerdecke bis zu 27 cm.In Verbindung mit dem Tausch der Aluminiumfenster gegen neue 3-scheibenverglaste Holzfenster und dem Einbau einer Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung wird Passivhausstandard erreicht.

Zur Reduzierung des Kühlbedarfs des Gebäudes wird ein außen liegendes Verschattungssystem mit zweiteilig verstellbarem Behang zur Tageslichteinbringung bei gleichzeitiger Verschattung eingesetzt.

Die Wärmeversorgung wird von Gas auf eine Grundwasserwärmepumpe umgestellt.. Die Brunnenanlage wird auch als Freecooling-System für die Gebäudekühlung eingesetzt. Die Kälteverteilung im Gebäude erfolgt über die Fußbodenfläche , die Lüftungsanlage, sowie optional auch über Kältesegel an der Decke.

Zur Steigerung der Energieeffizienz im Bereich Beleuchtung werden die bestehenden ineffizienten Leuchten (Glühlampen und Leuchtstoffröhren) in den Büros gegen dimmbare Stehleuchten mit Anwesenheitssensoren ausgetauscht, welche tageslichtabhängig gesteuert werden.

Zusätzlich ist die Errichtung einer 360 m2 - Photovoltaik-Anlage mit einer Peakleistung von ca. 50kW auf dem Dach vorgesehen. Die am Gebäudestandort produzierte erneuerbare Energie (Grundwasser und Sonnenenergie) ist zumindest 1,5 mal größer wie die verbrauchte Primärenergie, welche für die Konditionierung des gesamten Gebäudes aufgewendet werden muss. Der verbleibende Strombedarf für den Haushalts- und Betriebsstrom soll über Ökostrom aus dem Netz gedeckt werden.

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Bauland Immobilienhandels & Verwaltungs GmbH, Graz

Die Firma Bauland Immobilienhandels- & Verwaltungsgesellschaft mbH saniert in Graz ein Bürogebäude.

Im Zuge der thermischen Sanierung werden die Außenwände mit 20 cm des Dämmstoffs EPS gedämmt. Die oberste Geschossdecke wird mit 30 cm EPS, die Kellerdecke mit 10 cm Steinwolle gedämmt. Die Fenster bleiben bestehen, jedoch wird zusätzlich ein Verschattungssystem bestehend aus Raffstoren angebracht.

Im Zuge der Sanierung wird in das Gebäude eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung eingebaut. Der Wärmeübertrager des Lüftungsgeräts hat eine Effizienz von 65 %.

Die Wärmeversorgung wird von der bestehenden Ölheizung auf eine Luft-Wasser-Wärmepumpe umgestellt. Die bestehenden Umwälzpumpen der Energieklasse F werden durch welche mit der Energieklasse A ersetzt. Ergänzend wird eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 40 kWp errichtet.

Zur Steigerung der Energieeffizienz bei der Beleuchtung werden die bestehenden Leuchtstoffröhren mit konventionellen Vorschaltgeräten durch neue energiesparende Beleuchtungsmittel mit elektronischen Vorschaltgeräten ausgetauscht.

Die erwartete Jahresstromerzeugung der PV-Anlage von 36.000 kWh, wird durch Senkung des Stromverbrauchs nur zur ca. 1/3 genutzt, was das Gebäude in weiterer Folge zu einem Plusenergiehaus macht.

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Strasser Import-Export GmbH, Oberalm

Das Unternehmen Strasser Import-Export GmbH saniert eine Immobilie aus dem Jahre 1965 und baut diese zum Büro um.

Die thermische Sanierung der Gebäudehülle erfolgt mit Fassadendämmplatten, bestehend aus 16 cm Heralan PTP-S bzw. XPS. Die oberste Geschoßdecke wird mit zusätzlich 18 cm Heralan Dämmstoff verstärkt. Die Dämmung der Decke zum unkonditionierten Keller erfolgt durch die Anbringung von Isover Dämmplatten und zusätzlich 10 cm EPS. Die bestehenden Fenster werden durch neue Holz-Alu-Wärmeschutzfenster ersetzt.

