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Banken

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Raiffeisenbank, Region Eferding, Alkoven

Die Raiffeisenbank Alkoven plante die Sanierung ihres Bankgebäudes aus den 1960er Jahren, wobei ein Zubau in den Jahren 1976/77 erfolgte. Die Bruttogeschoßfläche stieg im Rahmen des Umbaus durch die Dämmmaßnahmen geringfügig von 448 m² auf 474 m², die Nettogeschoßfläche blieb allerdings konstant. Neben der Bankfiliale beinhaltet das Gebäude auch zwei Wohnungen im Ausmaß von 145 m².

Das bestehende Gebäude mit Flachdach besteht aus Hochlochziegeln und Stahlbeton und wurde im Rahmen der Sanierung mit zusätzlichen Dämmstoffen ausgestattet. Dadurch konnte der U-Wert der Außenwände um rund 90 % reduziert werden. Auch Fenster und Türen werden saniert, was ebenso eine deutliche Reduktion des Wärmeverlustes nach außen ermöglicht. Die bestehende Gasheizung wird abgebrochen und durch eine Wärmepumpenanlage ersetzt, die mit Ökostrom betrieben wird.

Die Kühlung des Gebäudes und der EDV-Anlagen erfolgt mit Wasser aus einem Entnahmebrunnen (Freecooling). Eine neu errichtete Photovoltaikanlage mit rund 37 m² wird rund 4.800 kWh pro Jahr an elektrischer Energie bereitstellen. Das Lüftungssystem des Gebäudes wurde von Fensterlüftung auf eine mechanische Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung umgestellt.

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Raiffeisenbank, Pöllau-Kaindorf-Vorau

Die Filiale der Raiffeisenbank Pöllau-Kaindorf-Vorau eGen führt eine thermische Sanierung des Bestandsgebäudes durch. Der spezifische Heizwärmebedarf (HWB*) liegt lt. Energieausweis vor der Sanierung bei 34,08 kWh/(m³a) und reduziert sich aufgrund der getroffenen Maßnahmen auf 6,70 kWh/(m³a).

Der Vollwärmeschutz für die Gebäudehülle beginnt bei 28 cm starken Mineralschaumplatten zur Dämmung der Außenwände (U-Wert von 1,17 W/(m²K) auf 0,12 W/(m²K)). Die mit 16 cm Mineralwolle gedämmte Decke zum unkonditionierten Dachraum wird um 14 cm MW erweitert und erreicht einen U-Wert von 0,16 W/(m²K). Die verwendeten Hartschaumplatten zur Dämmung des erdanliegenden Bodens, sind mit dem österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet, und verringern den U-Wert auf 0,14 W/(m²K). Die alten Türen und Fenster weisen einen U-Wert von durchschnittlich 1,8 W/(m²K) auf, und werden durch moderne Holz-Alu-Fenster mit einem U-Wert von 0,85-0,94 W/(m²K) ersetzt. Als Beschattungselement dienen Außenraffstore.

Die bestehende Wärmeversorgung über biogene Fernwärme wird beibehalten, jedoch reduziert sich aufgrund der Sanierungsmaßnahmen die Anschlussleistung von 41,46 kW auf 17,88 kW. Durch ein Flächenheizsystem mit niedrigen Vorlauftemperaturen kann zusätzlich Energie gespart werden. Die Warmwasserbereitstellung erfolgt getrennt von der Raumheizung über dezentrale elektrische Untertischspeicher.

Das Beleuchtungssystem wird auf energiesparende Lampen und LEDs, angesteuert über Bewegungsmelder, umgestellt. Mit der geplanten 112 m² großen Photovoltaikanlage mit einer Peak-Leistung von 21 kW wird Strom für den Eigenbedarf produziert (24 MWh/a). Durch die Energieeffizienzmaßnahmen kann nahezu der gesamte Strombedarf von jährlich ca. 28 MWh durch die PV-Anlage gedeckt werden. Der verbleibende Reststrombedarf wird über Ökostrom aus dem Netz bezogen.

 

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Raiffeisenbank, Strass-Spielfeld

Das ursprüngliche Gebäude der Raiffeisenbank Strass-Spielfeld wird einer thermischen Sanierung unterzogen und aufgrund des gestiegenen Raumbedarfs von 1.117m² auf 1.886 m² Nutzfläche erweitert.

