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Kontakt

Pension Caterina

Ansprechperson: Thomas Grübler

Böcksteiner Bundesstraße 13-15
5640 Bad Gastein

E-Mail

Projektpartner

EBS Frauenschuh

Ansprechperson: Franz Frauenschuh
Wolfgangseestraße 104
A-5321 Koppl

E-Mail

 

umwelt service salzburg

Faberstraße 18
5027 Salzburg

E-Mail

Webadresse

Energieausweise

Pläne

Frühstückpension Caterina, Bad Gastein

Executive Summary

Die Firma Thomas Grübler Mineralölvertrieb saniert in Bad Gastein die Frühstückpension Caterina. Das Gebäude wird dabei zu einem Apartmenthaus umgebaut und gleichzeitig thermisch saniert. Das Gebäude besteht aus 4 Geschoßen mit einer Bruttogeschossfläche von 765 m². Zusätzlich wird anstatt des bisherigen Erdgaskessels eine Luft-Wasser- Wärmepumpe neu eingebaut.

Zur Sicherung des energieeffizienten Wärmepumpenbetriebs wird die Wärmeabgabe im Gebäude auf Fußbodenheizung umgestellt. Im gesamten Gebäude wie auch im Außenbereich werden LED Leuchtmittel zur Beleuchtung eingesetzt. Zur Eigenstromerzeugung wird eine 35m2 große Photovoltaik-Anlage errichtet.

 

Ausgangszustand
Eigentümer/ Betreiber Grübler Thomas Mineralölvertriebsgesellschaft mbH
Ansprechpartner / Kontaktpersonen Thomas Grübler
Standort  A-5640 Bad Gastein, Böcksteiner Bundesstraße 13-15
Gebäudetyp  Tourismus
Errichtungsjahr Bestandsgebäude  1935
Zustand/ Ausstattung Bestand Einfaches Ausstattung als Frühstückspension mit Gästezimmern und einem Frühstücksrau

Motiv für die Sanierung

Mängel/ Schwachstellen/ Probleme im Bestand

Das Gästehaus eignete sich aufgrund des länger nicht sanierten Zustands nicht mehr für hochwertige Vermietung. Ziel der Sanierung war daher die Anhebung auf einen höherwertigen Gebäude- und Ausstattungsstandard, der Umbau von Zimmern zu Gästeappartements und gleichzeitig das Schaffen eines vorbildhaft energieeffizienten Gebäudes.

Ziele
Wünsche / Ziele Bauherr Ökologie/ Energieeffizienz/ Komfort Errichtung energieeffizienten Musterprojekts für die Gebäudesanierung

 

Maßnahmen

Gebäudehülle

Bauteilaufbauten

Außenwand Anbringen eines Wärmedämmverundsystems mit 16cm Polystyrol, resultierender UWert=0,15 W/(m2K)

Dachkonstruktion: mit 27cm Mineralwolle U=0,16W/(m2K)

Baustoffe Dämmstoffe: Polystyrol EPS-F an der Außenwand, Mineralwolle Steinodur ASD am erdanliegenden Fußboden, Steinwolle am Dach.
Fensterqualität

3 Scheiben Wärmeschutzverglasung Uw<0,9W/(m2K)

Vermeidung von Wärmebrücken, Anschlussdetails Perimeterdämmung, Leichtbau- Balkon mit Wintergarten

Haustechnik

Heizung Die Wärmeerzeugung erfolgt über eine Luft- Wasser Wärmepumpe, die Wärmeabgabe erfolgt über Fußbodenheizung
Sanitär Warmwasserbereitung erfolgt ebenso wie Heizung über die Wärmepumpe
Elektrik Optimiertes Beleuchtungssystem: Einbau von LED- Leuchtmitteln in Kombination mit Leuchtstofflampen im Technikbereich
Regelungstechnik Witterungsgeführte Vorlauftemperaturregelung
Solaranlage Photovoltaikanlage mit rund 48m2 bzw. 6,3 kWp

 Energieeffizienz

Maßnahmen zur Effizienzsteigerung Beleuchtungsoptimierung durch Einsatz von LED Leuchtmitteln
Nutzung Erneuerbarer Energiequellen Solarstromanlage, Ökostrombezug
Ergebnisse

Kennzahlen

Der spezifische Heizwärmebedarf beschreibt die erforderliche Wärmemenge pro Quadratmeter beheizte Bruttogeschossfläche, die ein Gebäude an einem bestimmten Ort (Klima) oder bei einem Referenzklima pro Jahr benötigt, um die Innenraumtemperatur auf 20 Grad Celsius zu halten.