Im Zuge der Sanierung wird in das Gebäude eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung eingebaut. Der Wärmetauscher weist einen Wärmerückgewinnungsgrad von 89 % auf.

Die Wärmeversorgung wird vom bestehenden Heizölkessel auf eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe umgestellt. Die neue Heizungsverteilung wird als Niedertemperatur-Fußboden- und Deckenheizung ausgeführt. Ergänzend wird eine 32,4 m²- Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 5 kWp errichtet.

Zukünftig wird die benötigte Strommenge durch die neu errichtete PV-Anlage, sowie durch Bezug von Ökostrom aus dem Netz zu 100 % durch erneuerbare Energien gedeckt werden.

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Neubaubüro Planung & Bauleitung GmbH, Pettenbach

Das Unternehmen Neubaubüro Planung & Bauleitung mit Sitz in Pettenbach bietet Bauberatung, Planung, Energieausweiserstellung, Energieberatung sowie Bauleitung und Baukoordination an.

Das neue Bürogebäude ist ein ehemaliges Wohngebäude, das umfassend thermisch saniert wurde, wobei ein kleinerer Teil des Gebäudes weiterhin als getrennte Einheit zu Wohnzwecken dient. Die Sanierung erreicht Passivhausstandard. Die Restwärme zur Beheizung wird von einem Gaskessel erzeugt.

Dabei wurde der Liefervertrag von Erdgas auf Biogas umgestellt und eine thermische Solaranlage ergänzend dazu errichtet. Mit diesen Anlagen wird nicht nur das sanierte Gebäude sondern auch ein Nachbargebäude mit Wärme versorgt. Zur Eigenstromerzeugung wird eine 27m2 Photovoltaik-Anlage eingesetzt.

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Linde Gas GmbH, Stadl-Paura

Am Standort in Stadl-Paura (OÖ) saniert die Firma Linde Gas GmbH ihr Bürogebäude. Im Rahmen des umfassenden Projektes wird die Gebäudehülle thermisch saniert. Diese Sanierung erfolgt an den Außenwänden mittels einer hinterlüfteten Fassade und 20 cm Wärmedämmung. Am Flachdach werden 34 cm Dämmung angebracht. Die Fenster und Türen werden mit 3-Scheiben Wärmeschutzverglasung ausgerüstet. Um den Kühlbedarf niedrig zu halten, wird zudem ein elektrisch gesteuertes bewegliches Verschattungssystem angebracht. Vor der Sanierung wurde der Wärmebedarf für Warmwasser und Heizung des Bürogebäudes durch einen Ölkessel gedeckt.

Im Zuge der Sanierung wird der bisherige 170kW Ölkessels durch eine 43kW Wasser- Wasser Wärmepumpe mit modulierendem Verdichter ersetzt. Vor Sanierung erfolgte die Beleuchtung des Bürogebäudes über Deckenrasterleuchten mit Leuchtstoffröhren T26 und konventionellen Vorschaltgeräten.

Als Teil der Mustersanierung wird die Beleuchtung optimiert. Die neue Anlage wird mit sparsameren Leuchtstoffröhren (T16) und geregelten elektronischen Vorschaltgeräten ausgerüstet. Die Regelung reagiert auf die Anwesenheitserfassung und die Tageslichtqualität. Dadurch wird der Anschlusswert um 20% und die jährliche Betriebsdauer rund um die Hälfte reduziert.

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Köstenbauer Wirtschaftstreuhand KG, Hartberg

Die Firma Köstenbauer Wirtschaftstreuhand saniert das im Jahr 1977 errichtete Bürogebäude. Das Gebäude besteht aus 3 beheizten Geschossen (Unter-, Erd- und Obergeschoss) mit einer gesamten Bruttogeschossfläche von 937 m². An der Außenwand wird ein Vollwärmeschutz aus 20 cm Mineralschaumplatte, im Perimeterbereich 16cm XPS und am Dach 30cm Zellulosewärmedämmung angebracht.

