subbildprojekte

Kontakt

Raiffeisenbank Lieboch-Stainz

Ansprechperson Geschäftsleiter: Dir. Anton Tschuchnik

Architektin: DI Elisabeth Nöst-Kahlen

Grazer Straße 7
Adresse 8510 Stainz

E-Mail Geschäftsleiter

E-Mail Architektin

www.rb-lieboch-stainz.at

www.noest-kahlen.at

Einreichplan

Energieausweis

Raiffeisenbank, Lieboch-Stainz

Executive Summary

Die Raiffeisenbank Lieboch-Stainz führt eine thermische Sanierung ihres Gebäudes durch. Der ursprünglich um 1900 errichtete und im Jahr 1972 für seinen derzeitigen Zweck umgebaute Altbestand liegt im Zentrum der Marktgemeinde Stainz.

Die Sanierung der Gebäudehülle erfolgt durch die Anbringung eines Vollwärmeschutzes aus 20cm Steinwolleplatten. Im Dachbereich werden die Gaupen mit 30 cm Steinwolle gedämmt, die oberste Geschossdecke unter der Terrasse mit 30cm Steinodur Platten, die Kellerdecke mit 20cm Steinwolle und der Boden gegen Erdreich erhält 15cm Schaumglas. Die vorhandenen Holzfenster werden durch Holz- Alufenster mit 3 Scheibenverglasung . Zur Reduzierung der Kühllast werden Außenraffstore inklusiver tageslichtabhängiger Regelung installiert.

Eine Raumlufttechnikanlage mit 70% Wärmerückgewinnungsgrad wird zur energetischen Gebäudeoptimierung eingebaut.

Die Wärmeversorgung wird von einer Ölzentralheizung auf eine Fernwärmeheizung umgestellt. Die Bereitstellung der Fernwärme erfolgt durch das örtliche Biomasse Heizwerk. Zusätzlich wird eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, welche zum Heizen und Kühlen genutzt wird, installiert. Die neue Heizungsverteilung erfolgt über eine Niedertemperatur-Fußbodenheizung mit Hocheffizienzpumpen der Energieklasse A, sowie einer außentemperaturgeregelten Heizungsanlage.

Die Optimierung des Beleuchtungssystems erfolgt durch eine flexible und erweiterbare Lichtsteuerung mit außenlichtabhängigen Sensoren, sowie Präsenzmeldern in den wenig frequentierten Bereichen und einem zentralen „Licht-Aus“- Schalter. Durch verminderte Einschaltzeiten wird mit einer Energieeinsparung von 20% gerechnet.

Eine 81m²- Photovoltaikanlage, bestehend aus HIT- Zellen, welche sich durch eine hohe elektrische Leistung auf relativ geringer Fläche auszeichnen, erzeugt etwa 19MWh Strom für den Eigenbedarf. Der Reststrombedarf wird über Ökostrom aus dem Netz gedeckt.

Durch die Effizienzmaßnahmen im Bereich Beleuchtung und Wärmeverteilung, sowie durch die neue Photovoltaikanlage kann der Netz-Strombezug um ca. 24.000kWh/a verringert werden.

Der Heizwärmebedarf des Gebäudes beträgt rund 22 KWh/m2a.

 

Bauherr Raiffeisenbank Lieboch-Stainz eGen
Generalplanung, Architektur Nöst-Kahlen Architektur, Graz
ÖBA IKK ZT GmbH, Graz
Gebäudetechnik Technisches Büro Hammer GmbH, Graz
Generalunternehmer Hallenbau Planungs- und Ausführungs GmbH
Elektro Ing. Gaich KG, Stainz
HKLS Flanyek GmbH, Stainz

 

Ausgangszustand
Eigentümer/ Betreiber Raiffeisenbank Lieboch-Stainz „Bankstelle Stainz“
Ansprechpartner / Kontaktpersonen Geschäftsleiter: Dir. Anton Tschuchnik
Architekt

Architekturbüro Nöst-Kahlen

Pachernweg 18, 8042 Graz

office@noest-kahlen.at

www.noest-kahlen.at

techn. Planer

Ing. Bernhard Hammer GmbH

Haushamerstraße 2, 8054 Seiersberg

office.graz@tbh.at

www.tbh.at

Standort 8510 Stainz, Grazer Straße 7
Gebäudetyp Banken - Bankstelle
Errichtungsjahr Bestandsgebäude 1900 (1972 umgebaut zu Raiffeisenbank-Filiale)
Größe (BGF) 982,15 m² auf 1066,41 m² erweitert.
Zustand/ Ausstattung Bestand

Das Gebäude der Raiffeisenbank Stainz wurde 1900 errichtet und 1972 zu einem Bankgebäude umgebaut. Es hat eine Brutto-Grundfläche von rund 982m² auf drei Geschossen verteilt.