Die Außenwände des Altbestands werden im Zuge der Sanierung mit 25cm XPS (Perimeterdämmung) bzw. 20cm des Dämmmaterials „Fixrock 0,35“ gedämmt. Das Dach wird mit einer Einblasdämmung, aus Zellulose, gedämmt. Der U-Wert sinkt von 0,77 auf 0,10 W/(m²K). Die bestehenden Fenster werden durch neue Fenster mit einem U-Wert von 0,8-1,10 W/(m²K) ersetzt. Durch die Summe der Sanierungsmaßnahmen sinkt der spezifische Heizwärmebedarf um beachtliche 86%.

Im Zuge der Sanierung wird eine Lüftungsanlage mit einem Wärmerückgewinnungsgrad von 66% eingebaut. Das Heizregister des Lüftungsgeräts wird über den bestehenden Fernwärmeanschluss versorgt.

Die Wärmeversorgung wird zukünftig auf ein System mit 60% Wärmebereitstellung, durch eine neue Wärmepumpe, umgestellt. Die Deckung des Restbedarfs erfolgt über Fernwärme aus Biomasse.

Zur Steigerung der elektrischen Energieeffizienz wird das Beleuchtungssystem auf LED-Leuchten in Kombination mit außenlichtabhängigen Sensoren geändert. Eine Photovoltaikanlage mit einer Nennleistung von 34 kWp wurde als Dach- und Fassadenanlage errichtet. Der verbleibende Strombedarf wird durch Ökostrom aus dem Netz abgedeckt.

Durch die neu errichtete PV-Anlage und den Umstieg auf energieeffiziente Beleuchtung kann der Netzstrombezug um ca. 24 MWh/a verringert werden.

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Raiffeisenbank, Pressbaum

Die Filiale der Raiffeisenbank Wienerwald in Preßbaum wird einer thermischen Sanierung und einer Erweiterung der Bruttogrundfläche von 1.255 m² auf 1.501 m² unterzogen.

Die Außenwände des Altbestands werden mittels Innendämmung bei den bereits gedämmten Wänden mit 3 cm Vacupur bzw. 24 cm Steinodur bei den anderen Wänden verbessert. Das Flachdach wird mit 44 cm Warmdach-Kompaktdämmplatten Steinodur und der Boden mit 3 cm Vakuumdämmung versehen. Neue Holz-Alu-Wärmeschutzfenster mit außenliegendem Sonnenschutz komplettieren die Bauteilsanierung.

Eine Raumlufttechnikanlage mit 65 % Wärmerückgewinnungsgrad wird zur energetischen Gebäudeoptimierung eingebaut. Die Wärmeversorgung wird von einer elektrischen Direktheizung auf eine Luft-Wasser-Wärmepumpe umgestellt. Die Wärmepumpe wird sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen verwendet. Die neue Heizungsverteilung erfolgt über eine Niedertemperatur-Fußboden- und Deckenheizung. Über eine stille Kühlung (Kühldecke) werden im Sommer die Räume temperiert.

Zur Steigerung der elektrischen Energieeffizienz wird das Beleuchtungssystem optimiert, indem Präsenzmelder mit einer tageslichtabhängigen Steuerung und einem zentralen „Licht-Aus“ kombiniert werden.

Zusätzlich wird eine 105 m²- Photovoltaikanlage mit einer Peak-Leistung von 20 kW Strom für den Eigenbedarf produzieren. Der verbleibende Strombedarf soll über Ökostrom aus dem Netz gedeckt werden.

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Raiffeisenbank, Lieboch-Stainz

Die Raiffeisenbank Lieboch-Stainz führt eine thermische Sanierung ihres Gebäudes durch. Der ursprünglich um 1900 errichtete und im Jahr 1972 für seinen derzeitigen Zweck umgebaute Altbestand liegt im Zentrum der Marktgemeinde Stainz.

Die Sanierung der Gebäudehülle erfolgt durch die Anbringung eines Vollwärmeschutzes aus 20cm Steinwolleplatten. Im Dachbereich werden die Gaupen mit 30 cm Steinwolle gedämmt, die oberste Geschossdecke unter der Terrasse mit 30cm Steinodur Platten, die Kellerdecke mit 20cm Steinwolle und der Boden gegen Erdreich erhält 15cm Schaumglas. Die vorhandenen Holzfenster werden durch Holz- Alufenster mit 3 Scheibenverglasung . Zur Reduzierung der Kühllast werden Außenraffstore inklusiver tageslichtabhängiger Regelung installiert.