Die vorhandenen Fenster werden durch neue Holz-Wärmeschutzfenster (mit 3-Scheiben- Wärmeschutzverglasung ersetzt. Die bestehende Lüftungszentrale verfügt über keine Wärmerückgewinnung und wird durch ein Gerät mit hocheffizienten Zu- und Abluftventilatoren und einem Rotationswärmetauscher mit Wärmerückgewinnungsgrad 80% ersetzt. Die Wärmeversorgung basierte auf einer Ölzentralheizung.

Im Zuge der Sanierung des Gebäudes erfolgt ein Umstieg auf Fernwärme aus dem örtlichen Biomasseheizwerk. Zusätzlich werden die bestehenden Umwälzpumpen durch Hocheffizienzpumpen der Energieklasse A ersetzt. Die gesamte Heizungsanlage wird hydraulisch neu einreguliert und den neuen Anforderungen bezüglich der geringeren Massenströme angepasst. Im Untergeschoss werden energieeffiziente T5-Leuchten mit elektronischen Vorschaltgeräten anstelle der alten Leuchten mit konventionellen Vorschaltgeräten eingesetzt. Zusätzlich zu den oben genannten Maßnahmen wird eine 142 m² Photovoltaikanlage errichtet.

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Einzelunternehmer Divjak und Seidl, Graz

Das Gebäude, das ursprünglich eine Spielzeugfabrik war, wurde 1955 errichtet. Nach der Sanierung wird es als Dienstleistungsgebäude mit Schwerpunkt „Energiearbeit“ genutzt.

Frau Divjak (Energetikerin) wird hier Einzelberatungen, Körperarbeit und Seminare veranstalten. Herr Seidl wird Besprechungen und Vorträge zum Thema energieeffizientes und ökologisches Bauen durchführen. Neben der thermischen Sanierung mit Passivhauskomponenten wird eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und eine Sole- Wasser-Wärmepumpe eingebaut.

Als Wärmequelle dient eine Tiefenbohrung, die auch zur sommerlichen Kühlung im direct-cooling Betrieb genutzt wird. Die Wärmeabgabe erfolgt raumseitig über Wandheizung, deren niedere Vorlauftemperatur die Effizienz der Wärmepumpe steigert. Der Strombedarf wird durch Einbau von LED- und Energiesparlampen gesenkt und der verbleibende Strombedarf von einer neu installierten 36m2 großen PV-Anlage gedeckt.

 

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ATS-Datenverarbeitung GmbH & Co KG, Wienerwald

Die Firma ATS-Datenverarbeitung ist im Bereich Forschung-, Entwicklung und Produktion von Elektronik und Software für Gebäude- und Sicherheitstechnik tätig. Auf dem Firmengelände in Gruberau im Wienerwald (NÖ) befinden sich 3 Gebäude: das Hauptgebäude sowie zwei verbundene Entwicklungsgebäude.

Das Hauptgebäude wurde bereits 1998 thermisch saniert. Konsequenterweise werden jetzt die beiden Entwicklungsgebäude mit einer gesamten Bruttogeschossfläche von 670m2 zeitgemäß saniert. Die Gebäudehülle wird thermisch verbessert und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sowie einem 30m langen Luft- Erdreich Wärmetauscher eingebaut.

Die Effizienz der vorhandenen Wärmepumpe wird durch 2 zusätzliche Tiefenbohrungen sowie aktive Regeneration des Erdreichs durch Kühlen der Zuluft im Sommer verbessert. Die Kunstlichtanlage wird einer mit tageslicht- und bewegungsabhängigen Steuerung nachgerüstet und ineffiziente Leuchtmittel werden auf LED umgestellt. Im Bereich der Raumheizung und –kühlung kommt neu eine Einzelraumregelung mit Präsenzerfassung zum Einsatz. Zusätzlich wird eine 70m2- Photovoltaikanlage errichtet. Das Gebäude verfügt bereits über eine thermische Solaranlage, die zur Warmwasserbereitung für die Kantine und zur Heizungsunterstützung eingesetzt wird.