Die Gebäudehülle wurde in Massivbauweise aus 42-76 cm Ziegelmauerwerk mit einer mineralischen Putzschicht außen und innen errichtet. Der Dachraum ist ausgebaut und mit Mineralwolle gedämmt. Der erdberührte Fußboden, die Decke zum unbeheizten Kellergeschoß und die Außenwände sind nicht gedämmt.

Ein Brandschutzkonzept fehlte bislang und muss im Zuge der Sanierung erarbeitet und installiert werden.

 

Motiv für die Sanierung

Mängel/ Schwachstellen/ Probleme im Bestand Um den Anforderungen eines modernen Bankgebäudes gerecht zu werden, wurde eine komplette Sanierung des bestehenden Gebäudes erforderlich. Um ein einheitliches Raumkonzept und eine umfassende Gebäudetechnik zu installieren wurde der Bankbetrieb für 8 Monate in das ehemalige Postgebäude der Marktgemeinde Stainz verlegt.

Die größte Herausforderung der Projektbeteiligten lag darin, das veraltete Bankgebäude unter Berücksichtigung der kurzen Bauzeit sowie des Ortsbildschutzes in ein hochmodernes, innovatives, energetisch optimiertes und wirtschaftliches Bankgebäude umzubauen.

Weitere Motive waren:

  • gestiegener Raumbedarf
  • neue Beratungsbüros
  • Überholte Technologie der Ölheizung – Prestige und Image in der Region
  • Energieautonomie
  • Schäden an der Bausubstanz (durch Wassereintritt und Rost)
  • Kein Brandschutzkonzept vorhanden
  • Maroder Dachstuhl
  • Modernes und zeitloses Erscheinungsbild im Ort

 

 

Ziele
Wünsche / Ziele Bauherr Ökologie/ Energieeffizienz/ Komfort

Grundlage zur Erstellung des Entwurfes war es ein Gebäude auf Basis von Nachhaltigkeitskriterien zu sanieren. Hervorzuheben ist hier ein ganzheitlicher Ansatz von der Planung über den Bau und Betrieb des Gebäudes bis hin zu Entsorgung.

Auf die Verknüpfung von ökologischen, ökonomischen und sozialen Anforderungen wurden im Zuge der Planungs- und Bauphase besonders geachtet.

Der Raiffeisenverband gibt Vorgaben zum ökologischen Sanieren. Die Bauherrn gingen mit einer nachhaltigen Sanierung dem voraus – denn alleine ökologisch ist nicht authentisch.

Durch raumhoch verglaste Außenwände sowie ein offenes neu strukturiertes Stiegenhaus soll mehr Tageslicht in die Räumlichkeiten gelangen.

Durch einen Vollwärmeschutz, sowie PVC freie Wasserinstallationen lebt man langfristig den ökologischen Gedanken.

Ziele Planer Moderne, Ziel gerichtete, von höchster Qualität und Funktionsfähigkeit gekennzeichnete Architektur mit besonderen Fokus auf Nachhaltigkeit.

Helle, lichtdurchflutete Räume in Verbindung mit einer klaren funktionalen Architektursprache und neuesten technischen Standards sei es im Bereich der Gebäudehülle und Gebäudetechnik, spiegelt nun den Innovationsgrad von Raiffeisen wieder.

 

 

Maßnahmen

Gebäudehülle

Bauteilaufbauten

Dämmung der Gebäudehülle mit 20 cm Mineralwolle; U-Wertverbesserung von 1,02 auf 0,13 W/(m²K).

Dachbereich: Gaupen mit Zellulosedämmung von 20-30 cm gedämmt; U-Wertverbesserung von 5,00 auf 0,12 W/(m²K).

Oberste Geschoßdecke unter der Terrasse mit 24 cm EPS-Platten; U-Wertverbesserung von 0,24 auf 0,13 W/(m²K).