Eine Raumlufttechnikanlage mit 70% Wärmerückgewinnungsgrad wird zur energetischen Gebäudeoptimierung eingebaut.

Die Wärmeversorgung wird von einer Ölzentralheizung auf eine Fernwärmeheizung umgestellt. Die Bereitstellung der Fernwärme erfolgt durch das örtliche Biomasse Heizwerk. Zusätzlich wird eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, welche zum Heizen und Kühlen genutzt wird, installiert. Die neue Heizungsverteilung erfolgt über eine Niedertemperatur-Fußbodenheizung mit Hocheffizienzpumpen der Energieklasse A, sowie einer außentemperaturgeregelten Heizungsanlage.

Die Optimierung des Beleuchtungssystems erfolgt durch eine flexible und erweiterbare Lichtsteuerung mit außenlichtabhängigen Sensoren, sowie Präsenzmeldern in den wenig frequentierten Bereichen und einem zentralen „Licht-Aus“- Schalter. Durch verminderte Einschaltzeiten wird mit einer Energieeinsparung von 20% gerechnet.

Eine 81m²- Photovoltaikanlage, bestehend aus HIT- Zellen, welche sich durch eine hohe elektrische Leistung auf relativ geringer Fläche auszeichnen, erzeugt etwa 19MWh Strom für den Eigenbedarf. Der Reststrombedarf wird über Ökostrom aus dem Netz gedeckt.

Durch die Effizienzmaßnahmen im Bereich Beleuchtung und Wärmeverteilung, sowie durch die neue Photovoltaikanlage kann der Netz-Strombezug um ca. 24.000kWh/a verringert werden.

Der Heizwärmebedarf des Gebäudes beträgt rund 22 KWh/m2a.

 

Bauherr Raiffeisenbank Lieboch-Stainz eGen
Generalplanung, Architektur Nöst-Kahlen Architektur, Graz
ÖBA IKK ZT GmbH, Graz
Gebäudetechnik Technisches Büro Hammer GmbH, Graz
Generalunternehmer Hallenbau Planungs- und Ausführungs GmbH
Elektro Ing. Gaich KG, Stainz
HKLS Flanyek GmbH, Stainz

 

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Raiffeisenbank, Lebring-Wildon

Die Filiale der Raiffeisenbank Wildon-Lebring eGen führt eine thermische Sanierung und Erweiterung des Bestandsgebäudes durch. Dieses Bauvorhaben, mit einem Anfangswert lt. EA von 163 kWh/m²a setzt mit der Sanierung einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz, mit einem neu erreichten Wert nach der Sanierung von 31 kWh/m²a, was ebenfalls niedrige Folgekosten bedeutet.

Die Gebäudehülle wird thermisch durch 20cm dicke Steinwolleplatten verbessert. Der erdanliegende Fußboden erhält 40cm Schaumglasschotter und 8cm EPS-Dämmung, um den U-Wert von 0,41 auf 0,2 W/(m²K) zu senken. Neue Holz-Alu-Wärmeschutzfenster mit einer Dreischeibenverglasung und außen liegenden Raffstore zur Reduzierung der Kühllast, komplettieren die Bauteilsanierung.

Eine Raumlufttechnikanlage mit einem Wärmerückgewinnungsgrad von 75% wird zur energetischen Gebäudeoptimierung eingebaut.

Die Wärmeversorgung wird von einer Erdgasheizung auf eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe umgestellt. Die Wärmepumpe wird sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen verwendet. Die neue Heizungsverteilung erfolgt über eine Niedertemperatur-Fußboden- und Deckenheizung. Über eine stille Kühlung (Kühldecke) werden im Sommer die Räume temperiert.

Zur Steigerung der elektrischen Energieeffizienz wird das Beleuchtungssystem optimiert, indem Präsenzmelder mit einer tageslichtabhängigen Steuerung und einem zentralen „Licht-Aus“ kombiniert werden.

Zusätzlich wird eine 100m² große Photovoltaikanlage mit einer Peak-Leistung von 18,5kW, Strom für den Eigenbedarf produzieren. Der verbleibende Reststrombedarf wird über Ökostrom aus dem Netz gedeckt.