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Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, Salzburg

Der gemeinnützige Verein Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs - Landesgruppe Salzburg saniert seine in Salzburg befindliche Dienststelle. Das 1978 errichtete, 4 geschossige, unterkellerte Gebäude dient voranging als Bürogebäude (Landesleitstelle, Mannschafts- und Schulungsräume, Kantine, Verwaltung) und weist eine Bruttogeschossfläche von 2.226 m² auf. Zusätzlich zur Dämmung der Außenbauteile und der Kellerdecke (im Bereich der angeschlossenen Fuhrparkhalle) werden die Fenster auf 3-Scheiben Wärmeschutzverglasung verbessert. Die bisher verwendeten Hochdruck-Quecksilberdampflampen in diversen Bereichen werden durch Energiesparleuchten ersetzt und somit der Stromanschlusswert reduziert. Der verbleibende Strombedarf wird über den Bezug von Ökostrom gedeckt.

Durch die von Bund (Klima- und Energiefonds) und Land Salzburg geförderte Gebäudesanierung werden jährlich rund 46.000 kWh Strom und 21.000 m3 Erdgas eingespart. Weiters wird der CO2 Ausstoß um 114 Tonnen pro Jahr reduziert.

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Edlauer Holding GmbH, Sankt Pölten

Die Aussicht auf ein zeitgemäßes Bürogebäude mit hoher Arbeitsplatzqualität für die Mitarbeiterinnen und Miterabeiter, war für den Immobilienunternehmer Paul Edlauer das Motiv, den alten Bürostandort im Zentrum St.Pöltens zu verlassen. In der Josefstraße fand sich 2006 das geeignete Objekt, Baujahr 1962, für dessen Sanierung auf Niedrigenergiehaus- Standard ein geladener Architektenwettbewerb ausgeschrieben wurde. Nach einer Bauzeit von einem Jahr, konnte das fertig sanierte Objekt Mitte 2009 bezogen werden. Fußbodenheizung/-kühlung tragen ebenso wie die Komfortlüftung zum angenehmen Raumklima bei, wobei die Wärme von der Fernwärme und die Kälte aus dem Grundwasser durch Direktkühlung bezogen werden. Energieeffiziente Leuchten, außenliegende Verschattungen und Nachtauskühlung durch Fensterlüftung ergänzen das Energiekonzept.

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Fronius International GmbH, Wels

Als die Firma Fronius den ehemaligen Industriestandort nahe des Welser Bahnhofs Ende der 1980er Jahre ankaufte, war die weltweite dynamische Aufwärtsentwicklung der Firmensparten noch nicht vorgezeichnet. Das Areal des ehemaligen Landmaschinenherstellers Epple-Buxbaum, bestehend aus Gebäuden der Baujahre 1910 und 1946, wurde erst fremdvermietet, bevor der Beschluss fiel, die weltweite Vertriebszentrale in den historischen Gemäuern unterzubringen. Prokurist Volker Lenzeder, für die Entwicklung des Standorts zuständiger Geschäftsführer, suchte über einen Wettbewerb ein Architektenteam und nahm sich ausreichend Zeit, die Energieeffizienz des Bauprojektes zu entwickeln. Unter dem Stichwort „Energieautonomie˝ wird die Energie zum Heizen, Kühlen, Lüften und Beleuchten von der eigenen Solarstromanlage gewonnen. Voraussetzung dafür ist die Minimierung des Heiz,- und vor allem des Kühlbedarfs, durch Verwendung von Passivhauskomponenten in der Sanierung.

 
Mustersanierung: Projekte