Kellerdecke wird mit 20 cm Steinwolle; U-Wertverbesserung von 0,41 auf 0,08 W/(m²K).

Boden gegen Erdreich mit 15 cm Schaumglas; U-Wertverbesserung von 0,44 auf 0,11 W/(m²K).

Baustoffe Mineralwolle, Zellulose, EPS, Steinwolle, Schaumglas
Fensterqualität

Holz-Wärmeschutzfenster; U-Wert-Verbesserung von 1,6 auf 1,0 W/(m²K)

Vermeidung von Wärmebrücken, Anschlussdetails Keine detaillierten Informationen vorhanden

Luftdichtigkeitskonzept Das Luftdichtigkeitskonzept wurde im Zuge der Sanierung verbessert.

 

Haustechnik

Heizung

Das Regelkonzept der Heizungsanlage sieht vor, dass bis -2 °C Außentemperatur die Luft-Wasser-Wärmepumpe die Versorgung übernimmt. Sinkt die Außentemperatur unter -2 °C erfolgt die Versorgung des Gebäudes mittels Fernwärme. Durch diese Regelung sind ein hoher Strom-Eigenverbrauchsanteil und Nutzungsgrad sowie eine hohe Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe gewährleistet.

Die Heizungsverteilung erfolgt über Radiatoren bzw. Fußboden- und Deckenheizung. Abhängig davon, ob ein Fußbodenaufbau mit Fußbodenheizung möglich war oder nicht. Je Geschoss ist ein Heizsystem installiert.

Die Heizungsanlage wird durch eine Druckhalteanlage und automatischer Nachspeisung sowie drehzahlgeregelten Hocheffizienzpumpen der Energieklasse A und einer Außentemperatursteuerung ergänzt.

Kühlung

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe mit dem Verdampfer am Dach, wird auch zum Kühlen verwendet und versorgt in der Kühlperiode die stille Deckenkühlung mit Kaltwasser.

Lüftung

Die Raumlufttechnikanlage hat einen Wärmerückgewinnungsgrad, beim erforderlichen Luftwechsel, von ca. 67,7 %. Die Außenluft wird im Sommer über die Wärmepumpe vorgekühlt bzw. im Winter vorgewärmt.

Die Lüftung dient, durch die spezielle Ausführung, auch als Stützlüftung zur Vermeidung von Kondensatbildung an der Kühldecke und an der 3-Scheiben-Verglasung.

Das WC wird durch gesonderte Abluftventilatoren extra belüftet um keine Geruchsbelästigung im Kundenbereich hervorzurufen.

Sanitär Für die Warmwasserbereitung sind jährlich zusätzlich ca. 5.000 kWh Wärme notwendig; die dezentrale Erzeugung mittels Untertischspeichern wird beibehalten.
Elektrik

Eine PV-Anlage, bestehend aus vor allem HIT-Zellen (Heterojunction with Intrinsic Thin layer), weist eine hohe elektrische Leistung auf relativ geringer Fläche auf. Die PV-Anlage hat eine Leistung von ca. 10,5 kWp und musste wegen des Ortsbildschutzes, um 25 % der ursprünglich geplanten Größe, verkleinert werden. Es werden dadurch jährlich in etwa 12,25 MWh an elektrischer Energie eingespart.

Der restliche Strombedarf wird über Ökostrom aus dem Netz gedeckt.

Es wurden Ein- bzw. Aufbauleuchten mit elektronischen Vorschaltgeräten installiert. Die Lichtsteuerung erfolgt grundsätzlich über Bus-System mittels lichtabhängigen Präsenzmeldern für die Allgemeinflächen und der Stiegenhäuser. Die Steuerung der Außenbeleuchtung erfolgt mittels witterungsabhängiger Steuerung, sowie einer individuellen Nutzungsoptimierungsmöglichkeit. Diese Steuerung spart bis zu 20% an elektrischer Energie im Vergleich zu einer konventionellen Lichtsteuerung.

Regelungstechnik

Zentrale Bus-Steuerung für Beleuchtung – tageslichtabhängig und individuell übersteuerbar.

Die Außentemperatur steuert die Vorlauftemperatur des Heizsystems.

Die Büroeinheiten sind dezentral über ein Raumthermostat regelbar.