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Raiffeisenbank, Lavamünd

Das ursprüngliche Gebäude der Raiffeisenbank Lavamünd wird einer thermischen Sanierung unterzogen und aufgrund des gestiegenen Raumbedarfs erweitert.

Die Außenwände des Altbestands werden im Zuge der thermischen Sanierung mit 20 cm Dämmplatten aus Steinwolle versehen. Auch die oberste Geschossdecke wird mit Steinwolle gedämmt. Die bestehenden Fenster werden durch Verbundfenster aus Holz-Aluminium mit 3-fach Wärmeschutzglas ersetzt.

Eine Raumlufttechnikanlage mit 65 % Wärmerückgewinnungsgrad wird zur energetischen Gebäudeoptimierung eingebaut.

Die Wärmeversorgung wird vom bestehenden Heizölkessel auf eine Luft-Wasser-Wärmepumpe umgestellt. Ergänzend wird eine 80 m²- Photovoltaikanlage mit Nennleistung 12 kWp errichtet.

Zur Steigerung der elektrischen Energieeffizienz wird das Beleuchtungssystem optimiert, sowie die Warmwasseraufbereitung von einer Strom-Direktheizung auf einen dezentralen, mit Strom beheizten Kleinspeicher umgestellt. In Summe kann der Strombedarf gegenüber dem Bestandsgebäude um ca. 9 MWh/a gesenkt werden. Der verbleibende Strombedarf soll über Ökostrom aus dem Netz gedeckt werden.

 

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Raiffeisenbank, Groß-St. Florian - Wettmannstätten

Die Filiale der Raiffeisenbank Groß-St. Florian - Wettmannstätten eGen führt eine thermische Sanierung und einen Umbau ihres Gebäudes aus dem Jahre 1970 durch.

Die Sanierung der Gebäudehülle erfolgt mittels 20cm Steinwolleplatten. Die oberste Geschossdecke wird mit 40cm EPS-Dämmplatten versehen, und der erdanliegende Boden erhält 16cm XPS Dämmung. Neue Holz-Alu-Wärmeschutzfenster mit außenliegendem Raffstore, zur Reduzierung der Kühllast, komplettieren die Bauteilsanierung.

Eine Raumlufttechnikanlage mit 75% Wärmerückgewinnungsgrad wird zur energetischen Gebäudeoptimierung eingebaut.

Die Wärmeversorgung wird von elektrischen Nachtspeicheröfen auf einen Fernwärmeanschluss sowie eine Luft-Wasser-Wärmepumpe umgestellt. Die Wärmepumpe wird sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen verwendet. Die neue Heizungsverteilung erfolgt über eine Niedertemperatur-Fußboden- und Deckenheizung im Erdgeschoss sowie über Radiatoren im Obergeschoss. Über eine stille Kühlung (Kühldecke) werden im Sommer die Räume im Erdgeschoss temperiert.

Zur Steigerung der elektrischen Energieeffizienz wird das Beleuchtungssystem optimiert, indem die bestehenden Halogenspots und Rastereinbauleuchten durch ein LED-System bzw. durch Pendelleuchten mit tageslichtabhängiger Steuerung ersetzt werden.

Zusätzlich wird eine 40m²- Photovoltaikanlage mit einer Peak-Leistung von 5,50kW Strom für den Eigenbedarf produzieren. Der verbleibende Strombedarf wird über Ökostrom aus dem Netz gedeckt.

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Raiffeisenbank, Obdach-Weißkirchen

Die Raiffeisenbank Obdach-Weißkirchen hat ihre Bankstelle in Weißkirchen mit umfassenden Maßnahmen thermisch saniert. Dabei wurden die oberste Geschoßdecke, die Wände und Decken gegen unbeheizte Räume, die Flachdächer und die Fassade mit entsprechender Wärmedämmung versehen, die bestehenden Fenster und Alu-Portale wurden durch energieeffiziente Konstruktionen (Dreischeiben-Verglasung, wärmegedämmte Profile) ersetzt.

Zur Vermeidung der sommerlichen Überwärmung wurde eine außenliegende Verschattung an den Fassaden im Süden und Westen angebracht. Zusätzlich wurde eine 129 m² Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 18,7 kWp errichtet, die vornehmlich den Eigenbedarf an elektrischer Energie abdeckt.

 
Mustersanierung: Projekte