Der Kühlbedarf ist diejenige Nutzenergie, die nötig ist, um die Räume eines Gebäudes beim Auftreten von Überwärmung auf die gewünschte Soll-Temperatur zu kühlen

Als Heizlast versteht man jene Wärmemenge die notwendig ist, um den Wärmeverlust von Räumen auszugleichen.

Die Kühllast ist eine aus einem Raum abzuführende Wärmelast, die notwendig ist, um einen vorgegebenen Raumluftzustand zu erreichen oder zu erhalten.

Heizwärmebedarf/ vorher 138,9 kWh/(m2a)
Heizwärmebedarf/ nachher 28,8 kWh/(m2a)

Folgende Werte gelten für das sanierte Gebäude:

Kühlbedarf  0,90 kWh/(m3a)
Spezifische Heizlast 20 W/m2
Erwartete CO2- Einsparung 47t/a
Erwartete Kosteneinsparung im Betrieb 15.120EUR/a
Amortisationszeit 23 Jahre

Kosten

Investitionskosten

348.000,- EUR Wärmedämm- und Energieeffizienzmaßnahmen
Gesamtkosten ~ 1.000.000,- Euro

Einsparungen im Betrieb 15.200,- EUR/a
Förderungen 80.700,- EUR
Kosten je m2 BGF 455,- EUR/ m2 BGF
Dokumentation

Bauphase

Chronologie/ Bautagebuch

Sommer 2010Baubeginn, Teilabbruch,

Herbst 2010 Fertigstellung Außenhülle und Heizung

Frühling 2011: Fertigstellung der Außenanlagen, Montage der Photovoltaik

Sommer 2011 Aufnahme des Betriebs

Persönliche Erfahrungen

Planungs-/Bauphase

Bericht zum Planungsprozess (Zusammenarbeit der Akteure, Schwierigkeiten, best practice Beispiele) Die Entscheidung zur Wahl des Heizsystems zwischen Pellets und Wärmepumpe wurde durch den beratenden Elektroinstallateur beeinflusst, der die Wärmepumpe bevorzugte. Schutzgebiet Mineralquelle – Gasteiner Mineralwasser!
 Hindernisse im Planungsprozess (Genehmigungen/ Behörden/ Anrainer/…)

Der ursprünglich geplante Fertigstellungstermin mit Winter 2010 konnte nicht eingehalten werden, weshalb die Wintersaison 2010/11 nicht betrieben wurde.

Empfehlungen Bei Bestellung von PV Anlagen sollte auf die ausreichende Schneelasteignung für das betreffende Gebiet geachtet werden. Für Ertragsoptimierung sollten die PV Module im Winter bei Bedarf von Schnee befreit/ abgeschaufelt werden.

 

Nutzungskomfort/ Erfahrungen

Die Gäste sind bisher sehr zufrieden.

Die zwei Kachelöfen, die im Bedarfsfall für zusätzliche Wärme sorgen sollen, wurden auch im kalten Februar 2012 nicht gebraucht

Die Nachbarn ließen sich durch die PV Anlage dazu motivieren, ebenso eine zu installieren.

 

Projektpartner

                                      

 

 

 

 

  • 02092010280
  • Bestand
  • Heizraum
  • IMG4301
  • LED Leuchtmittel
  • Saniert 1
  • Saniert 3
  • Saniert 4
  • Saniert 5
  • Wrmepumpe Auenteil
 
Mustersanierung: Projekte