Solaranlage

Die Sonnenenergie wird durch eine PV-Anlage in Strom umgewandelt.

 

Energieeffizienz

Maßnahmen zur Effizienzsteigerung Heizung: Außentemperaturgesteuert. Durch optimiertes Heizen und Kühlen wird eine weitere Energieeinsparung erreicht.

Eine innovative Lichtsteuerung (sh. Elektro) bringt bis zu 20% an zusätzlicher Energieeinsparung.

Untertischspeicher zur dezentralen WW- Erzeugung um Verteilverluste bei geringem Bedarf zu vermeiden.

Abwärmenutzung Die Wärme der Abluft wird mit einem Wärmetauscher im Lüftungsgerät zurückgewonnen und der Zuluft zugeführt.
Nutzung Erneuerbarer Energiequellen PV-Anlage am Dach.

Beheizung und Kühlung des Gebäudes mittels Luft-Wasser-Wärmepumpe und Biomasse aus dem örtlichen Nahwärmenetz.

Besondere Lösungen Proportionaldruck und drehzahlgeregelte Hocheffizienzpumpen.

Witterungsabhängige Außen- und Innenbeleuchtung. Auch die Außen-Raffstore zur Beschattung werden über dieses System angesteuert.

Regelung der Luft-Wasser-Wärmepumpe: bis -2 °C erfolgt die Heizung mittels WP darunter über das Nahwärmenetz. Die ergibt eine hohe Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe, da diese auch zum Kühlen eingesetzt wird.

Ganzheitlich ökologisches Konzept.

 

Ergebnisse

Kennzahlen

Der spezifische Heizwärmebedarf beschreibt die erforderliche Wärmemenge pro Quadratmeter beheizte Bruttogeschossfläche, die ein Gebäude an einem bestimmten Ort (Klima) oder bei einem Referenzklima pro Jahr benötigt, um die Innenraumtemperatur auf 20 Grad Celsius zu halten.

Der Kühlbedarf ist diejenige Nutzenergie, die nötig ist, um die Räume eines Gebäudes beim Auftreten von Überwärmung auf die gewünschte Soll-Temperatur zu kühlen.

Als Heizlast versteht man jene Wärmemenge die notwendig ist, um den Wärmeverlust von Räumen auszugleichen.

Die Kühllast ist eine aus einem Raum abzuführende Wärmelast, die notwendig ist, um einen vorgegebenen Raumluftzustand zu erreichen oder zu erhalten.

Heizwärmebedarf/ vorher 19,4 kWh/(m³a)

bzw. 82,40 kWh/(m²a)

Heizwärmebedarf/ nachher 5,8 kWh/(m³a)

bzw. 24,26 kWh/(m²a)

Kühlbedarf/ vorher 1,1 kWh/(m³a)
Kühlbedarf/ nachher  0,1 kWh/(m³a)

 Folgende Werte gelten für das sanierte Gebäude:

Erwartete CO2- Einsparung 45,50 t/a … -100%
Erwartete Kosteneinsparung im Betrieb Durch die PV-Anlage rund € 18.000,00 an Betriebskosten in 10 Jahren. Gesamte kalkulierte Energiekosteneinsparungen in 3 Jahren: € 22.460,00
Amortisationszeit 10 Jahre

 

Kosten

Investitionskosten

Beantragte Investitionskosten: € 797.831,00

Umweltrelevante Investitionskosten: € 682.660,00

Einsparungen im Betrieb Erwartete Einsparung an Brennstoff:
  • durch die thermische Hülle des Gebäudes,
  • die Wärmerückgewinnung der Lüftungsanlage,
  • die Photovoltaikanlage am Dach,
  • die effizientere Beleuchtung und energiesparende Umwälzpumpen
  • sinkt der Netz-Strombezug um 24.000 kWh/a.

