subbildfoerderungen

Mustersanierung

Der Klima- und Energiefonds möchte mit dem Förderprogramm „Mustersanierung“ umfassende und ambitionierte Sanierungsprojekte von betrieblich genutzten Gebäuden mittels Investitionsförderung unterstützen. Durch die Beispielwirkung der Mustersanierungen sollen wesentliche Impulse für die Verstärkung der Sanierungstätigkeit auf Best Practice-Standard gesetzt und der optimale Einsatz erneuerbarer Energietechnologien forciert werden. Die Erfahrungen mit den Mustersanierungen sollen dazu genutzt werden, besonders innovative „Best Practice-Pfade“ aufzuzeigen, zu bewerben und zu multiplizieren.

Unter die umfassenden Sanierungsmaßnahmen fallen Maßnahmen zur Verbesserung des Wärmeschutzes sowie Maßnahmen zur Anwendung erneuerbarer Energieträger und zur Steigerung der Energieeffizienz.

 

Das Programm „Mustersanierung“ unterscheidet sich vom Programm „Thermische Gebäudesanierung“ der Kommunalkredit Public Consulting in einigen entscheidenden Punkten:

  • Die Mustersanierung gilt für Gebäude die eine Baubewilligung vor 01.01.1997 haben.
  • Die Mustersanierung stellt höhere Ansprüche bzgl. des Sanierungsumfangs (ca. 50 % unter OIB Richtlinie).
  • Die Mustersanierung hat als Kriterium einen Anteil von mind. 80 % Erneuerbare Energie am Gesamtenergiebedarf. Der fgee Wert muss unter 0,85 liegen.
  • Die Mustersanierung unterstützt umfassende Lösungen (Thermische Gebäudesanierung, Erneuerbare Energien, Energieeffizienzmaßnamen).
  • Im Rahmen der Mustersanierung können auch Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen, Solarthermie und BHKW´s gefördert werden (Fördersatz ca. 25% der förderbaren Investitionskosten).
  • Aufgrund der höheren Ansprüche an das Projekt sind auch die Förderquoten im Vergleich zu konventionellen Programmen deutlich höher. Das Programm „Mustersanierung“ fördert bis zu 40 % der umweltrelevanten Mehrinvestitionskosten. Weiters können noch Förderzuschläge für nachwachsende Rohstoffe, Passivhaus oder klimaaktiv Gold Standard lukriert werden (bis 50% Fördersatz möglich).
  • Um einen nachhaltig niedrigen Energieverbrauch zu gewährleisten ist ein Energiemonitoringsystem für einreichende Objekte vorgeschrieben. Die Investitionskosten für die Hardware können im Zuge des Projektes gefördert werden.
  • Planungskosten können bis 15% der umweltrelevanten Kosten des Gewerkes mit dem jeweiligen Fördersatz des Gewerkes gefördert werden.
  • Die Förderobergrenze „max. 30 % der Investitionskosten“ entfällt beim Programm „Mustersanierung“.
  • Projekte der Mustersanierung werden öffentlichkeitswirksam verbreitet

 

Bei der Mustersanierung handelt es sich um eine Alternative zur Thermischen Gebäudesanierung für Nichtwohngebäude. Zusammenfassende Information zum Programm „Thermische Gebäudesanierung“ der KPC erhalten Sie hier.

 

 
Mustersanierung: Förderungen