HWB sinkt von 76.471 kWh jährlich auf 6.872 kWh. (Trotz Erweiterung der Gebäudefläche)

Gesamte kalkulierte Energiekosteneinsparungen in 3 Jahren: € 22.460,00

Förderungen

Beantragte Investitionskosten: € 797.831,00

Umweltrelevante Investitionskosten: € 682.660,00

Förderbasis: € 660.200,00

Förderungen: € 269.078,00 (bei Fördersatz von 40,76 %)

 

 

Dokumentation

Bauphase

Chronologie/ Bautagebuch

Februar 2012: Aussiedelung Mitarbeiter, Baustelleneinrichtung

März 2012: Abbruch- und Demontagearbeiten

Mai 2012: Dachdeckung neu, Trockenbau, Geschossausbau HKLS

Juni 2012: Montage Fenster

Juli 2012: Rohbaufertigstellung

August 2012: Boden- und Wandbelege

Oktober 2012: Inbetriebnahmen, Wiedereinzug Mitarbeiter

Persönliche Erfahrungen

Planungs-/Bauphase

Bericht zum Planungsprozess (Zusammenarbeit der Akteure, Schwierigkeiten, best practice Beispiele)

Während des Umbaus wurde bemerkt, dass der Dachstuhl hinter der Gipskartonverkleidung sehr marode war. Erst durch die umfassende Sanierung trat dieser Bauschaden des Bestandsgebäudes zu Tage.

Das Gebäude muss der Gebäudeklasse 4 entsprechen. Durch den neu zu installierenden Brandschutz war es unumgänglich den Dachstuhl komplett neu zu errichten.

Wegen des Ortsbildschutzes konnte die ursprünglich geplante Größe der PV-Anlage nicht realisiert werden. Dadurch wurde diese im Zuge der Sanierung um 25 % verkleinert.

Eine Vakuumdämmung war ursprünglich zur Dämmung EG gegen KG angedacht. Diese Möglichkeit zu dämmen musste allerdings verworfen werden, da die Verlegung im sanierten Objekt sehr schwierig ist. Vor allem hinsichtlich der Höhe des Fußbodenaufbaus bzw. der restlichen Raumhöhe.

Hindernisse im Planungsprozess (Genehmigungen/ Behörden/ Anrainer/…) Damit das Ortsbild gewahrt wird, waren die Photovoltaikpaneele nicht überall möglich. Auch bei den Nachbarn musste teilweise Überzeugungsarbeit wegen der Module geleistet werden.

Auch der Standort des Verdampfers der Luft-Wasser-Wärmepumpe machte anfänglich Schwierigkeiten. Vor allem schallschutztechnisch mussten hier Lösungen gefunden werden.

Empfehlungen

Aussiedelung des gesamten Bankbetriebs. Diese Entscheidung der Geschäftsleitung war voll und ganz richtig. Ein Bankbetrieb während des Umbaus, wäre u.a. wegen der Probleme mit dem Dachstuhl, nicht möglich gewesen. Außerdem hätte sich die Nutzung während des Umbaus schwierig gestaltet, da hier haftungstechnische Probleme bzgl. Mitarbeiter- und Kundengesundheit aufgetreten wären.

Lokale Wertschöpfung bringt nicht nur regionale Beschäftigung sondern auch kurze Anfahrtszeiten und schnelle Problemlösung vor Ort.

Wöchentliche Baubesprechungen (diese fanden ca. 40x statt) mit Anwesenheit des Bauherrn, des GU sowie des Architekten führen zu schneller Lösungsfindung im Problemfall und vor allem bei kritischer Bauzeit zu einer Einhaltung dieser.

 

Nutzung

Nutzungskomfort/ Erfahrungen Das Gebäude kann nach 7,5 Monaten Bauzeit übergeben werden.

Die Helligkeit im Gebäude, durch die natürliche Belichtung wird als sehr angenehm empfunden.

Nach erst einem Monat Nutzungsdauer ist der verbesserte Raumkomfort vielen noch nicht bewusst.

Das Gebäude befindet sich noch in der Einregulierungsphase und muss in dieser Zeit noch kennengelernt werden.

Hervorzuheben ist die gänzliche Barrierefreiheit sowie die klare Architektursprache und die lichtdurchfluteten Räume, welche ein angenehmes Arbeitsklima erzeugen und die Kundenzufriedenheit steigern.

Wesentlicher Kernpunkt zur Zielerreichung war die gute Zusammenarbeit des integralen Planungsteams und das Coaching im Hinblick auf die richtige Wahl des Sanierungs- und Energiesystems.

 

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  • Fotomontage BST neu
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  • AnsichtNordvorSanierung
  • AnsichtSdvorSanierung
  • DachgeschossvorSanierung
 
Mustersanierung: Projekte